Wie nähere ich mich meinem depressiven Ex-Freund?

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5 Antworten

Das einzige was du wirklich tun kannst ist da sein wenn er selbst die Hilfe annehmen will. So wie das für mich klingt wird er momentan auf niemanden hören, so ist es zumindest bei mir wenn ich solche Phasen habe, da stoßen ich auch jeden weg der mir was bedeutet. 

Meine beste Freundin weiß das mittlerweile und "wartet" dann in solche Phasen bis ich auf sie zu komme und nach Hilfe frage, ist zwar nicht ideal aber ich glaube anders kommt man an Menschen in so Situationen nicht ran. 

Ein Alkoholiker kann ja z.B. auch erst nen Entzug machen wenn er es selbst will, wenn ihn da irgendwer zwingt bringt das ganze garnichts.

Sei für ihn da, rede mit ihm aber setz ihn nicht unter Druck, probier ihm immer mal wieder eine Therapie nahe zu legen aber mehr kannst du m.M.n. nicht tun.

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DU bist medizinisch nicht so ausgebildet, dass du ihm wirklch helfen kannst. Er braucht professionelle Hilfe und ER muss sie annehmen. Versuche ihn in guten Momenten zu überreden, dass er deine Hilfe, ihn zu einem Facharzt oder in eine Klinik zu begleiten, annimmt. Eine Freundin von mir war in einer ähnlichen Lage und hat alles versucht, um ihm zu helfen. Erst als sie ihre Sachen packte und ihn verlassen wollte, hat er von sich aus einen Arzt konsultiert. 

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Kommentar von KatzeLulu
26.11.2016, 10:44

Danke für die schnellen Antworten. Nun liegt er schon wieder im Bett und schläft. Ich frage mich ob ich ihn wecken darf, denn am ehesten zeigt er mir wie sehr er meine Nähe braucht wenn ich zu ihm gehe und nichts sage . Ich kann mir das Ganze so nicht mehr ansehen. Und immer wenn er dann in einem guten Moment ist tut er so als sei alles in bester Ordnung mit ihm...

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Du solltest ihn in Ruhe lassen und dich neuen Freuden öffnen. Denn, dass er sich von Knall auf Fall von dir abwendet, wie du es bereits erlebst hast, kann und wird immer wieder vorkommen, so lange er seine Depressionen nicht im Griff hat. Du solltest ihm klar machen, dass du ihn gern hast und es bedauerst, dass es zwischen euch nicht funktioniert und dann deiner Wege gehen. Er muss aus sich selbst heraus die Notwendigkeit sehen, dass er sich Hilfe holen muss. Solange er das nicht kann, ist alle Mühe vergebens.

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Kommentar von KatzeLulu
26.11.2016, 10:51

Mhh gerne würde ich auch so denken, nur ist es schwer einen Menschen,den man wirklich mag seinem Schicksal zu überlassen und einfach so aufzugeben. Vor allem wenn man sein Elend die ganze Zeit auf dem Silbertablett serviert bekommt. Ich würde gerne meine Sachen packen und gehen aber ich habe nicht die Möglichkeit, die habe ich erst in vier Wochen. Und er will ja auch nicht gehen. Wir hatten dann eigentlich ausgemacht, dass er zu Zwischenmiete irgendwo unterkommt. Und so lange wollte er alle Sachen und Möbel so zurecht schieben, dass er sein Zimmer hat und ich meins. Das ist tagelang nicht passiert. So lange bis ich seine Sachen aus meinem Zimmer geräumt habe und ihm hingestellt. Da war er wirklich traurig, vorallem als er dann gesehen hat dass ich die Bilder von uns abgenommen habe. Es hat also anscheinend auch keinen richtigen Sinn mit der harten Tour...

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Ich würde ihn entweder einfach beim Psychiater irgendwie einschreiben oder ihm sagen, dass das so nicht weiter gehen kann und er sich zusammen reißen muss.

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ich glaube, wenn ich das so lese, kannst du deinem freund auch nicht helfen, wenn er dich nicht an sich ranläßt. das einzige was ihm helfen würde, wäre eine psychosomatische Klinik. löse dich am besten von ihm, denn sonst zieht dich das auch noch runter.

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