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wie meditiert man richtig?

gefragt von boesefrageboesefrage am 04.08.2008 um 17:36 Uhr

wie stellt man fest, ob es richtig war?


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tracy
beantwortet von tracy am 4. August 2008 17:37
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wenn du danach entspannter oder ausgeglichener bist... merkst es selber... ich denk es gibt kein richtig oder falsch... jeder meditiert auf seine weise....


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 4. August 2008 17:52
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Wenn der Kopf leer ist.

Kommentar von 1909c9e7bfa4c0e89b38fabb1d709bb2smallwritingangel am 5. August 2008 16:56

wenn man richtig meditiert hat, wird der kopf "leer", gleichbedeutend frei von aktivität. es geht nicht, "den kopf leerzumachen" und dadurch richtig zu meditieren, den machen ist eine aktivität. die abwesenheit von gedankenaktivität ist der grundzustand unseres bewusstseinsfeldes, der jedem individuellen geiste innewohnt. die antwort auf die frage nach dem richtigen meditieren impliziert für mich deshalb den weg von der aktivität zur nichtaktivität im bewusstsein zu beschreiben. wie ist das möglich? es kann dadurch geschehen, dass die wahrnehmung unseres geistes immer abstraktere zustände eines gedanken wahrnimmt, um schließlich die abstrakteste ebende zu überschreiten und in einem zustand völliger selbstrückbezüglichkeit in sich selbst zu verharren als reines gewahrsein ohne ein zweites. ich selbst mache diese erfahrung fast täglich in dem prozess der sogenannten transzendentalen meditation, also eine meditationstechnick, bei der der geist alle aktivität und wahrnehmung von einem "objekt" überschreitet, lat. transzendiert.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 5. August 2008 17:06

Dieser Erklärung meine volle Hochachtung. Das hatte ich gemeint, aber so ausdrücken hätte ich es nicht können. Ich bin tief beeindruckt. Vielen Dank


kiralee
beantwortet von kiralee am 4. August 2008 17:37
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wenn du dich anschließend sehr ruhig und ausgeglichen fühlst, hatte die Meditation ihre Wirkung


fabienne1997
beantwortet von fabienne1997 am 4. August 2008 17:37
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wenn du danach locker,entspannt und frei bist!


writingangel
beantwortet von writingangel am 5. August 2008 17:29
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@ edgar niklaus

Danke für dein kompliment, sehr freundlich.

ich werde mir aber nichts darauf einbilden :-)) hoffentlich nicht, denn wenn man diese erfahrung seit 38 jahren macht, gehört das zur selbsverständlichen tagesroutine, aber immer wieder höchst verblüffenden erfahrung. und die erklärung dessen, was da passiert, ist inzwischen allgemeingut. wenn du mehr darüber wissen möchtest, kannst du mich gerne persönlich anschreiben.

ich hänge hier mal die erfahrung eines alten freundes an, die er mir gerade vor zwei tagen über einen verteiler zugemailt hat:

"Vor einigen Tagen hatte ich eine schöne Erfahrung von "Realität". Ich wachte um 5 Uhr auf und machte spontan mein Meditationsprogramm - die beste Zeit dafür - und in der Meditation fragt ich mich "Was ist eigentlich dieses Göttliche Selbst für eine Erfahrung?" Man sieht, ich stelle mir immer noch schamlos Anfängerfragen... ;-) Daraufhin weitete sich mein Geist weit über den Körper hinaus aus und ich wurde ein großer Raum in dem die Leere immer mehr zunahm. Schließlich war ich nur noch eine sehr intensive Bewusstsheit in dieser Leere, ohne ein Wissen darüber wer ich bin, wo oder wann ich war. Es war kein Inhalt mehr da, keine Körperwahrnehmung nur noch Leere. Als ich dann aus dieser Leere wieder herausglitt, manifestierten sich als erste Qualitäten Glückseligkeit und Liebe. Das Ganze war für mich eine besondere Erfahrung, weil ich bis dahin die Leere noch nie so bewusst erfahren hatte. Eine sehr mächtige Erfahrung in der ich mich ganz und gar zuhause fühle! Das sind Erfahrungen die man erst "checkt" wenn man sie hat. Man kann sie mit Worten nicht wirklich vermitteln, wohl aber weiß der, welcher diese Erfahrung auch schon hatte, genau was gemeint ist. Nun, ich erwarte dass immer mehr von uns immer häufiger solche und andere tiefe Erfahrungen machen, denn die Atmosphäre wird jetzt dafür geöffnet. Haltet Euch also fit dafür...

