
Das ist wahrscheinlich ein eher schwieriges Unterfangen. Wenn er den Tod allerdings als Erlösung sieht, ist das wohl Motivation genug. Und wenn er sich an der Religion halten kann und an ein "heimgehen" glaubt, ist das auch sehr hilfreich.

kling vielleicht krass, aber wozu motivieren, das abi nachzumachen?
sei für ihn da, spende ihm trost, wenn er ihn braucht, sei ihm eine helfende hand, wenn er sie braucht, geh auf ihn ein, schluck mitleid runter, denn das zieht am meisten runter, geh mit ihm um, als wäre er ganz normal, solange er dich nicht um hilfe bittet! wenn er es tut, dann hilf ihm.
Sei einfach für ihn da. Verbringe so viel Zeit wie möglich mit ihm und akzeptiere und toleriere seine Wünsche. "Motivieren" ist vielleicht das verkehrte Wort, nicht wahr? Du willst ihm sicher einfach noch ein bißchen Freude machen, oder?

Tolle Frage! Zu was willst du ihn denn motivieren? Lass ihn doch einfach das tun, was er gerne mag! Es ist doch sein bißchen Leben, das er gestaltet - oder auch nicht.

In dem du es ihm nicht spüren läßt. Also auch keine übertriebenen Versuche, ihn zu motivieren. Einfach ihm gesellschaft leisten und mit ihm Spaß haben, also z.B. gemeinsam einen Film gucken usw. So daß er praktisch spürt, daß er einen Freund hat, der ihn begleitet.
Gibt es nichts was dieser Mensch schon immer machen wollte? Einen bestimmten Ort sehen, etwas bestimmtes anstellen. Gibt es für ihn nichts mehr das es wert wäre die verbleibende Zeit auszunutzen

Das ist nicht so leicht zu beantworten, wenn man diesen Menschen nicht kennt. Vielleicht gibt es noch Dinge, die er gerne macht oder machen würde?

Mir stellt sich bei Deiner Frage spontan die Gegenfrage: "Wofür motivieren?"

Frag den Menschen einfach was er noch möchte.Vielleicht hat er noch Wünsche und die wahr zumachen ist doch Motivation.Auch kleine Freuden motivieren. Was ich auch ganz wichtig finde seine Angst vor dem Sterben,die er möglicherweise hat ernst zunehmen .Man müßte etwas mehr drüber wissen. Sei einfach da!
Schön gesagt Solf, und so wahr!