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Wie muss ich mir den Alltag in einer Kur vorstellen?

gefragt von ErdeerSahneErdeerSahne am 10.12.2007 um 9:59 Uhr

Ich bin Asthmatikerin und würde nächstes Jahr gerne mal eine kur beantragen. Es graut mir aber etwas davor, weil ich es mir tödlich langweilig vorstelle. Was mache ich da den ganzen Tag, natürlich ganz abgesehen von den Anwendungen? Und was für Anwendungen gibt es den so für Mernschen mit Asthma?


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Reply


anonym
beantwortet von gemaalsa am 10. Dezember 2007 10:20
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Brauchs Dir keine Angst um Langweile zu machen. Bei mir war es von morgens bis ca 14,00 Uhr recht stressig. Ab 7,30 Uhr Frühstück, manchmal davor noch Blutabnahme. Nach dem Essen sind die Anwendungen, die manchmal recht knapp hinterander liegen. 11,30 UHr Mittag, Ruhepause, danach (nicht jeden Tag) bestrahlung und Kraftraum. Ab 15,00 Uhr war meistens frei, wo man sich zum Kaffe oder zum Spazieren gehen trifft. Ich wünsche Dir eine erholsame Kur, mir hat sie gut getan.


eulezerg
beantwortet von eulezerg am 12. Dezember 2007 13:00
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Langeweile hatte ich in meinen Kuren (wg. Neurodermitis) noch nie. Du hast Anwendungen, meistens auch ein Sport- und Freizeitprogramm. Kontakt zu Leuten in deinem Alter ergibt automatisch und so werden die Abende auch nicht langweilig. Empfehlen kann ich die Hochgebirgsklinik in Davos-Wolfgang.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 10. Dezember 2007 10:34
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Da hast Du bestimmt keine Langeweile. Erstmal hast Du Deine Anwendungen. Danach hast Du Freizeit. In den meisten Kurorten gibt es viel zu sehen und zu unternehmen. Must Dir schon einen interessanten Ort aussuchen, und wenn dann noch nette Leute da sind, wird es schon schön!


Klaus Stich
beantwortet von Klaus Stich am 11. Dezember 2007 15:43
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Was das Programm betrifft, so gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Kureinrichtungen, selbst dann, wenn es keine ambulante, sondern eine stationäre Kur ist. Ich empfehle, sich da ggf. das Programm der Kureinrichtung schicken zu lassen, die man im Auge hat, oder dorthin telefonisch Rücksprache zu halten. Aber selbst, wenn das Programm dünn und die Kontakte zu den Mitpatienten spärlich oder unerfreulich sein sollten, man also großes Pech hat, bieten die Kurorte ein Programm mit geführten Spaziergängen, Vorträgen, Seelsorgegesprächen usw. an.

Bei Asthma könnte ich mir Inhalationen, Kneipp-Anwendungen, gut dosierte Gymnastik- und Sportanwendungen und auch das Erlernen eines Entspannungsverfahrens wie Autogenes Training vorstellen. Wie gesagt, bei der Kureinrichtung direkt nachfragen. (Wenn man großes Pech hat, fallen viele Dinge wegen Krankheitsfällen beim Personal aus.)




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