Grüßle! Klaus"

p.s. noch eine anmerkung von writigangel: die technik besteht übrigens nicht darin, sich diese frage, "wer bin ich", zu stellen, obwohl auch das, wie man sieht, dazu führen kann, dass sich der geist von gedanken entleert und alle aktivität überschreitet. wer genaueres wissen will, möge mich kontaktieren.


seelenvoll
beantwortet von seelenvoll am 4. August 2008 23:29
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Mit Meditation können wir eine tiefe Entspannung erreichen, die wir so nicht gewohnt sind. unser tagtägliches leben wird von hektik, stress und Schnelligkeit beherrscht. wenn wir beim meditieren die tiefe Entspannung erreichen und unser geist endlich zur ruhe kommt, dann kann es vorkommen, dass wir uns anders fühlen. es ist ein ungewohntes Gefühl, aber wenn du die Meditation in deinen Alltag integrierst, wirst du sehr schnell merken, dass dein geist ruhiger und entspannter wird.

In der westlichen welt gibt es dieverse meditations methoden. aber die wahre meditation ist die "Atem-Meditation". Hier schenkt man seine Achtsamkeit dem Atem und lässt die gedanken einfach los.

Die Wirkungen der Meditation merkt man nach ca. 3 Wochen (21-Tagen). Unser Geist braucht ca. 21 Tage, um eine neue Gewohnheit in zu manifestiert. Die Gewohnheiten, die man mit Meditation erreichen kann, sind: Ruhe, Gelassenheit und innere Frieden.

Kommentar von 1909c9e7bfa4c0e89b38fabb1d709bb2smallwritingangel am 5. August 2008 17:15

"In der westlichen welt gibt es diverse meditations methoden. aber die wahre meditation ist die "Atem-Meditation". Hier schenkt man seine Achtsamkeit dem Atem und lässt die gedanken einfach los."

Tut mir leid, aber die einzig "wahre" meditation ist nicht eine bestimmte aktivität - wie z.b. die von dir empfohlene aktivität des atembeobachtens - aufrechtzuerhalten, sondern das überschreiten jeglicher aktivität des geistes, so dass eine zustand von vollständiger nichtaktivität realsiert wird. reines bewusstsein, reines sein, reine istheit. ein unbennenbarer zustand des bewusstseins, der jenseits aller vorstellung liegt. das wirst du mir sicherlich bestätigen können, wenn du diesen zustand kennst.

dies geschieht in einem quasi unbeobachteten moment des loslassens der gedanken, aber nicht in einem festhalten an einer beobachtung oder achtsamkeit auf ein objekt des geistes, egal was es sei. auch nicht die achtsamkeit auf den atem, den herzschlag, ein mantra oder sonst etwas. der vorgang des überschreitens aller aktivität geschieht immer und ausschließlich spontan ohne kontrolle jeglicher art. dabei spielt die art der aktivität, die vorher im geist stattgefunden hat im prinzip überhaupt keine rolle. es kann das hören eines klanges sein (mantra), das beobachten einer aktivität im körper (herzschlag, atem), das kontemplieren über einen für den verstand nicht fassbaren sinngehalt (koan), ein gebet, die konzentration auf ein imaginiertes bild (licht im herzen oder kopf). egal was es sei, diese aktivität muss der geist hinter sich lassen. das ist das einzige, was zählt! und dieses hinter sich lassen oder überschreiten oder transzendieren ist die "wahre meditation", wenn man das wort überhaupt benutzen will. also bitte keine dogmatischen, einengenden aussagen machen, welches die richtige aktivität, der "wahre weg" sei. so etwas verwirrt nur. es mag ein guter weg sein für dich sein. für mich gibt es einen ganz anderen, sehr erfolgreichen weg. deshalb sage ich nicht, dass er der einzig wahre ist!! jeder weg, der zu dem zustand reines bewussheit führt, ist ein richtiger weg.

und das hat übrigens nichts mit östlichen oder westlichen oder nördlichen oder südlichen wegen zu tun. :-))

Kommentar von 8ed5b740c5d31d815ed52e172506452asmallseelenvoll am 5. August 2008 18:58

Erstens: Es braucht dir doch gar nicht leid tun, warum auch? :-)) ich finde deine Ausführung sehr schön. Hier nur eine Bemerkung dazu:

Versuch mal deinen Geist sofort in einer Zustand des loslassens zu versetzen, es ist unmöglich. Unser Geist braucht, um den von dir gesprochenen Zustand zu erreichen, zumindest für den Anfang, ein Meditationgegenstand und das ist der Atem. Wenn mann diese Übung eine weile gemacht hat, dann kann man (passiert fast automatisch) in den Zustand des Ioslassens gelangen. Ausserdem ist für mich die Beobachtung des Atems keine solche Aktivität, die wir von unserem Alltag gewohnt sind. Die Beobachtung des Atems bringt uns in hier und jetzt und lässt uns selbst spüren und das ist die Grundlage für eine Meditation.

Einige sehr gute Ausführungen kann ich aus dem Buch des Buddhistischen Meister "Thich Nhat Hanh" empfehlen:

Das Wunder der Achtsamkeit: Einführung in die Meditation

Einen schönen Abend noch

Kommentar von 1909c9e7bfa4c0e89b38fabb1d709bb2smallwritingangel am 6. August 2008 14:46

"Versuch mal deinen Geist sofort in einer Zustand des Loslassens zu versetzen, es ist unmöglich. Unser Geist braucht, um den von dir angesprochenen Zustand zu erreichen, zumindest für den Anfang, einen Meditationgegenstand und das ist der Atem."

