Frage von 18oGG, 130

Wie mit Cannabis aufhören?

Ich rauche seit ca 3 Jahren regelmäßig gras (jeden tag von 0,5 - 1,5 g am tag ) und ich hab schon oft versucht wieder aufzuhören aber bin immer wieder rückfällig geworden ... Ich versuchs ja und geb mir mühe aber ich bin dann sehr gereizt (hab angefangen weil es spaß gemacht hat , aber es sind viele tiefs da gewesen in den letzten Jahren bis jetzt ) und ich red mir dann nach einer zeit ein das es menschen mit viel schlimmeren süchten gibt und meine ja nicht sooo schlimm ist und die harmloseste von allen...(ist ja auch so , solange man die droge im griff hat und nicht anders rum ) und dann wenn ich drauf bin ich angepisst das ich es nicht durchgehalten hab...Ich hab auch gemerkt das ich nicht mehr klar denken kann und meinchmal keine wörter finde obwohl ich vor meiner cannabis zeit oder bis zum anfang extrem schlagfertig war und ein riesen wortschatz drauf hatte.... (ich frag mich auch oft ob ich das je wieder bekomme ..) ... Ich hab auch im internet auf verschiedenen seiten tipps und so gelesen mit sport und blabla.... Ich wohne auch noch bei meiner mutter und ich wills ihr auch nicht noch schwerer machen wenn sie sieht wie ich nüchtern drauf bin ......Ich weiß auch nicht könnt ihr mir eure erfahrungen oder tipps mitteilen und bitte nicht copy paste oder das wo man auf jeder anderen internet seite so liest....Was ich noch erwähnen wollte ist das ich auch sehr wenig esse es gibt zeiten da ess ich eine scheibe brot mit käse oder marmelade am tag .... auch wenn ich kiff ess ich nicht viel , ab und zu bekomm ich fress attacken ,die aber auch nicht wirklich groß sind ,und wenn ich garnicht kiff es wieder so gut wie nichts könnt ihr mir sagen wie ihr wieder das essen "erlernt" habt.. Ich entschuldige mich wenn es so einen ähnlichen beitrag schon gibt

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sbiggsen, 37

Einem Kumpel ging es quasi genau so. Er hat schlagartig aufgehört weil er keine Wirkung mehr verspürt hat, konnte so viel rauchen wie er wollte... Er hat kurz darauf auch eine Frau kennen gelernt, die nicht graucht hat, hat die sache wohl einfacher gemacht...

Aus eigener Erfahrung (habe selbst auch 3 Jahre hart geraucht) würde ich sagen: Du bist schon auf nem sehr guten Weg. Du siehst was Es mit dir macht und es ist es dir nicht mehr wert...das ist (meiner Meinung nach) der einzige Weg bzw. der erste Schritt, aufzuhören.

Ich würde dir raten sofort aufzuhören. Lass es eine Woche oder viell zwei sein, in denen es dir schlecht geht, aber dann geht es wieder Bergauf. Was ganz wichtig ist! Meide vorerst jeden Kontakt (Freunde, Dealer etc.) der dich in Versuchung bringt. Falls deine Freunde das nicht verstehen oder dich anstacheln zu rauchen, kannst dir denken was du für gute Freunde hast.

Mach dir wegen dem Essen keinen allzugroßen Stress, der Hunger kommt wieder. Du kannst dir einen Essplan erstellen und zu bestimmten Uhrzeiten wenig essen, blöd gesagt dich "zwingen" zu essen. Damit du nicht vom Stuhl kippst, trink viel, Getränke mit Zucker..Isotonisches etc.

Wegen deiner Mum...lüg sie an, dass du Stress mit Freunden oder so hast. In dem Fall ist es ein notwendiges Übel für eine gute Sache. Die andere Option ist beichten...

Die Sache mit dem "Rückfällig" werden sehe ich persönlich so...Einmal Raucher, immer Raucher. Mir macht es einfach zu sehr Spass. Ich kontrolliere es aber sehr genau, soll heißen ich rauche viell alle paar Monate mal was NUR mit Freunden, kaufe mir nichts mehr und habe auch keine Rauchutensilien zu Hause, vor allem keine Bong!!! Falls du eine hast, wirf sie gegen die Wand :D

Hoffe ich konnte helfen und es regen sich nicht allzu viele Leute über meine Ansicht auf.

So long

Sbiggsen

Antwort
von jonashima, 47

Ich muss von mir sagen, dass ich eine solche Suchterfahrung noch nicht hatte, kenne aber Leute, die auch schwere Phasen hatten, wo der Konsum sich suchtartig verhalten hat. 

Wie du schon sagtest tut Ablenkung oft gut, sei es Arbeit, Sport oder einfach ein neues Hobby. Manchmal ist es aber auch nicht schlecht, sich mit "gleichgesinnten" über das Thema auszutauschen. Du kannst ja schauen, das internet ist dafür ziemlich gut, ob es in deiner Nähe  vielleicht eine Art selbsthilfegruppe gibt.

Die BzgA hat auch einige Programme am laufen, um konsumenten beim Aufhören zu unterstützen: https://www.quit-the-shit.net/qts/fwd/public/programm.do

ist kostenlos und anonym, da kann man sich anmelden und wird dann beraten, man wird ein Tagebuch führen und Übungen absolvieren. 

So klischeehaft sich das anhören mag, hängt der Erfolg aber primär von deinem Willen ab. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem Weg.

Antwort
von CorCalom, 50

Langsam die Mengen reduzieren bis du keine Suchterscheinungen mehr hast.
Alternativ könntest du zu einer Sucht-Klinik.

Antwort
von Blaise685, 39

Pack das zeug erstmal weg. Und dann würde ich an deiner Stelle deiner Mom sagen das du emoment ne schwierige Fase durch machst (wegen Schule oder Uni, keine ahnung) und dass es sein kann das du die nächste Zeit agressiver und angespannter bist.
Lieber so als das deine Mom ihn 1-2 Jahren her raus findet das du nach Cannabis süchtig bist, und das du das nicht unter Kontrolle hast. Dann wäre deine Mom glaub ich echt enttäuscht von dir.

LG Blais

Kommentar von 18oGG ,

Meine mutter hat unglaublich viel sorgen und ich sollte ihr eigentlich welche nehmen und nicht noch mehr sorgen verursachen deswegen ist das bisschen schwer da sie nach bohren wird

Antwort
von Boldi72, 31

Jop. jeden Tag weniger rauchen, genauso wie bei Zigaretten. Langsam aufhören. Bloß nicht schlagartik. Und dann suche dir eine Ersatzbefriedigung (Lese ein Buch, Spiele PC, Koche was leckeres, etc.)

Antwort
von aXXLJ, 11

Wenn Du glaubst ein Drogenproblem zu haben, solltest Du Dich an eine Drogenberatung wenden und nicht an ein Laien-Forum.

Antwort
von 3plus2, 5

Richtig und wichtig ist, das Leben selbst zu bestimmen und nicht von Drogen

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