Frage von binyou 06.10.2011

Wie muss manN heutzutage sein?

  • Hilfreichste Antwort von auftakter 07.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zunächst einmal: eine ziemlich gute und vor allem anregende Frage! (schon beinahe eine Doktorarbeit). So etwas ist auf diesem Portal, auf dem sich überwiegend (Punkte-) Sammler tummeln, eine Rarität. Wenn du nach dem „heutzutage” fragst, gilt erst einmal, dass heute andere Umstände vorherrschen, als zu anderen Zeiten. Die Umstände einer Zeitperiode mögen das Mann-Bild sicherlich beeinflussen. Wer nach dem „Mann” von heute fragt, kommt aber nicht um die grundsätzliche Frage herum, wie versteht man das grundsätzliche Prinzip „Mann”. Aufschlussreich, aber zugleich auch verwirrend, ist hier bei die Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln, den Mann in seiner Vielschichtigkeit zu verstehen: religiös, biologisch, politisch, esoterisch, spirituell, gesellschaftlich etc. Und darin letztlich eine Definition zu finden, die das Dach - oder wenn manN will: den Kern - bildet. Zudem ist „Mann” keine statische Angelegenheit, die für sich alleine steht, sondern definiert sich aus seiner Wechselwirkung mit jeglichem Gegenüber. Dem universellen Prinzip des Dualismus, bei dem es immer wieder darum, dass zwei Gegensätze zu einem harmonischen Zusammenspiel gelangen. Zwei entgegengesetzte Pole, die sich dennoch ergänzen, gemeinsam ins Schwingen kommen und sich bereichern. Was wäre Flut ohne Ebbe? Was wäre Tag ohne Nacht? Ist der Mann Ebbe oder Flut? Ist er Nacht oder Nacht? Genau darin liegt der Fehler bei der Suche nach der Antwort: Ebbe und Flut sind zwei Erscheinungen, weil es das Meer (und die Gezeiten) gibt. Alle Definitionen, die wir dem Mann zuschreiben (der Ebbe oder auch der Flut) sind gesellschaftlich herbeigeführt. Und zwar deshalb, weil wir uns in Begrifflichkeiten wiederfinden wollen. Und lassen außer Acht, dass wir uns dabei aus dem Zusammenhang reißen. Aus dem großen Ganzen. Alles in allem geht es aber darum, zu unserer eigenen Vollkommenheit zu gelangen. Kennst du alle deine wahren Wünsche? All deine ungelebten Fähigkeiten? All deine Ängste? Die Tiefe deiner Gefühle? Mann sein bedeutet nicht, ich-Tarzan-du-Jane, sondern seine gesamte männliche „Ausstattung” im jeweiligen Augenblick eines Dualismus zu entfalten und eine Schwingung, eine Realität, eine eigene Wahrheit zu erzeugen. Da es für Frauen genauso gilt, bleibt deine Frage immer noch unbeantwortet: was ist „typisch” Mann?! Ich glaube, die Antwort liegt darin, einen Weg zu finden, dass man sich nicht nur als Mann versteht oder als Frau, sondern ein eigenes Universum sein kann.

  • Antwort von Emelina 07.10.2011
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich weiß nicht wie alt du bist, aber ich habe erlebt, dass Männer, die in den späten 50-er und in den 60-er Jahren geboren wurden, genau diese Unsicherheit haben. Sie sind mit Eltern aufgewachsen, die das Bild vom Mann als Familienoberhaupt, Ernährer, Eroberer und Beschützer vorgelebt und damit ihren Kindern (also diesen Männern) weitervermittelt haben.

    Dem steht das neue Frauenbild, das sich auch zu dieser Zeit – durch die Frauenbewegung (Emanzipation) – entwickelt hat entgegen.

    Die potenziellen Partnerinnen dieser Männer (sofern sie genauso alt oder jünger sind) haben andere Erwartungen an eine Partnerschaft, als die, die diesen Männern traditionell durch ihre Eltern vorgelebt wurden.

    Der „Softie-Effekt“ entstand als Anpassung mancher Männer an die „neuen Frauen“ – das war für diese Männer sicherlich auch ein Anlass, endlich zu ihren Gefühlen stehen zu können ohne der ehemals übliche harte Mann sein zu müssen.

    Was den metrosexuellen Mann, den Mann der mehr Schuhe besitzt als seine Freundin, den Mann, der zum Stylisten geht und zur Maniküre… angeht, denke ich, dass diese Männer eher eine (von den Medien hochgespielte) Minderheit sind. Natürlich möchte jede Frau gerne einen Mann mit gepflegtem Äußeren. Rückt Mode und Körperkult bei einem Mann aber zu sehr in den Vordergrund, dann hat er meist nur die Chance der „beste Freund“ einer Frau zu werden.

    Die Frau heutzutage erwartet/erhofft sich von einem Mann, dass er mit beiden Beinen im Leben steht, Verantwortung übernehmen und eine Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe führen kann. Das bedeutet, dass man sich gegenseitig respektiert und unterstützt in allen persönlichen und beruflichen Belangen und auch in der Kindererziehung/-betreuung. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.

