Frage von Otilie1, 100

wie nähere ich mich einen fremden hund zu dem ich vertauen aufbauen will - tierheimhund der geschlagen wurde - augenkontakt oder eher nicht usw.?

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Antwort
von Muggelchen71, 27

Einem ängstliche Hund nähert man sich nicht. 3 Regeln! Nicht Anfassen, nicht ansprechen und nicht ansehen. Man geht runter, am Besten hinsetzen, nie über den Hund sich beugen. Mit dem Rücken oder der Seite (Kopf nicht zum Hund drehen) zum Hund, nie frontal und dann kann man Leckerlies in die Hand nehmen, nicht hinstrecken! Einfach abwarten, irgendwann wird er die Nase benutzen und dir näher kommen.

Befolge diese Regeln! Dann hast Du erfolg.

Beim streicheln ist es so, dass Du nie von oben auf dem Kopf streichelst, das macht Ansgt, man streichelt von unten, am Hals, unter der Schnautze, dann hebt man den Kopf von unten etwas nach oben, so das der Hund aus dieser geduckten Haltung rauskommt, das bringt ihn in eine andere bessers psychische Position. Kopf hoch ist stolz, Kopf runter Unterwerfung und auch Angst. Streichelt man den Körper, dann nie zaghaft und unsicher, das bringt dem Hund grosse Unsicherheit entgegen und er wird jemandem der unsicher ist nicht vertrauen. Wenn streicheln, dann bestimmt mit voller Überzeigung und mit Druck.

Probiere es an Dir aus, streichelst du ganz sanft ist es unangenehmer als wenn Du etwas mit Druck streichelst.

Du darfst nie zögern, hast Du Dir was vorgenommen, dann mach es, nie zurückweichen. Der Hund muss Deine Sicherheit spüren, das hilft ihm aus seiner Angst herraus.

Vor allem hab KEIN Mitleid, egal was der Hund erlebt hat, er lebt in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit. Mitleid macht Dich schwach und er würde nicht vertrauen. Sehe ihn als ganz normalen Hund nicht mehr und nicht weniger, dann wird das was.

Ganz viel Glück und es gibt nichts schöneres, als einen ängstlichen Hund die Welt zu zeigen und Vertrauen aufzubauen. Hab es schon bei einigen geschafft.

Kommentar von Hamburger02 ,

..das wundert mich nicht, denn dieselben Tipps hätte ich auch gegeben.

Antwort
von Virgilia, 15

In dem Tierheim meiner rumänischen Freundin sind auch ein paar sehr scheue bis extrem ängstliche Hunde (teilweise mit sehr übler Vergangenheit). Bei denen habe ich den "Kontakt" aufgebaut, indem ich sie ignoriert habe. Auch wenn sich das im ersten Moment widersprüchlich anhört ^^ 

Ich nehme mal die Hündin als Beispiel, die die "größten" Fortschritte gemacht hat. Ich habe mich einfach irgendwo im Auslauf hingesetzt und mich mit den Hunden beschäftigt, die freiwillig zu mir kamen und kuscheln wollten. Die "ängstliche" Hündin wurde zwar neugierig, blieb aber immer auf Distanz. Nach einiger Zeit kam sie aber näher und hat vorsichtig an mir geschnüffelt, ging aber schnell wieder auf Abstand. Das hat sich noch öfter wiederholt. 

Nach einiger Zeit habe ich dann einfach nur meine Hand ausgestreckt, die Hündin ansonsten aber nicht beachtet. Nachdem sie auch an der geschnüffelt hat, habe ich ein Leckerli auf die flache Hand gelegt (die anderen Hunde waren schon wieder in ihren Zwingern) und gewartet. 

Nachdem sie das Leckerli gefressen hat, habe ich sie zum ersten Mal angesprochen und ihr ein Leckerli "normal" gegeben (also den Arm nicht ganz ausgestreckt). Danach durfte ich sie an der Schulter berühren und sie seitlich am Hals streicheln. 

