Frage von maz1997, 88

Wie mit Inkasso umgehen?

Vor ca. 1 Jahr kam von der deutschen Bahn ein Schreiben, in dem behauptet wurde, dass ich beim Schwarzfahren erwischt wurde. Allerdings war der Ort der Kontrolle ca. 80 km von meinem Wohnort entfernt und ich war zu diesem Zeitpunkt noch Schüler und habe mich in der Schule aufgehalten. Dies wurde der Bahn schriftlich mitgeteilt und der Schulaufenthalt eindeutig bewiesen. Allerdings kommen seit 1 Jahr andauernd Drohungen eines Inkasso Büros (Rainer Haas & Kollegen) Wie geht man am besten mit solchen Schreiben um?

Antwort
von martinzuhause, 63

teile ihnen einmal schriftlich mit nachweis mit das du der bahn bereits nachweise geschickt hast das du zu der zeit nicht schwarzgefahren bist und du das inkasso aufforderst dich nicht mehr zu belästigen.

wenn du den anchweis hast das sie das bekommen haben kann st du erst mal alles ignorieren bis ein mahnbescheid vom gericht kommt. dem kannst du dann einfach wiedersprechen

dann muss das inkasso klagen und beweise vorlegen

Kommentar von mepeisen ,

Man hat ja bereits gegenüber der Bahn widersprochen. da nun nochmal zu widersprechen mag pragmatisch sein, aber aus rechtlicher Sicht ist das eigentlich überflüssig.

Antwort
von tevau, 33

Kannst Du den Widerspruch gegen die Zahlungsaufforderung an die Bahn nachweisen, d.h. hast Du ihn per Einschreiben (möglichst mit Rückschein) geschickt, oder - noch besser- eine Eingangsbestätigung der Bahn erhalten, bevor das Inkassobüro das erste Mal auf Dich zugekommen ist?

Wenn ja, ruf einfach mal beim Inkassobüro an und schildere den Fall.

Wenn nein, solltest Du dem Inkassobüro schriftlich und nachweisbar (d.h. per Einschreiben mit Rückschein) und schlüssig (d.h. mit Schilderung des Sachverhaltes)  mitteilen, dass die Forderung unberechtigt ist.

Das brauchst Du nur einmal zu tun und kannst dann weitere Mahnungen des Inkassobüros ignorieren.

Wenn Du irgendwann einen gerichtlichen Mahnbescheid erhältst, musst Du dem schnellstens widersprechen. Wenn Du den nämlich unwidersprochen ignorierst, kann die Forderung von Dir eingetrieben werden, z.B. per Gerichtsvollzieher.

Nach Deinem Widerspruch müsste aber das Inkassobüro gegen Dich klagen und Beweise vorlegen.

Alles obige gilt nur, wenn Dir das Schwarzfahren nicht nachgewiesen werden kann. Wenn Du es doch getan hast, zahl lieber schnell.

Kommentar von kevin1905 ,

Wenn ja, ruf einfach mal beim Inkassobüro an und schildere den Fall.

Zeitverschwendung.

Nach Deinem Widerspruch müsste aber das Inkassobüro gegen Dich klagen und Beweise vorlegen.

Inkassobüros dürfen nicht für ihre Auftraggeber klagen.

Antwort
von kevin1905, 19

Wie geht man am besten mit solchen Schreiben um?

Beschwerde an die Rechtsanwaltskammer und Strafanzeige wegen Nötigung und versuchtem Betrug gegen den Rechtsanwalt.

Kommentar von mepeisen ,

Stimme zu. Die Strafanzeige damit begründet, dass der Bahn Beweise vorliegen für den Schulaufenthalt. Der Anwalt will ja eine volle Gebühr, hat diesen Fall also vor seinem Brief sorgfältig geprüft. Dem Anwalt ist somit bekannt, dass man unmöglich die korrekte Person sein kann. Wenn er aber trotzdem fordert und droht, ist das Nötigung.

Ich würde bei der Gelegenheit auch noch eine zweite Strafanzeige erstatten wegen Betrugs/Identitätsmissbrauchs gegen unbekannt. Zwei Erklärungsansätze: Man hat gelesen, dass Kontrolleure um ihr Gehalt aufzubessern (Provision) Vorfälle einfach erfinden und Namen ebenso. Gerad wenn die keinerlei Ausweisdaten haben, ist das extrem wahrscheinlich. Vielleicht liegt es hier genauso. Zweite Möglichkeit ist, dass es den Vorfall wirklich gab, dass da aber der Schwarzfahrer sich nicht ausweisen konnte und absichtlich einen falschen Namen und eine falsche Adresse hinterlassen hat.

Auf Inkasso bzw. Anwalt würde ich nicht reagieren. Nur Gerichtspost ist wichtig. Kommt ein Mahnbescheid würde ich diesem widersprechen und zugleich eine Überleitung in einen Prozess beantragen. Dabei dann die Klageabweisung beantragen mit den Beweisen, dass man gar nicht an Ort und Stelle gewesen sein kann und dass die Bahn das auch ganz genau weiß.

Antwort
von wilees, 34

Also so ist Deine Geschichte und Fragestellung nicht wirklich nachvollziehbar.

Bist Du nach einer schulischen Veranstaltung mit der Bahn nach Hause gefahren und konntest keine gültige Schülermonats- oder Wochenkarte vorlegen?

KKam so einverwarngeld zustande?

Kommentar von maz1997 ,

Bin mit der Bahn zurück nach Hause gefahren, bin allerdings nicht kontrolliert worden. Allerdings, wie ich bereits schrieb, ereignete sich die vermeintliche Kontrolle, die zu dieser Forderung führte, knapp 80 km entfernt. 

Kommentar von wilees ,

Aber wer fordert hier irgend etwas? Die DB oder wer.

Antwort
von EXInkassoMA, 21

Cool bleiben

Leider ist im Masseninkasso nun mal alles automatisiert. 

D. H es wird eine gewisse Anzahl an Briefen herabregnen

Bei der DB ist es meistens infoscore/haas

Weise schriftlich, ohne detailiert auf den Fall einzugehen, die Forderung zurück 



Antwort
von Johnbobs, 43

Ich würde freundlich nach einem Beweis fragen.
Sollen die dir erstmal beweisen, dass sie dich beim Schwarzfahren erwischt haben.

Wende dich zur Not an den Verbraucherschutz.

Antwort
von Kleckerfrau, 47

Wirf sie weg.

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