Wie merkt man, dass jemand noch keine eigene Meinung hat?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

"Denken völlig zu streichen" kann Selbstschutz sein: die unbewusste Erkenntnis, in letzter Konsequenz für sein Denken und Handel verantwortlich zu sein lähmt manche Menschen in bestimmten Situationen.

Dann bringt es Entlastung, nicht denken zu müssen.

Aber selbst in  dem Moment wird gedacht - nicht immer klar und bewusst, aber es wird gedacht.

Im Rahmen des Selbstfindungsprozesses eines jeden Individuums reflektiert der Mensch sich in seiner Umgebung und versucht sein eigenes Selbst zu verorten.

Das gelingt nicht immer und nicht jedem gleich gut.

Zu manchen Themen braucht auch nicht jeder immer eine Meinung haben - immer dann, wenn es für das Lebenskonzept des Betroffenen keine Bedeutung hat, muss es auch nicht sein.

Immer dann, wenn Menschen beginnen Fragen zu stellen - das ist der Beginn einer Meinungsbildung.

Fachlektüre, großartig....

https://www.amazon.de/Vom-Diskurs-Dispositiv-Dispositivanalyse-Sozialtheorie/dp/3899428188

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich nehme die Nutzung des sogenannten neutralen persönlichen Fürwortes, also eines Widerspruchs in sich, als Respektlosigkeit und Hirnfreiheit wahr. 

Denke mal darüber nach. 

Antworten gebe ich gerne natürlichen Personen. Neutralen Was-Weiß-Ich nicht. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?