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Wie macht man jetzt schon als Privatanleger sein Depot fit für die Zins-Abgeltungssteuer?

gefragt von aroundtheworld am 09.04.2007 um 21:57 Uhr

Zum 1.1.2009 soll ja die 25%-ige Zinsabschlagssteuer kommen. Damit wird sich einiges ändern, etwa das Ende der steuerfreien Aktiengewinne (außerhalb der Spekulationsfrist) oder das Halbeinkünfteverfahren bei Dividenden. Wie macht man schon in 2007 und 2008 sukzessive sein Depot fit für diese Umstellungen und nutzt die jeweils geltenden Regeln ideal aus?


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Mikatto
beantwortet von Mikatto am 9. April 2007 22:26
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was willst du da fit machen? Zum einen sind die angedachten Regeln noch lange nicht in trockenen Tüchern, also wozu über ungelegte Eier nachdenken, zum anderen ist - so es denn so bleibt - ab 1.1.09 die Steuer fällig, für Aktien, die du vor dem Datum hast, soll es - angeblich - nicht gelten.

Nur, wer kauft sich heute oder morgen Aktien im Hinblick auf 2009? Ich nicht, das könnte nur ein Hellseher.

Kommentar von C1c98e94bfe5f33aea3ed0e57796b621smallsillyqueen am 27. Juli 2007 10:23

doch, es gibt viele, die im hinblick auf 2009 wertpapiere erwerben, nämlich um sie laaaaaaaange zu halten (sofern sie für die altersvorsorge gedacht sind)


markusros
beantwortet von markusros am 10. April 2007 22:40
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Hallo aroundtheworld,

Mikatto hat Recht - fit machen geht nur, wenn man davon ausgeht, dass die derzeit angekündigten Regelungen auch 1:1 so kommen. Dies mal angenommen hängt es stark davon ab, wie deine persönliche Steuersituation derzeit ist. Denn 25% Abschlagssteuer bedeuten für den Einen ("Geringverdiener") eine höhere Steuer als derzeit. Für den Vielverdiener sinkt die Steuerbelastung sogar (so er denn derzeit überhaupt ehrlich Steuern zahlt;-).

Mal angenomen, du verdienst gut und zahlt hohe Steuern. Dann macht es auf der Anleihenseite Sinn, Zinsen/Erträge in die Jahre nach 2009 zu schieben.

Auf der Aktienseite macht es Sinn, bereits jetzt das Depot möglichst langfristig festzuzurren - etwa durch den Kauf von langjährig bewährten Fonds die man voraussichtlich auch in 10 Jahren noch halten kann.

Alles leider noch recht theoretisch Viel Glück dabei markusros


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 17. April 2007 23:33
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Zum handeln bsteht derzeit noch kein Bedarf. Wie schon gesagt ist noch nichts genaues beschlossen. Es soll so sein , dass alles was vor 2008 gekauft wurde nicht der Abgeltungssteuer unterliegt. Danach ist es egal, denn alle Finanzprodukte sind davon betroffen.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 10. April 2007 13:22
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Die einzige Chance, die Du hier hast, ist es, noch vor dem Stichtag Aktien zu kaufen, die sich Deiner Meinung nach über einen sehr langen Zeitraum gut entwickeln werden.

Das hilft aber auch nur gegen den Wegfall der Frist für die Spekulationssteuer - der Wegfall des Halbeinkünfteverfahrens und die Einführung der Abgeltunssteuer treffen Dich in jedem Fall.

Allenfalls kannst Du etwa in den USA investieren, da dort die Steuern geringer sind und Du nach dem Doppelbesteuerungsabkommen hier (fast) nicht noch einmal zur Kasse gebeten wirst - dafür trägst Du aber dann das Währungsrisiko.


anonym
beantwortet von myTimee am 9. Juni 2008 07:57
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Fit machen? Stelle deine Anlage so auf, das bis zum Lebensende keine Neuzugänge kommen müssen. Schwierig? Ja sicher.

Was willst Du? Darüber mußt du dir klar werden.

Wichtiger, und das wissen oder beachten, die wenisten, spekulative Verluste bekommen mit der Abgeltungssteuer ein Verfallsdatum. D.h. diese können nur durch Gewinne bis zu diesem Datum für den Anleger positiv genutzt werden.

Siehe http://futures.xii-ing.de







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Seit knapp einer Woche ist es beschlossene Sache: Zum 1. Januar 2009 soll die Abgeltungsteuer kommen – und schon jetzt sollten sich die Anleger auf die neuen Bedingungen einstellen.

Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Aktien- oder anderen Wertpapiergeschäften werden ab 2009 in der Regel nicht mehr in der Steuererklärung angegeben. Stattdessen zieht die Bank pauschal 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag ab.




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