Frage von rafinator82, 60

Wie muß ein lehreicher Unterricht aufgebaut sein?

Hallo, was muß ein Lehrer machen damit man besonders viel mitnehmen kann? Zb auch in der Erwachsenen Bildung! Oft wird stundenlange gesprochen und man weiß danach garnichts mehr und andere erzählen 5 Minuten lange und man kann richtig was kapieren! Was können Lehrer machen das Schüler dinge besser verstehen und sich merken können?

Antwort
von Bianca1349, 16

lernen ist mit emotionen gekoppelt. wenn du es als lehrer schaffst, dass die schüler das thema mit etwas positivem verbinden, können sie es sich viel besser merken. wir haben in erdkunde zb mal jede stunde ein anderes land gemacht, und jedes mal hat jemand essen mitgebracht, das typisch für dieses land war (zb thailand: frühlingsrollen). das ganze hat uns schüler natürlich super gefreut und auch nicht allzu viel unterrichtszeit beansprucht, aber das lernen hat es sehr gefördert.

natürlich kann man nicht jedes mal im unterricht essen, aber manchmal reicht es schon, wenn man raum für diskussionen lässt. wenn schüler den eindruck haben, dass ihre meinung gefragt ist und sich jemand dafür interessiert, was sie eig über so ein thema denken, dann spornt das zur mitarbeit an. besonders bei jungen oder pubertierenden kindern ist es wichtig, ihnen aufmerksamkeit zu schenken und das hat sehr positive auswirkungen auf ihre aufnahmefähigkeit. aber ich denke auch bei erwachsenen ist es nicht unbedingt falsch, wenn der unterricht nicht komplett langweilig ist :D

natürlich gibt es in manchen fächern wie zb mathe nur selten die möglichkeit etwas zu diskutieren. aber besonders in solchen fächern würde ich den tipp geben, das thema so realitätsnah zu präsentieren, dass man es im alltag tatsächlich gebrauchen kann. wenn man als schüler den eindruck hat, dass man mit seinem wissen jetzt oder auch später mal nichts anfangen kann, dann fehlt einem auch die motivation sich dieses wissen anzueignen.

generell würde ich noch hinzufügen, dass man auf jeden fall auf seine schüler eingehen sollte und verschiedene angebote machen soll. wenn die schüler zb entscheiden können, ob sie lieber in der gruppe oder alleine arbeiten, merken sie, dass ihre wünsche ernst genommen werden und sind eher dazu bereit, sich mit etwas zu beschäftigen. ganz besonders bei älteren schülern sollte man zb auch gelegentlich eine exkursion anbieten (das war auch eine sache, die ich an meinem damaligen erdkundelehrer sehr geschätzt habe). und was natürlich nie fehlen darf ist regelmäßiges loben um die motivation zu stärken.

so, ich hoffe ich konnte damit einigermaßen behilflich sein^^

Antwort
von JustaUserr, 31

Jeder Schüler lernt die Dinge durch andere Sachen besser. Kein Lehrer kann es allen recht machen

Antwort
von JanfoxDE, 7

Wenn die Schüler das Thema interessieren. Sobald sich jemand nicht dafür interessiert und das Thema dann auch noch langweilig ist... Stehen die Chancen mehr als schlecht. Auch wenn die Lehrer normale Sprache benutzt, nicht Fachwörter die niemand kennt.

Antwort
von Zumverzweifeln, 18

Also zunächst einmal ist es gut, da mit dem neuen Lehrinhalt anzufangen, wo alle Schüler stehen. Dann ist es schön, wenn er das neue in eine Geschichte verpacken kann, die alle spannend finden. Außerdem muss es eine  Möglichkeit geben, wie man das Neue ausprobieren/anwenden kann und dann sollte noch klar sein, wozu es sich lohnt, es zu können.

In der Erwachsenenbildung geht das gut. Vermutlich weil die, die im Unterricht sind zuhören und lernen WOLLEN.

Antwort
von helferxD, 25

Hallo:)

Es ist wichtig, dass Lehrer ihre Zuhörer alle paar Sekunden neu erreichen, damit diese nicht abschalten. 

So sollten sie z.b. immer Blickkontakt mit den Schülern aufnehmen. So fühlen sich diese insbesondere angesprochen und werden aufmerksamer.

Des Weiteren müssen Lehrer in ihre Stimme Leben und Abwechslung hineinbringen. Sie sollten zeigen, dass sie an dem, was sie erzählen, selbst Interesse haben und auf keinen Fall monoton sprechen!

Außerdem ist es immer gut, verschiedene Arbeitsmethoden in den Unterricht einzubringen. Gruppenarbeiten sind hier das einfachste Beispiel. Schüler sind hier aktiv am Erarbeiten beteiligt und lernen besser und haben mehr Spaß am Unterricht.

Generell sollten die Schüler in den Unterricht bzw. in das Gespräch aktiv mit eingebunden werden. Dies wird zum Beispiel durch das Stellen von Fragen möglich.

Alles in allem kann man noch sagen, dass der Lehrer sich in die Schüler hineinversetzen muss und auch eine nähere Beziehung zu ihnen aufbauen sollte. Mit einem lockeren Verhältnis geht alles gleich viel einfacher! :)

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen. 

LG, helferxD

Antwort
von sahracx, 31

Wir haben einen richtig guten Lehrer. Ich denke es liegt daran das er einerseits frontal Unterricht macht, Andersseins auch Gruppenarbeit. Er geht auf unsere Wünsche ein und klärt fragen ohne Probleme
Und anstatt den schlechten Schülern nur schlechte Noten zu geben, motiviert er sie

Antwort
von Wurzelstock, 18

Also...wenn Du ein Lehrer bist, kontreolliere noch mal deine Pädagogikscheine, und versuche dich zu erinnern, wofür Du die gekriegt hast.

Wenn Du ein Schüler bist, zerbrich dir nicht den Kopf der Lehrer. Mehr als der in Pädagogik gelernt hat, kann dabei nicht rauskommen.

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