Der ganze Vorgang hat allerdings fast den ganzen Tag gedauert ^^ Allerdings "musste" ich mich in der Zeit auch noch um die anderen Hunde kümmern. 

Bei unserer "Angsthündin" haben wir es fast genauso gemacht. Wir haben sie "ignoriert", bis sie von alleine zu uns kam. Bei solchen Hunden darf man nur kleine Schritte machen und muss bereit sein auch wieder ein paar Schritte zurückzugehen. Aber wenn sie einem dann wirklich vertrauen, ist es umso schöner  <3

Antwort
von Dahika, 12

ich würde mich dem Hund nicht nähern, sondern der Hund soll sich mir nähern. Ich mache dazu langsame Bewegungen, rede mit ihm: "Na, komm mal her, wer bist du denn?", strecke langsam die Hand aus und lasse ihn schnüffeln.

Und dann schau ich, ob ich weitergehen darf. Streicheln. z.B.

Antwort
von BarbaraAndree, 49

Die Mitarbeiter des Tierheims, die sich schon länger mit dem Hund beschäftigen, können dir sicher sehr wichtige Ratschläge geben, wie du dich dem Hund nähern kannst.

Hier noch ein Link zu deiner Frage:

https://www.royal-canin.de/news-specials/kinder-und-hunde/12-goldene-regeln-im-u...

Antwort
von xttenere, 17

Keinen Augenkontakt !

setzt Dich in seine Nähe, (nicht zu nahe) ohne ihn anzuschauen, und rede leise mit ihm....mach keine hektischen Bewegungen... und hab viel, viel Geduld. Lege ein Leckerli auf den Boden...zwischen Dich und den Hund....und warte einfach ab.... Er wird merken, dass Du ihm nichts böses willst, kommen und das Leckerli nehmen...Mach dies mehrmals, und irgendwann legst Du es auf Deine flache Hand...bleibst dabei aber immer noch am gleichen Ort sitzen...er wird kommen und es nehmen. Zwinge ihm keine Streicheleinheiten auf...er wird Dir zeigen, wenn er von Dir gestreichelt werden will.

Antwort
von Sumselbiene, 40

Augenkontakt könnte nach hintern losgehen. Wenn du einem Hund direkt in die Augen schaust, könnte er das als Aggression werten. Gerade, wenn sein Verhältnis zu Menschen nicht so super ist.

Gehe niemals frontal auf einen Hund zu. Das machen Hunde nicht. Sie nähern sich immer im Bogen.

Geh auch nicht zu nah ran. Hock dich am Besten einfach in die Nähe, ohne den Hund zu bedrängen. Locke ihn nicht, gucke ihn am Besten nicht mal an. Lass ihn von allein kommen. Wenn er kommt, fass ihn nicht gleich an oder sprich ihn an, sondern verhalte dich ruhig, bis er an die schnüffeln konnte und sich beruhigt in deiner Nähe.

Das kann manchmal sehr lange dauern. Wiederholt das, bis eine deutliche Besserung in seinem Verhalten eintritt. Dann kannst du auch mal versuchen, ihn vorsichtig zu streicheln. Aber nciht gleich am Kopf, und komm nicht mit der Hand von oben. Hock dich vor ihm hin und versuche ihn sanft an der Brust zu kraulen.

Antwort
von HannaSW, 35

Damit du nicht bedrohlich auf ihn wirkst hock dich hin (Esseidenn der Hund ist in irgendeiner Art agressiv ! ) Warte auf sein Reaktion . Sollte er sich annähren stereck deine Hand aus vllt. mit einem Leckerchen . SEI NIE ZU VOREILIG ! Und man kann nicht erwarten , dass er sich sofort nähert . Sollte er sich nähren streichel ihn vorsichtig .....

. VIEL GLÜCK !!

