Frage von Kanada11, 74

Wie multikulti ist Deutschland eigentlich wirklich?

Das würde mich mal ernsthaft interessieren, was denkt ihr ?

Antwort
von lupoklick, 28

in den 60ern, als die ersten Gastarbeiter kamen und sich in Deutschland recht wohl fühlten, existierte Multikulti tatsächlich. - Italo- oder Griechen- oder Jugoslawen-"Ghettos" gab es NICHT...

Doch eine "neue" Partei, die sich von einigen Öko-Landwirten loslöste, verkündete, sie sei besser und habe alle Zuziehenden furchtbar lieb, die Einheimischen aber hätten gefälligst den Müll zu trennen ....

Es entstanden Parallelgesellschaften, besonders aus der Türkei . "Multikulti" wurde zu Gleichgültigkeit, aneinander vorbei in Ghetto leben... Besonders "absonderlich" sind jjunge Menschen, Deutsche mit anatolischen Wurzeln, die ins finsterste Mittelalter mit Machogehabe und "Ehrenmord" verfallen...

Das paßt so ganz und gar nicht in die europäische Geschichte, als Menschen in verschiedenen Regionen voneinander lernten und gut miteinander auskamen, ohne den Verlust ihrer Eigenarten zu befürchten...

NEEE, "Multikulti" ist "verbrannt" - freundschaftliches Zusammenleben angesagt....

Antwort
von Hypomanie, 66

Das kommt ganz darauf an welcher Teil von Deutschland, würde ich sagen. Hamburg z.B. ist schön bunt statt braun, wohingegen Bayern ein echtes Naziproblem hat. Alles in allem würde ich aber meinen dass es sich als "Ausländer" hier gut lebt. :)

Kommentar von LightBall ,

Also, von Bayern kann ich nur zustimmen, denn ich lebe selbst hier. Bin zum Leid besorgter Bürger Ausländerin, und auch noch dunkelhäutig :-O  und muss auch hin und wieder komplimente anhören :D  der meist gesprochene kompliment fängt mit N an :D Supi oder?

Kommentar von schlonko ,

Ihr versteht das nicht. Bayern sind keine Nazis. Nazis mögen keine Ausländer. Bayern mögen niemanden! So gesehen sind die Bayern in ihrer Ablehnung vollkommen unvoreingenommen.

Kommentar von jussyf ,

ich finde hamburg auch schön bunt^^ :)

Antwort
von himako333, 24

 im Norden und Osten Deutschlands leben die nationalen Minderheiten der Dänen, der Friesen, die deutschen Sinti und Roma und das sorbische Volk. Sie haben eine je eigene Kultur, Sprache, Geschichte und Identität.

 Eine  große Gruppe von Einwanderern bilden die deutschstämmigen Aussiedler, die seit vielen Generationen in den Staaten der früheren Sowjetunion, in Rumänien und in Polen gelebt haben. Die die Kultur aus der ehemaligen Heimat mitgebracht haben.

Dann leben besonders viele Zuwanderer aus der Türkei hier und aus dem ehemaligen Jugoslawien & Menschen aus vielen anderen Herkunftsstaaten.

Insgesamt ist die Gesellschaft geprägt durch einen Pluralismus von Lebensstilen und die Vielfalt ethno-kultureller Prägungen :)

Antwort
von Ellen9, 74

Was meinst du damit? Oder was darf ich darunter verstehen?... damit ich eventuell darauf antworten kann.

Kommentar von Kanada11 ,

Das kannst du verstehen wie du es eben verstanden hast und willst :)

Kommentar von Ellen9 ,

Das Land, mit einem Herzen, kälter als Eis; es könnte, wenn es wollte; will es vermutlich nicht...warm werden mit anderen. Schade! :'(✌

Kommentar von WillTell ,

was kann man an multikulti nicht verstehen? Wieviele Völker also auch Kulturen in Deutschland mittlerweile heimisch sind.

Kommentar von Ellen9 ,

Wie bitteschön sollen Menschen aus anderen Ländern in Deutschland heimisch werden? Schön wär's!...ist jedoch utopisch.

Kommentar von schlonko ,

Jetzt bitte nicht böse werden, aber es gibt genug Menschen, die aus freien Stücken wo anders hinziehen und sich da wohl fühlen wollen und manchmal auch können, wenn man sie lässt. Migration ist ja keine Staatenfrage allein, es gibt auch Migration innerhalb eines Landes. Die Gesellschaft fordert extreme Flexibilität in Arbeitswelt, Freizeit und Urlaub, perfekte Rollenwechsel im Stundentakt. Wo ist denn die herkömmliche, nostalgische "Heimat" eines modernen, westlichen Menschen, der bis zum 20. Lebensjahr schon 10 mal mit seinen Eltern umgezogen ist; neue Arbeit, neuer Partner bedeutet neues Umfeld fürs Kind usw. Wir können uns langsam mal verabschieden von romantischen Großfamilienbildern, wo die blinde Uroma beim Wollewickeln den Kindlein vom harten Winter 1901 erzählt. Diese Kontinuität existiert in unseren Biografien schon lange nicht mehr. Orientierungslosigkeit, Heimatlosigkeit sind Folge, ohne die sozialen Netze, die mit dem ortsgebundenen Leben langfristig und belastbar wachsen können. Hier treiben doch alle auf dem Meer. Wenn sich jemand nun irgend wo einen sicheren Hafen aufbauen will, wer will ihn zurückstoßen?

Kommentar von WillTell ,

Ich denke ich verstehe was du meinst. Es sind hier bereits viele heimisch manche passen sich sogar an und manche nach Generationen nicht. Meistens die sehr religiös sind leider.

Antwort
von WillTell, 58

Mittlerweile durch und durch. Es wohl noch mehr werden mit all seinen guten und schlechten Facetten. Wenn du Statistiken willst Google da findest du einiges. Nimm aber keine rechten Blätter oder extrem linke als Quelle wie zB neues Deutschland oder die Taz. Ganz schlimm.

Antwort
von Rupture, 50

Manche scheinen wohl unter Multikutli zu verstehen, dass an jeder Ecke Dönerbuden stehen.

Es reicht aber nicht, verschiedenste Kulturen in eine Stadt zu stecken, Multikulti ist, wenn dieser Kulturhaufen auch akzeptiert wird.

Kann man das bei den Spannungen Tag für Tag behaupten ? Also meiner Meinung nach nein.

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