Wie muss das fertige Material eines eigenen Buches, welches man einen Verlag schickt aussehen und wie verschickt man das fertige buch dann überhaupt, per post?

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5 Antworten

Es gibt dazu so eine Art "Grundregel". Man will auf jeden Fall nicht sofort das ganze Werk haben. Die ersten 30 bis 50 Seiten des Buches reichen den Lektoren schon, um zu erkennen, ob das Potenzial hat. Auf der Internetseite der Verlage sind diese Anforderungen angegeben.

Fast immer will man ein Exposé von etwa 3 Seiten. Das ist eine Beschreibung des Werkes mit einem Abriss der Handlung, eine Art Inhaltsangabe. Die Optimale Gliederung sieht so aus:

Ein zusammenfassender Satz vorangestellt, der so etwas wie den Klappentext darstellt. Dann folgt eine kurze Beschreibung von "Handlungsort und der Zeit" und eine Erläuterung zu den wichtigsten Charakteren. Dem folgt eine Beschreibung des Inhalts mit ungefähr 3 Zeilen pro Kapitel.

Das eine Kapitel wird natürlich wichtiger sein als andere und mehr Platz brauchen, deshalb nur ungefähr, aber alls kurz gehalten. Ins Exposé wird auch das Ende hineingenommen, denn Lektoren sind etwas anderes als Leser. Dann folgt der Romanbeginn, höchstens 50 Seiten.

Heute schickt man keine Papierbündel mehr durch die Gegend, auch Datenträger CD-ROM oder Stick sind unerwünscht. Daher alles in eine Datei an eine Mail anhängen. Sollte tatsächlich gedrucktes Material angefordert werden, dann die Romanseiten ungeheftet und gelocht nur mit zwei Gummibändern überkreuz zusammenfassen.

Für den Romantext solltest du die so genannte Normseite verwenden (60 Zeichen in 30 Zeilen, Abstand 24 pt.). Oben steht auf jeder Seite Titel und Autorenname und in der Fußzeile die Seitennummern. eine Vorlage zum Herunterladen findest du auf dieser Seite ganz unten:

http://www.schriftsteller-werden.de/downloads/

Der Blog von Jacqueline Vellguth ist übrings eine hervorragend Fundgrube für Ratschläge zum Schreiben und Veröffentlichen.

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Da gibt es keine allgemeingültigen Vorlagen. Manche Verlage verlangen gewisse Formate, aber diese Informationen kann man sich auf den Webseiten der jeweiligen Verlage einholen.

Jedoch haben Verlage extreme Wartezeiten (bis zu 10 Jahre+) bevor sie das eingeschickte Manuskript überhaupt einem/r Lektor/in überreichen.

Du kannst das Manuskript an eine Verlagsagentur schicken, da sind die Wartezeiten zumeist kürzer und wenn ihnen das Buch gefällt, können sie dafür sorgen dass es schneller bei einem Verlag ins Lektorat kommt.

Oder du veröffentlichst dein Werk selbstständig, zum Beispiel bei Amazon, die Formatierung die dafür notwendig ist, entnimmst du direkt der Seite.

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Hast du denn mit dem Verlag bereits Kontakt gehabt und haben die dich aufgefordert, denen das Manuskript zu schicken?

Oder willst du einfach nur so, ohne vorherige Absprache ("unverlangt"), dein Manuskript dahinschicken?

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Kommentar von 932609MJL
21.11.2016, 22:09

Hay erstmal danke. Nein keines der von dir genannten Dinge. ich überlege nur manchmal ob ich nicht mal ein Buch schreiben sollte. Habe gute Ideen (aus meiner sicht ) und habe einfach nur mal halt mit dem Gedanken gespielt . ich wollte vorerst  nur aus Interesse fragen. 

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Verlage wollen meist lose Blattsammlungen, also nicht einzeln in Folie, oder zusammengeheftet.

Seitenzahlen sollten vorhanden sein, alleine schon, damit derjenige, der das prüft weiß, wie die Reihenfolge ist.

Und schicke dem Verlag nicht gleich dein gesamtes Werk sondern erst einmal eine Leseprobe von ca. 30 Seiten, die mit doppeltem Zeilenabstand und mit nicht mehr als 25-30 Zeilen beschrieben sein sollten.

Die Reaktion kann etwas dauern, kommt auch darauf an, ob denen dein Werk gefällt. Suche dir Verlage, die zu deinem Buchthema passen. 

Sieh dich einfach auf deren Webseiten etwas um, da steht oft, dass sie einerseits, falls sie es überhaupt tun, Manuskriptkopien - und nur solche solltest du einreichen - nicht, oder nur in Verbindung mit einem frankierten und adressierten Rückumschlag zurücksenden.

Oder sie schreiben gleich, dass, wenn innerhalb einer gewissen Zeitspanne keine Rückmeldung erfolgt, davon ausgegangen werden kann, dass das Werk keine Zustimmung gefunden hat, oder nicht in deren Programm passt.

Und schicke es an Verlage die seriös sind und an keine, die Geld von dir verlangen. Da kann es u. U. auch welche darunter geben, die soweit seriös sind, würde ich dennoch nicht tun. Viel Erfolg.

Gibt natürlich die Möglichkeit dein Buch als E-Book zu veröffentlichen, oder wie Andrastor vorgeschlagen hat, bei Amazon.

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Diese Fragen beantworten dir kompetent die Verlage, die du anschreiben willst. Jeder hält es etwas anders.

Normseitenformat ist aber grundsätzlich nicht falsch. Daraus ergibt sich danna uch die Frage nach der Seitennummerierung.

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