Ein Kollege macht sichs richtig schwer mit seiner ewigen Miesmacherei. Ist das einfach eine Charaktersache oder kann man eine positive Einstellung auch trainieren? Und vorallem wie?

Ich denke das ist einem größtenteils in die Wiege gelegt. Wer die eigene Miesmacherei irgendwann satt hat, der kommt eventuell auch mal auf den schönen Weg.
exekutive09 am 28. September 2009 16:09 aber zu zweit einen Weg finden ist meist schöner...
Annemaus85 am 28. September 2009 16:13 Meine Erfahrung zeigt, dass das nichts bringt. Manche wollen sich ihr Leben schwer machen und "Opfer" sein. Und wenn man sie drauf anspricht, ist man der Böse.
selbständiges Denken ist anzustreben und sich für das eigene Denken verantwortlich fühlen, positiv und negativ liegen auf der gleichen Ebene, da fällst du immer in die gleichen Löcher.

Lies mal das Buch v. Dale Carnegie Der Erfolg ist in dir! oder Fühl Dich gut v. David Burns

Klar geht das.
Man sollte niemals das Problem als großen Haufen sehen, sowas erschlägt einen - stattdessen sollte man es sich in kleine Bröckchen vorstellen. Die kann man eher bewältigen.
Und man sollte sich ernsthaft über Dinge freuen, die einem passieren und nicht das "hochjubeln", was eben nicht gut ist.
Wer sich ständig mit negativen Dingen beschäftigt, sieht nicht mehr das Gute - also sollte man sich zwingen, das Gute zu erkennen und zu schätzen!

jo da würde ich annemaus zustimmen ist halt characktersache vieleicht schon also man sollte sich anstrengen immer lustig oder so zu sein

Liegt auch an der Gesellschaft in seiner Umgebung. Kann ja sein, dass er in der Kindheit immer gemobbt wurde oder auch immer mitgemacht hat. Positiv denken kannst du nicht erzwingen. Wenn dich einer schlägt, schlägt man eben drauf und denkt nicht positiv.

Sag ihm jedes mal bei siener 'MIesmacherei', dass er positiv denken soll.
exekutive09 am 28. September 2009 16:09 einfach umarmen - NICHTS sagen! Blicke sprechen lassen
Ja, natürlich ist auch unser Denken reine Übungssache. Wir können trainieren positiv zu denken (ist schon lange wissenschaftlich erwiesen). Folge einfach den Google Links auf dieser Seite. Bücher von J. Murphy kann ich empfehlen. Suche im Internet nach CD´s etc. All diese Sachen helfen Dir bei diesem Prozess. Mach Dir aber klar das dies nicht von Heute auf Morgen geschieht.
es gibt viele gute bücher dazu. aber der trick ist: man muss dann auch TUN, was im buch steht! sonst hilft es nichts...ein titel der mir gerade einfällt ist "das lola-prinzip". ja, und üben, üben, üben...wir sind alle viel zu sehr darauf programmiert, auf das negative zu fokussieren. man muss sich umprogrammieren, den fokus verschieben: was habe ich heute positives erlebt? was ist positiv am negativen, das ich erlebt habe? eigentlich einfach, aber braucht wie gesagt viel training, denn das alte programm sitzt tief. und zumindest am anfang viel unterstützung von wohlmeinenden personen...
nja ich kannte mal wen der hatte das auch (nur ein wenig) er hat dann mal so nen sehr tragischen, Teils grausamen film über menschen der 3. welt und so gesehen und schätzt seit dem manches mehr.