Frage von SHAKESBlER, 48

Wie mit Emetophobie den Abschluss schaffen?

Ich habe Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen) und eine damit verbundene, stark ausgeprägte Angst vor einer Ansteckung mit Magendarminfekten. Vor allem in der Schule ist das ein großes Problem. Aufgrund der Tatsache, dass Magendarminfekte nur übertragen werden, wenn man die Fäkalien eines erkrankten Menschen auf Umwegen in den Mund bekommt, müsste man eigentlich keine Gefahr in der Schule vermuten. Weil aber offensichtlich niemand in der Lage ist, sich vernünftig die Hände zu waschen, treten solche Krankheiten oft sogar epidemisch auf. Und da frage ich mich, wie ICH mit dieser Angst in die Schule gehen soll. Seit mehr als 7 Jahren leide ich an psychisch bedingter Übelkeit, die durch den Dauerstress in der Schule mit der Zeit immer stärker wurde. Ich habe regelmäßig Panikattacken, sämtliche psychsomatische Beschwerden und weiß nicht, was ich dagegen noch tun soll. Keine Therapie konnte mir bisher helfen und meine Probleme werden immer größer. Es gab phasenweise immer mal wieder Lichtblicke, aber im Endeffekt ist es mit dieser Angst einfach NICHT möglich, zur Schule zu gehen. Abgesehen von meinen chronischen Magenbeschwerden fürchte ich mich permanent vor einer Infektion in der Schule und kann mit dem damit verbundenen Stress nicht mehr umgehen. Letztes Jahr bin ich an Depressionen erkrankt, war das gesamte Schuljahr krank geschrieben und hätte jetzt die letzte Chance, meinen Hauptschulabschluss zu machen. Unter den aktuellen Umständen ist das aber einfach nicht möglich. Also brauche ich eine Alternative: Ist es möglich, dass ich meinen Abschluss von einer Klinik aus absolviere? Gibt es irgendeine Möglichkeit, die Schule erfolgreich abzuschließen, ohne anwesend zu sein? Was kann ich tun?

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Antwort
von KleinerKeks135, 33

Vielleicht gibt es da die Möglichkeit, privat Unterricht zu bekommen? 

Ich würde das Problem Ärzten schildern, auch mit deiner Schule reden, und dann gemeinsam einen Weg suchen. 

Sie können schlecht sagen "Da musst du halt mal durch", denn so wie du es schilderst, ist das nicht seit gestern so und du kannst es auch nicht einfach unterdrücken etc. 

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ja, aber Vermeidungsverhalten ist auch keine Lösung.
Ich würde mich eher in eine Klinik begeben oder einweisen lassen.

Kommentar von clemensw ,

Der Fragesteller behauptet, er wäre bereits in 10 (!) Therapien gewesen und als "nicht therapierbar" eingestuft.

Ich denke mal, "nicht therapiewillig" trifft es eher.

Kommentar von KleinerKeks135 ,

Also bei so vielen misslungenen Versuchen.... Wenn diese 'Probleme' andauern und wirklich gar nichts hilft (evtl. weil man sich selbst auch nicht helfen lassen will), würde dann nicht irgendwann eine Zwangseinweisung erfolgen? Ich weiß ja nicht, 'ab wann' die das durchziehen (müssen)... 

Kann ja nicht für immer so weiter gehen o_ö

Antwort
von voayager, 7

Das Schulamt müßte darüber eigentlich Bescheid wissen. Dann ist zudem der Schulleiter/in deiner jetzigen Schule zu kontaktieren, der oder die wird gleichfalls wissen, was geht und was nicht.


Antwort
von clemensw, 19

Egal, wie oft Du diese Frage noch stellen willst - die einzig vernünftige Antwort lautet immer: Begib dich in ärztliche Behandlung!

Du behauptest einerseits, unter Emetophobie zu leiden, hast aber andererseits einen extrem unvernünftigen Umgang mit Nahrungsmitteln (erst 24h nichts essen, dann Zwiebeln und Knoblauch auf nüchternen Magen?), stellst Fragen wegen einem "blubbernden" Magen, diagnostizierst dir selbst ohne medizinische Kenntnisse irgendwelche Krankheiten an (Gastritis, Hashimoto, Birnenallergie?!?), kurz:

Du zeigst eine ganze Reihe behandlungswürdiger psychischer Probleme.

Glaubst Du ernsthaft, hier kann dir jemand helfen? Oder willst Du nur trollen wegen Aufmerksamkeitsdefizit?

Kommentar von SHAKESBlER ,

Ich habe nicht freiwillig 24 Stunden nichts gegessen und dass mein Magen zum Zeitpunkt der nächsten Mahlzeit nüchtern war, konnte ich dann auch nicht mehr ändern. Ich habe mir überhaupt keine Krankheit diagnostiziert, sondern lediglich vermutet, daran leiden zu können. Und du musst mir kein Aufmerksamkeitsdefizit unterstellen, nur weil du mir deine Aufmerksamkeit freiwillig schenkst.

Kommentar von clemensw ,

dass mein Magen zum Zeitpunkt der nächsten Mahlzeit nüchtern war, konnte ich dann auch nicht mehr ändern.

Die Mahlzeit hättest Du sehr wohl ändern können - Wenn man 24h nichts essen kann, sollte man eigentlich auf leichte Kost achten.

Ich habe mir überhaupt keine Krankheit diagnostiziert, sondern lediglich vermutet, daran leiden zu können.

Du hypochonderst.

Und du musst mir kein Aufmerksamkeitsdefizit unterstellen, nur weil du mir deine Aufmerksamkeit freiwillig schenkst.

Ich schenke Dir nur meine Aufmerksamkeit, weil ich bei der nächsten Jammer-Frage über deine Emetophobie das kalte KOTZEN bekomme...

Kommentar von SHAKESBlER ,

Allein die Tatsache, dass du mir unterstellst, ein Hypochonder zu sein, zeigt doch, wie wenig Ahnung du hast. :-D Entschuldige bitte, aber wenn mir mit 17 Jahren bereits Haare ausfallen, meine Verdauung verrückt spielt und meine Periode ausbleibt, bin ich KEIN Hypochonder, wenn mir DAS zu denken gibt.

Kommentar von voayager ,

@clemensw : ich darf dir versichern das Shakebier in keinster Weise trollt, das annehmen zu wollen, ist einfach falsch.

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