Unsere Fensterfront ist 6 Meter lang und 2,50 Meter hoch. Es ist ein Holzgestell was aus 5 Holzbalken besteht die gleichzeitig als Träger für das Dach dienen. Nun sollen neue Fenster eingebaut werden. Um kein Wärmeverlust zu haben, müssen die Balken Dampfdicht verschlossen werden? Und was passiert wen mann es nicht tut?

Fugenbänder / Klebebänder sind sicher das beste aber die seiht man dann natürlich auf den Holzbalken, dann müsste man zusätzlich noch eine sogenannte Verleistung ringsum anbringen, welche die Klebebänder auf den Balken verdeckt. Es müssen aber Spezial-Klebebänder sein: Illbruck oder Siga o.ä. Bei Holzbalken würde ich zusätzlich noch mit passendem Klebemittel aus der Kartusche arbeiten, um auch alle Holzmaserungen richtig abzudichten.
Es gibt jedoch auch gegner dieser Methoden. Auf der Homepage von Konrad Fischer findest Du sehr einleuchtende und auch erstaunliche, wenn auch auf den ersten Blick etwas unglaubliche Ausführungen, u.a. auch zu solchen superdichten Anschlussfugen.
Ich selber habe vor ca. 5 Jahren in einem großen Einfamilienhaus zwei große Fensterfronten mit dicken holzbalken gebaut und verglast, eine 8m x 3m und die andere 10m x 3m. Eine der beiden ist sogar in einem Innen-Pool, hier herrschen ständig 55 bis 65% Luftfeuchtigkeit. Die Fenster wurden zu den Holzbalken mit Quellband und nach dem Einbau mit ganz normalem (kein Billigprodukt für 1,- pro kartusche!) Silikon ringsum von innen und außen abgedichtet. Bis heute weder Schimmel noch irgendwelche Nässeerscheinungen.
Das Holz ist ein Naturwerkstoff und kann Feuchtigkeit regulieren.
Manchmal ist mehr eben zuviel des Guten!
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Die Luftdichtigkeit der Anschlüsse ist absolut wichtig da ansonsten mit starker Schwitzwasserbildung in den Fugen zu rechnen ist. Das Ausschäumen der Fugen reicht auf keinen Fall aus - unbedingt mit geeigneten Klebebändern dauerhaft, luftdicht abkleben!

Sie fangen an zu modern und dein Fenster fällt dir auf die Füße.