Wie kann ich meinen Eltern erklären, dass ich unbedingt zum Islam konvertieren möchte?

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4 Antworten

denke, dass es am Anfang durchaus einen großen Knall gäbe und viel Aufregung in deiner Familie. Wenn sich dann aber die Gemüter wieder beruhigt haben, kannst du über deine persönliche Sicht sprechen - also nicht über Politik, über andere Gläubige... sondern darüber was dir dieser Glaube gibt, was du vorher nicht hattest. Allerdings weise ich dich darauf hin, dass viele Menschen, die sich einer Religion zu wenden sie irgendwann auch wieder verlassen. Ich war z.B. für ein Jahr stark gläubiger Christ. Auch in deinem Alter. Ein Jahr später hat sich das wieder verändert.

Vielleicht wartest du auch einfach ein oder zwei Jahre bis du deinen Eltern bescheid sagst. Wenn du dir dann wirklich sicher bist, dass das dein Weg ist, kannst du es ihnen ja sagen. Aber ich persönlich würde wirklich lange warten.

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Kommentar von Islambest2004
02.07.2016, 14:15

Ja das stimmt, ich sollte wahrscheinlich warten aber meine Eltern würden wahrscheinlich nie über den Islam positiv denken.

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1. Es gibt keinen Zwang im Glauben, weder im Islam noch im Christentum, sprich, dich kann keiner Zwingen an etwas zu Glauben, was du nicht willst. 

Da du in einem zurechnungsfähigen Alter bist, kannst du dir deine Religion auch selber aussuchen. Vater und Mutter müssen das akzeptieren, den es ist genauso wie bei einem ZUM BEISPIEL Homosexuellen Jungen, der auf einmal sagt, ich stehe auf Jungs, da sagt auch jeder zu dem Jungen STEH DAZU. 

Mein Tipp für dich wäre, dass du damit anfängst ihre Vorurteile gegenüber dem Islam mit deinen Taten zu anulieren.

Beispiel: Dinge die du zum Beispiel vorher gemacht hast, die deine Mutter oder deinen Vater gestört haben, machst du nicht, den es gehört zum Charakter eines Muslimen, den Eltern gegenüber gehorsam, freundlich, nett und zuvorkommend zu sein. 

Denn wenn du dich zum Positiven veränderst, was die Beziehung zu deinen Eltern angeht, dann werden beide dies früher oder später merken. Und wenn deine  Mutter dich dann fragt, warm du in letzer Zeit so *freundlich* und *zuvorkommend* bist, dann kannst du ihr immer kleine Informationen geben und sagen, ich habe das oder jenes von meiner Freundin gelernt. 

So bekommen sie mit der Zeit ein immer besseres Bild von deiner Freundin und auch vom Islam. Und darauf kannst du dann weiter aufbauen. 

Bitte sei dir darüber im klaren, dass das Band zwischen deinen Eltern sehr wichtig ist, den auch der Prophet s.a.w. pflegte zu sagen, vor allem die Eltern mit Respekt und Liebe zu behandeln, egal welcher Religion sie folgen. 

Zusammengefasst, fange an mit kleinen Schritten und Veränderungen bei dir im Verhalten gegenüber deinen Eltern, egal wie die zum Islam stehen. Schreie sie nicht an , brülle sie nicht an, wenn du mit ihnen diskutierst über den Islam. 

Und vergiss nicht, das deine Eltern dafür nichts können, wenn sie nicht Wissen wie der Islam wirklich ist. Du musst ihnen durch deine Taten zeigen, das es eben nicht so ist wie es erzählt wird von den Medien usw. 

Und am besten viel Dua* machen. 

Leider konnte ich nicht mehr schreiben, weil es sonst zuviel werden würde, bzw. ist es glaub ich schon. 

Gruß und Viel Erfolg ich mache auch für dich Dua :) 

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Kommentar von Gatios
02.07.2016, 14:25

Falls du Fragen hast, kannst du mich gerne hier Kontaktieren, kann dir einiges erzählen, den ich Beschäftige mich mit diesem Thema sehr gründlich seit mehreren Jahren.

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Du sagst deinen Eltern: "Ich bin geistig verwirrt, bitte laßt mich auf ein Klosterinternat gehen, damit ich Abstand von den schlechten Einflüssen bekomme und mir nicht mein Leben versaue."

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Ich bin noch nicht 14

und genau da liegt das Problem - Du bist noch nicht religionsmündig,

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Kommentar von Gatios
03.07.2016, 13:19

Doch ist sie ! 

In Deutschland ist die Religionsmündigkeit im Gesetz über die religiöse Kindererziehung vom 15. Juli 1921 geregelt. Ab Vollendung des 10. Lebensjahres ist das Kind zu hören, wenn es in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden soll. Ab Vollendung des 12. Lebensjahres darf ein Kind nicht mehr gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden. Ab Vollendung des 14. Lebensjahres wird in Deutschland eine uneingeschränkte Religionsmündigkeit erworben.

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