Man hört es jetzt überall, wie schrecklich doch die Diskriminierungen sind, dass man jetzt nicht mehr überall rauchen darf, dass Nichtraucher intolerant seien und so weiter und so fort. Dabei gibt es ein Hauptproblem: Raucher können nicht einfach so aufhören, denn sie sind süchtig! Deshalb wehren sie sich auch so erbittert - sie müssen ja rauchen, wie ein Junkie! Da ich selbst 23 Jahre süchtig nach Nikotin war, kann ich das gut verstehen! Man kann es auch so sagen: Ein Rauchverbot hilft nicht nur Nichtrauchern, sondern auch und gerade Rauchern. Sie rauchen nämlich nicht freiwillig, sondern weil ihr Körper nach Nikotin schreit! Wer hat kreative Ideen, wie man das Rauchern erklärt?
Also ich glaube auch, daß jedem Raucher bewusst ist, daß er süchtig ist. Ich habe selber über 20 Jahre lang geraucht und von heute auf morgen damit aufgehört. Ich bin sehr froh darüber und die Sucht nach dem Nikotin ist nicht so, daß man da mords Entzugserscheinungen hat. Meiner Erfahrung nach ist das Schlimmste an der Sucht die geistige Abhängigkeit. Reine Kopfsache! Und ich will jetzt auch keinen bekehren oder überreden mit dem Rauchen aufzuhören, das muß jeder selbst entscheiden. Ich hätte es auf "Anweisung" auch nicht getan und Rauchverbote bewirken nur, daß die Zigarette für den Raucher noch interessanter wird. Wichtig ist, daß die Raucher das SELBER einsehen und daß man ihnen Mut macht!
Die Exraucher sind wohl immer die größten Bekehrer....rauche selbst und kann für mich bestimmen, wann ich aufhöre und wann nicht (schon mehrfach probiert). Ich rauche seitdem gerne und kontrolliert - bin mit meiner Sucht bewusst und brauche niemanden, der mich diesbezüglich "bekehrt". Auch versuche ich, mit Nichtrauchern positiv umzugehen und respektiere deren Recht nach sauberer Luft. Auch vice-versa sollte man das tun. Zurück zur Frage: Alan Carr hat das schon ganz gut getan.
Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche :-)
Ich liiiieeebe Gutmenschen mit missionarischem Eifer.
ich verstehe es aber auch irgendwie - wenn ich mal eine zeitlang nicht rauche, sind die gedanken den rauchern gegenüber auch andere;-) (auch wenn ich sicher toleranter bin, als so mancher ex-raucher)
Nach mehreren Jahren des Rauchens habe ich endgültig damit aufhören können. Ich habe vieles ausprobiert und wurde gelegentlich auch Rückfällig. Allerdings habe ich einen Nichtraucher-Ratgeber auf www.VIP-eBooks.de gefunden der mir wirklich extrem geholfen hat. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen dir das durchzulesen, danach hast du nämlich einen vollkommen anderen Bezug zum Rauchen. Einfach auf der linken Seite im Bereich Gesundheit & Wellness nachschauen…
Ich als Raucher weiss dass ich süchtig bin und wahrscheinlich 80% meiner "Leidengenossen" auch. Man hört meiner Meinung nach erst auf, wenn es im Hirn irgenwann KLICK macht und dann noch das nötige Durchhaltevermögen hat.

Diese Erkenntnis muss wirklich jeder selbst erlangen! Ich weiß es zwar, aber es fehlt mir an Willenskraft damit aufzuhören.Stundenweise geht das schon, aber auf Dauer...
Aber hier wird immer nur von den Rauchern geredet. Genau so schlimm geht es auch den Alkoholikern oder anderen Süchtigen.
Ich hatte einen Freund, der hat sich buchstäblich tot gesoffen. Da halfen auch keine drei Entziehungskuren! Es dauerte nur immer wenige Tage bis zu seiner Rückfälligkeit.
Ich bin selber Raucher und meine, daß alle Erklärungen nix nützen werden. Ein Raucher (und somit auch ich!!) weiß, daß er nach Nikotin süchtig ist. Es muß erst im Kopf >>KLICK<< machen, bevor "wir" aufhören (genau wie bei anderen Suchten). Solange wir Raucher nicht selber den festen Willen zum Aufhören haben, kann geredet und erklärt werden - wir werden oder wollen es nicht hören. Übrigens WILL ich aufhören !!