Kommentar von Muggelchen71 ,

Man sollte einen ängstlichen Hund NIE vorsichtig streichen, das verunsichert und macht noch mehr Angst.

Wenn man den Hund anfasst, dann immer mit etwas Druck und nie leicht und vorallem nicht unsicher. So ein unsicherer und ängstlicher Hund braucht umbedingt Sicherheit und Klarheit.

Ist man selbst unsicher wird der Hund nie vertrauen fassen.

Antwort
von skydram, 22

Schau ihn nicht an, schau in die andere Richtung. Mit den beinen bildest du am besten einen rechten winkel zu deinem körper, und Am
Anfang nur mit der Hand aussenseite anfassen, und nur langsam an der seite des Hundes.
Du kannst ihn auch aus der hand füttern

Antwort
von Maerzkatze, 39

Von Augenkontakt wird abgeraten bei Hunden die einen möglicherweise angreifen könnten. 

Was sagt denn das Tierheim selbst dazu ? Würden die dich überhaupt zu ihm lassen, und wie aggressiv wird der Hund eingestuft ?

Kommentar von Otilie1 ,

nein, sie ist eigentlich eine ganz liebe , nur will iich es beim ersten kontakt wirklich auch richtig machen

Antwort
von brummitga, 39

mach es doch einfach anders herum: der Hund soll sich dir nähern. Dann ist das ganze Problem aus der Welt. Wenn ein Hund außerhalb seines Reviers ist, wird seine Reaktion anders als im Revier. Ein Hund ist nie scharf z.B. auf einen Postboten; er duldet es nur nicht, dass dieser sein Revier verletzt.

Wenn ich (während meiner Tätigkeit als Kundendienstler) zu einem Kunden mit Hund gekommen bin, war meine erste Reaktion, zumindest meine Hand ablecken lassen. Ich weiß, dass das nicht jedermann Geschmack ist, aber es hat immer funktioniert.

Im Übrigen sollte man einem Hund in einer derartigen Situation nie direkt in die Augen sehen. 


Kommentar von Dahika ,

Ein Hund ist nie scharf z.B. auf einen Postboten; er duldet es nur nicht, dass dieser sein Revier verletzt.

Meiner schon. Meine Hündin liebt Postboten, weil die, die sie kennt, immer ein Leckerli dabei haben. Postboten sind für sie keine Eindringlinge, sondern Leckerliboten. Herrliche Menschen.

Antwort
von unknnownn, 37

Am Besten die Hand hinhalten. Lass, dass der Hund deine Hand riecht und paar Gerüche von dir aufnimmt. Lächel dabei und guck ihm in die Augen. Sie spüren, wenn du nichts Schlimmes machen willst. Und keine Angst, wenn es am Anfang nicht klappt. Wenn er jedoch an deiner Hand schnüffelt dann kannst du ihn ja langsam, vorsichtig streicheln. Und dabei vorsichtige Bewegungen, nichts zu schnell machen.

Antwort
von vikodin, 28

anhaltender augenkontakt ist eine darstellung von dominanz... grundsätzlich würde ich einem solchen hund erstmal nicht beachten bis er sich an deine anwesenheit gewöhnt hat... dann kannst du versuchen ihn anzulocken... aber immer schön vorsichtig jedoch nicht ängstlich... du musst sicher wirken da du ja schließlich der rudelführer sein willst... jedoch solltest du es eher auf einer mentalen überlegenheit durchsetzen als auf eine physische... da der hund da bereits stark vorbelastet ist... schwierige sache und eigentlich nur was für profis im umgang mit hunden... trotzdem viel erfolg!

Antwort
von Biberchen, 21

auf keinen Fall Augenkontakt! Das bedeutet bei Hunden Aggression. Der funktioniert nur bei Katzen!

Antwort
von Damlam, 21

Vlt mit leckerlies und Augenkontakt ist doch immer wichtig oder? 😊

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