kuemmel am 02.10.2008 um 13:35 Uhr
Wir müssen unseren Kater kastrieren lassen. Wir sind ihm gegenüber normal sehr aufgeschlossen und umgekehrt auch und ich kann nix vor ihm verheimlichen. Wie soll ich am besten damit umgehen/mit ihm vor der Kastration? Er wird doch merken das wir ihn kastriert haben da hab ich ein bisschen Angst vor Wir haben ihn auch erst seit 1 1/2 Monaten und er hat grade erst Vertrauen zu uns aufgebaut. Ausserdem haben wir ja noch ein Weibchen was bald auch dran ist aber die werden doch merken das da was nict stimmt und das wir ihn zu bösen Tierarzt gebracht haben oder? Was würdet ihr machen? Jemand anderen zum TA schicken? :(

Ähhhm, räusper....
Also, der Kater wird nach der Kastration nicht denken, oh mein Gott, die haben mir die Eier abgeschnitten, mit denen will ich nichts mehr zu tun haben.
Augen zu und durch, er wird es euch nicht übel nehmen, allerhöchstens, sollte er Schmerzen haben, nicht mehr gerne zum Tierarzt wollen.
Euer Verhältnis wird 2000%ig NICHT durch die Kastration gestört. Also lieber selber mit hin zum Tierarzt und Pfötchen halten
Du kannst ihm ja vorher erklären, dass es besser für ihn ist, weil er dann keine Alimenten-Forderungen zu erwarten hat, und während der Kastration kannst Du ihm dann die Pfote halten.... Nein, im Ernst, das haben schon ganz andere Kater überstanden und sie sind nicht lange nachtragend :-)
manu1979 am 2. Oktober 2008 13:44 :-)
kuemmel am 2. Oktober 2008 13:46 er ist aber so tapsig und liebevoll, ob er das verkraftet ;))
Kauf ihm ein Sheba-Edelmenue zum Trost und er wird Dir wieder aus der Hand fressen :-)
schnapp ihn dir, leg ihn auf die couch und erkläre ihm lang und deutlich, was gemacht werden soll. wenn er so aufgeschlossen ist, wird er es verstehen und euch nicht böse sein!
critter am 2. Oktober 2008 13:40 :-) So ist es richtig! Da spricht der Katzenversteher. Das ist ja wohl das Mindeste, was man mit seinem Kater tun sollte: gut hinreden. lol

Du solltest schon vorher mal beim TA gewesen sein ohne das was passiert. Du bringst ihn ja nur hin, die Narkose setzt ja der TA, somit ist er/sie dann auch der Buhmann. Ausserdem kannst beim TA einen Feliway-Stecker kaufen, der sendet Duftstoffe aus die nur die Katzen wahrnehmen und deren Wohlbefinden + Vertrauen steigert. Die funktionieren wie die Airwick-Duftstecker. (Gibts auch in umgekehrter Wirkweise um Katzen z.B. aus dem Kinderzimmer fernzuhalten.)

Also meiner hats mir nicht krumm genommen. Er war ein oder zwei Tage etwas daneben aber danach war er wieder völlig normal.

Hingehen und fertig. Wenn er aus der Narkose aufwacht, für ihn da sein, kümmer dich ganz lieb um ihn, und ich denke, er wird es dir nicht ganz so übel nehmen. :-)

Nein, jemand anderes wäre nicht gut. Du bist ja bei der Kastration auch nicht dabei, sondern bekommst ihn erst wieder, wenn er schon wach ist. Er wird sich freuen dich/euch zu sehen. Über Gefühle brauchst du dir keine Gedanken machen. Meine 3 wurden dann zu Hause erstmal verwöhnt und alles war gut :-)

katzen sind zwar schlau glaube aber nicht das er weiss das du ihn gebracht hast!! bringst ihn zu TA er schläft, vergisst und erwacht!! denn wenn er wach ist sieht er dich und hat freude, er hat dan sicherlich vergessen wer ihn da gebracht hat!! meine katze ist mir nicht böse und war es auch noch nie!!

grins das erinnert mich an den Witz mit der Frau mit den drei Wünschen... wo der Kater sich in einen Mann verwandeln sollte (und das auch tat).
Sieh's mal so: wenn Du ihn nicht kastrierst, wird er Dir die ganze Wohnung markieren. Was ist das kleinere Übel?
kuemmel am 2. Oktober 2008 13:48 und wenn ich es nicht tue wird er später viel mehr das draussen sein vermissen und sich nicht mehr mit der katze vertragen da sie vor der geschlechtsreife gruppentiere sind, sich aber abnabeln wenn sie nicht kastriert werden :/
Wenn Dir Dein Kater was 'übelnehmen' wird, dann mit Sicherheit das Erleben selber, die Fahrt, die Narkose, das dröseliche Aufwachen, die Schmerzen. Alles ist neu, vielleicht erschrecken und angstmachend. Den Hintergrund der Narkose wird er nicht verstehen, Katzen haben kein so verklemmtes Verhältnis zu Sex und der Fähigkeit dazu, wie es die Menschen als zuweilen fragwürdige Kulter haben.
Das 'übelnehmen' ist aber eher die Verwirrung über das Ungewohnte, als gezielte Abwendung von Dir. Bring ihm mit lieben Worten und guter Pflege wieder zum Entspannen, dann ist seine Welt wieder in Ordnung.

Du solltest den Tierarzt befragen, ob die zeitgleiche Kastration beider Tiere möglich ist, je nachdem wie alt die Kätzin ist. Durch den "Fremdgeruch" des Katers nach der OP (Praxisgeruch, Narkosemittel etc.) kann es zu Problemen zwischen den Katzen kommen (muss aber nicht sein!). Wenn Du Dich Deinem Kater gegenüber unbedingt solidarisch zeigen möchtest, mache es ihm doch einfach vor, wie tapfer man(n) sein kann...