Hm...Wie macht man eigentlich den Anti-Raucher-Missionaren klar, dass sie in ihrem Eifer zur Welt-Verbesserung (oder -Verschlechterung?) süchtig sind und Hilfe bedürfen? Wollen sie ihre Probleme nur auf andere projezieren, um sie von sich abzulenken? Welche Probleme haben sie? Die Fragen bieten eine Fülle von Ansätzen für jeden Therapeuten.

Dieses ist ein absolutes Dauerthema, dass in vielen Foren seinen Niederschlag findet. Diese Diskussion wird nie zu einem positiven Ergebnis kommen, denn es ist wirklich so, dass der Süchtige, egal was für eine Sucht, selber bereit sein muss auf zu hören. Die Selbsterkenntnis ist nur der erste Schritt dazu. Zwang hilft da überhaupt nicht. Erst wenn der Körper einem drastisch zeigt, dass man Raubbau damit getrieben hat ist man bereit, dann aber leider sehr oft zu spät. Jeder/Jede weiß um die gesundheitliche Problematik aber wie sagt man so schön: Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach. Und das ist genau der springende Punkt, es gehört Stärke und Willenskraft dazu auf zu hören!
Gruß Peter
jeder raucher weist das er süchtig ist,mann muss sie einfach zwiengen das rauchen auf zur geben.
Schiebedach am 27. September 2007 14:21 Versuch mal ein Grundgesetz in die Hand zu bekommen, es zu lesen und danach zu handeln: Ich lasse mich jedenfalls nicht zwiengen(!), da ich kein Gesetz verletze, sondern mit meiner Tabaksteuer nicht nur der notleidenden Landwirtschaft helfe, sondern auch was gegen den Terrorismus tue -und wofür die Steuern sonst noch verwendet werden!!

Raucher wissen es - es ist ihnen aber egal. :-)

Ich denke, dass es den allermeisten Rauchern klar ist, dass sie süchtig sind. Bin selber Raucher.DA hilft kein gutes Zureden, der Raucher muß selber drauf kommen u. den festen Willen haben aufzuhören. Habe selber schon zig Versuche hinter mir u. es leider bis heute nicht geschafft, aufzuhören. Der innere Schweinehund ist leider immer noch mächtiger.Allerdings fällt es mir nicht schwer,an bestimmten Orten nicht zu rauchen. Bin ich bei einem Nichtraucher zu Besuch, kann ich das Rauchen über Stunden einstellen oder gehe raus.

Wie wurde Dir klar, dass Du süchtig bist? Ich denke, Du hast es irgendwie selbst erkannt. Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit die Selbsterkenntnis. Nachhelfen kann man nur mit krassen Methoden (z.B. meiden des Süchtigen), aber die Erkenntnis muss jedem selbst kommen.

Es ist für mich schon erstaunlich, dass es noch irgend einen Menschen gibt, der doch tatsächlich einen rauchenden Menschen für so dumm hält, dass er meint, er müsse ihm erklären, was am Rauchen alles falsch sei. Das grenzt meiner Meinung nach schon an Hetzerei von der übelsten Art. Werden wir nun bald jeden mit Übergewicht fragen, ob er/sie weiß, was daran falsch sei. Und werden dann Menschen mit Übergewicht keine öffentlichen Gebäude mehr betreten dürfen und keine Speiselokale, weil sie der Allgemeinheit über die Krankenkassen usw. unnötige Kosten verursachen. Ich frage mich, ob diese Hetzkampagne gegen Raucher, nur der Anfang von etwas ist, was unüberschaubare Folgen im Sinne von legaler Verletzung der Menschenwürde ist. Wann werden wir dann so weit sein, dass wir schlechten Schülern vorhalten, dass sie ihr Schulgeld nicht wert sind, und so weiter, und so weiter, und so weiter...
LG Hans-Werner