  • Antwort von rolfmengert 18.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hier kann man zwei Positionen einnehmen, diejenige, die für Frauen ein gewisses Ideal darstellt und diejenige für die Männer. Ich versuche mich einmal an der ersteren, also dem möglichen Ideal für die statistische Mehrheit der Frauen. Von den alten Werten gelten sicher immer noch die Tatkraft, eine gewisse Beständigkeit im Verfolgen von Lebenszielen, die Fähigkeit mit den Widrigkeiten des Lebens zurechtzukommen, Angriffe (möglichst intelligent) abwehren zu können, der Frau einen sozialen, wirtschaftlichen und emotionalen Schutzraum bieten zu können, ein liebevoller und sorgender Vater zu sein und seine Frau bleibend als erotisch attraktiv einzustufen und ein entsprechendes Verhalten zu zeigen. Bei den eher modernen Werten wäre zu nennen: Die Sorgen, Ängste und Hoffnungen der Frau zumindest partiell auch zu den eigenen zu machen, die Defizite der Frau nicht anzuprangern, sondern liebevoll in das eigene Handeln kompensatorisch zu integrieren, Eigenständigkeit zu zeigen bei gleichzeitiger Dialog- und Kompromissbereitschaft, kreativ und originell zu sein, ein guter Zuhörer zu sein, kulturellen Werten gegenüber aufgeschlossen zu sein und sich hier auch aktiv zu engagieren, Familiensinn mit Augenmaß zu leben, seinen Körper zu pflegen und fit zu halten, Witz und geistreiche Anmerkungen zeigen zu können ohne Arroganz und ohne andere zu verletzen und schließlich in der Lage und Verfassung zu sein einen großen und lebendigen Freundeskreis aufzubauen und zu halten.

  • Antwort von Jill03 06.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    immer noch der versorger sein, heißt: die familie ernähren können, arbeiten gehn nicht faul sein, liebevoll zu frau und kind und ehrlich

  • Antwort von Abominator20 06.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    Ein Mann muss aufrichtig sein, selbstbewusst, einen roten Faden im Leben haben und stark sein, dabei aber nicht prollig. Er soll seine Familie ernähren können, wenn es hart auf hart kommt seiner Familie beistehen.

    Es ist natürlich ein "Mustermann" - Er soll zu seiner Frau stehen, damit wäre alles gesagt, denn die Frau ist in der Regel die Person im Haushalt, die "die Hosen anhat".

    Frauen sind die besseren Männer.

    Lieben Gruß,

    P.S: Ich bin ein Mann!

  • Antwort von Lenari 06.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Als Frau kann ich nur sagen: Ich will weder ein Familienoberhaupt noch einen Eroberer oder Krieger. Der Mann soll ganz einfach bodenständig, verantwortungsbewusst und vernünftig sein und nicht so ein Pascha, der nicht weiß was er will. Ins Cremetöpfchen langt mein Mann auch schon mal und das ist gut so.

  • Antwort von Centauri 06.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Glaubst Du etwa, dass "mann" nach einem Generalrezept "sein" kann bzw. soll? Ich dachte, wir hätten die sozialistische Gleichmacherei überwunden, aber nein, die neue Generation Handy (oder iPod oder Facebook oder wie man sie nennen mag) unterwirft sich freiwillig und sogar mit Wonnegrunzen dem Diktat aus Modeterror, Tattoo- und Piercingwahn und glaubt am Ende noch an den Individualismus. Zum Totlachen. Aber wirklich nicht ernstzunehmen. Nicht "heutzutage" und nicht übermorgen. Wenn Du mal ein bißchen älter wirst, dann wirst du feststellen, daß Sätze, die mit "heutzutage" beginnen, fast immer noch gequirlter Massenmüll sind.

  • Antwort von Gnomelia 06.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das wichtigste ist wohl autentisch. Es hilft nichts, wenn "Mann" krampfhaft versucht jemand zu sein, der er nunmal nicht ist. In erster Linie ist es für uns Frauen wohl am wichtigsten, wenn er für das wirkliche Leben stark genug ist und sich abgenabelt hat. Manche Männer springen tatsächlich von Mutters Brust in die Arme der zukünftigten potenziellen "Ersatzmama". So jemanden kann "Frau" natürlich nicht brauchen - außer diejenigen, die ohnehin gerne bemuttern.

  • Antwort von Suchename 06.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also Mann ist man eh erst wenn man kind und frau hat arbeiten geht also vor 30 aufkeinden fall dann so 3 tage bart hemd in die hose kurze haare geld nach hause bringen frau natürlcih auch arbeiten sonst kommt ma net mehr durch die runden kein sofite kein matscho irgendwas da zwischen und natürlich scon den ansatz vom bauch

  • Antwort von Kickflip 06.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Den Prozess sich selber zu finden und herauszufinden, wie man sein "muss" nennt man im Volksmunde auch "Pubertät". Hab gehört, dass man diesen Ablauf alleine erledigt, um ein eigenes Wertegefühl und Selbstbewusstsein aufzubauen. (Vorsicht: Sarkasmus)

    Wenn du das nicht kannst, dann setzt dich erstmal hin und denk darüber nach mein Freund.

    Munter halten.

  • Antwort von Werner46 16.03.2012
  • Antwort von wer1234 06.10.2011

    Dafür gibt's keinen Maßstab, das kann immer noch jeder selbst entscheiden

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