Frage von brotboden, 25

Wie musste man sich den Einschlag auf Yucatan vorstellen?

Der Einschlag hat laut einigen Artikeln, die ich gelesen habe eine Kraft von 300- 400 Gigatonnen TNT freigesetzt. Die stärkste Wasserstoffbombe (tsar) hatte eine Sprengkraft von nur 50-60 MT und war eine gigantische Erscheinung. Wie muss man sich den Einschlag in 500 bis 1000 km Entfernung vorstellen? Wie müsste eine Wasserstoffbombe gebaut werden, damit sie die von mir oben genannte Sprengkraft von 300 Gigatonnen erreicht - wäre dies mit der heutigen Technik eigentlich möglich?

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Physik, 11

Zuerst dürftest du ein gewaltiges Erdbeben spüren, denn im Moment des Einschlages entsteht ein mehrere Kilometer tiefer Krater. Dann kommt eine gewaltige Druck- und Hitzewelle, die dich bei 500km Entfernung einfach wegblasen würde.

Antwort
von DrLunatic, 7

Bezieht sich auf 1000 km
Aufgrund dessen dass die Erde rund ist, würdest du am Horizont einen riesigen Feuerball aufsteigen sehen, wie die Sonne am Morgen, nur viel größer und heller. Im selben moment wie du den Feuerball sehen kannst, würde sofort deine Haut verbrennen und du würdest einen Schmerzvollen, aber schnellen tod erleiden. Alles um dich rum, was unter 500°C entflammbar ist, würde sich sofort entzünden. Alles Wasser würde verdampfen. Als nächstes würde die Erde würde beben, es wäre wahrscheinlich sogar ein ziemlich starkes Erdbeben was so gut wie alle Gebäude platt macht. Nach ein paar Minuten kommt die Schockwelle, diese hat aber schon die meiste Energie verloren würde aber für einen riesigen Feuersturm sorgen. 10 Minuten später würde es wahrscheinlich anfangen Trümmer (aus dem Einschlagsort und vom Meteoriten) zu regnen.
Mit genug Deuterium/Tritium kannst du garantiert 300GT erreichen. Nimmst einfach eine normale Fissionsbombe, und fügst einfach Deuterium/Tritium hinzu. Dass ist das Geniale and Fusionsbomben, sie sind von der Energie her nach Oben offen. Fissionsbomben können nur eine bestimmte Menge an Spaltbaren Material haben bis sie ohne Einfluss kritisch werden. Deuterium/Tritium in einer Fusionsbombe hingegen, hat keine obere Grenze.
Ausserdem brauchst du wahrscheinlich nichtmal annähernd soviel De/Tr für 300GT wie es aussieht. Ab einer bestimmten Menge an Energie fangen die schwereren Atome an zu Fusionieren. Das geht solange weiter bis die Energie für noch schwerere Atome nicht erreicht ist. Die Bombe wäre groß, vielleicht sogar gigantisch aber es ist möglich. Heut zu Tage eventuell, wenn du das Geld hättest. Deuterium gibt es überall im Wasser.

Antwort
von Samy795, 23

Im Grunde schwer zu sagen, hat ja sicher noch niemand live miterlebt.
Aber man kann sich ja ausmahlen wie das aussieht, wenn ein enormer Felsbrocken auf einen zurast. Irgendwann wirds dunkel, windig und verdammt heiß.
Auch zur Erschütterung bzw. dem Einschlag selbst kann man nicht viel schreiben, ich denke mal das ist so unglaublich, dass man das schwer vergleichen kann. Klar ist aber auch, dass man da auch nicht viel Zeit zum überlegen hatte, die Schockwälle hätte jeden einzelnen bereits zu Staub werden lassen, bevor man sich gefragt hätte, was das denn gerade für ein Bums war. Und zwar zig Kilometer weit.
In den Bereichen der Erde, wo die Schockwelle kaum noch Wirkung hatte, muss das ein unglaubliches Erdbeben gegeben haben, das natürlich diverse weitere Folgen wie Flutwellen, Erdrisse, Feuer etc. mit sich gebracht hat. Die ganze Welt war da wohl ein ziemliches Schlachtfeld. Und dann wurde es nach und nach dunkler und kälter, da Unmengen an Dreck in die Atmosphäre gelangt ist. Wohl auch nicht sonderlich einladend, wenn es über Jahre hinweg nicht mehr richtig hell wird. Definitiv war das keine gute Zeit zu leben. Hast Du eine Zeitreise vor, wähle besser ein anderes Datum 😜

Antwort
von sandiegoboy, 22

sehr Laut

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