Der „Meditationsgegenstand", wie Du ihn nennst, ist im Prinzip nebensächlich. Entscheidend ist der richtige Umgang damit! Und dieser erfolgbringende Umgang ist sehr, sehr subtiler Natur. Es ist im Prinzip völlig egal, ob Du den Atem beobachtest oder den Herzschlag, ob Du über ein für den Intellekt nicht lösbares Rätsel sinnierst (koan), ob Du ein Bild eines Aspektes Gottes oder ein abstraktes Licht des unpersönlichen Gottesaspektes imaginierst, ob Du einem innerem Klang (Mantra) folgst, ob Du ein Gebet voller tiefer Hingabe, also der Energie des Herzchakras folgst, egal was Du machst, entscheidend ist, dass Du die mehr oder weniger feinen Aktivitäten Deines Geistes in immer früheren Entwicklungsstadien wahrnehmen kannst - solange, bis der Geist nicht mehr in der Lage ist, daran festzuhalten und die feinste Geistesaktivität überschreitet.

Und dieser Prozess der Verfeinerung und letzendlich des Überschreitens (Transzendierens) aller Aktivität ist ein AUTOMATISCHER und ganz NATÜRLICHER Vorgang, der in jedem von uns tatgtäglich mehrfach passiert! Man braucht ihn genaugenommen nicht zu erlernen,, sondern nur daran erinnert zu werden, denn es passiert bei jedem Wechsel zwischen zwei Bewusstseinszuständen. Wenn wir z.B. Abends einschlafen und gleich dabei wieder aufwachen, weil vielleicht der Körper auf Grund einer intensiven Spannungsauflösung zusammengezuckt ist, wissen wir, dass es einen Moment gibt, in dem die Aufmerksamkeit den letzten Gedanken einfach verloren hat und wie auf einer „Bananenschale oder Schmierseife" ausgerutscht ist. Irgendwann kann sie den Gedanken nicht mehr festhalten und überschreitet/transzendiert jede Aktivität. Leider verlieren wir dabei regelmäßig unser Bewusstheit/Wachheit und fallen in den Tiefschlaf, wo es kein Gewahrsein von „ich bin" oder der Welt gibt. Nicht so jedoch bei der Meditation! Hier bleibt die innere Wachheit erhalten und verliert gleichzeitig das Gewahrsein des „Meditationsgegenstand" (dein Ausdruck), um in einem Zustand gegenstandslosen inneren Gewahrseins des „ich bin", reinem Bewusstsein, anzugelangen. Dies ist keine Erfahrung im wörtlichen Sinne, da es kein Objekt, kein Subjekt und ebenso keinen Prozess der Warnehmung gibt. Alle Drei fallen in einem Punkt zusammen, der aber Unendlichkeitswert besitzt. Klingt abstrakt, ist aber eigentlich der einfachste und grundlegendste Zustand unseres Bewussteins, den wir einnehmen können. Daher ist er so unendlich entspannend, wie ja auch physisologische Untersuchungen beweisen. Nichts ist leichter, als diesen Zustand einzunehmen! Er ist für uns nur normalerweise sehr ungewohnt, weil wir dabei bisher regelmäßig den Zustand der Wachheit verlieren. Das muss aber nicht sein. Wenn man von einer erfahrenen und didaktisch ausgebildeten Person durch diese sehr zarte, subtile Vorgehensweise geführt wird, kann jeder Mensch sofort transzendieren. Kein Problem. Keine Erfahrung seitens des Übenden ist erforderlich. Jeder kann es sofort!

Ich habe es nach einer Minute erfahren, als ich vor 38 Jahren unter Anleitung meines Lehrers damit begonnen habe. Und ich bin gewiss kein Meditaionsgenie, sonder ein vollkommen durchschnittlicher Mensch.


anonym
beantwortet von Alexa27 am 19. Dezember 2008 11:25
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Hallo, wenn du in Meditation bist, wirst du es zweifellos wissen!

Probier es aus unter www.sahajayoga.de

Viel Erfolg!


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 24. September 2009 22:59
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Es war richtig, wenn du den Zustand des Samadhi erreichen und über eine Weile halten konntest. Samadhi ist ein Zustand jenseits der Gedanken, der Zeit und des Wollens oder Nicht-Wollens. Dieser Zustand ist ungemein angenehm und heilsam. Das ganze Wesen entspannt sich, es lösen sich alle inneren Wiederstände und etwaige Verkrampfungen. Die Meditation ist dann richtig erlebt(ausgeführt wäre falsch, denn man macht ja nichts, man läßt etwas zu), wenn man damit nicht aufhören will!


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