Frage von Christianhaas34, 416

Wie macht man diesen Unterstrich am PC?

Hallo!Wie macht man am besten bei der Mathematik diesen Unterstrich am PC, dass sich die zwei Zahlen mit den Strich so zu sagen "Verbinden" ? Dankeschön!

Antwort
von NoHumanBeing, 349

Das ist ein Bruchstrich.

Mit dem Textsatzprogramm LaTeX, könnte man obiges Ergebnis wie folgt erzeugen.

\begin{equation}
A = \frac{g \cdot h}{2}
\end{equation}

Hierbei erzeugt der Befehl "\frac{}{}" (steht für "fraction") einen Bruch. Der erste Parameter enthält den Zähler, der zweite den Nenner. Im Zähler steht "g mal h". Einen Malpunkt bekommst Du in LaTeX mit dem Befehl "\cdot". Und im Nenner steht einfach die Ziffer Zwei.

Antwort
von claushilbig, 231

Latex ist - wie schon von anderen gesagt - ein sehr gutes Textverarbeitungs-Programm, insbesondere für Mathematische Texte mit vielen Formeln. Es ist aber meines Wissens kein WYSIWYG-Programm, d. h. Du siehst nicht sofort beim Tippen, wie es nachher aussieht. Das macht es für Anfänger oft etwas schwierig, damit umzugehen.

Wenn Du eine "normale" Textverarbeitung wie z. B. Word, OpenOffice o. ä. verwendest, musst Du Formeln, wenn sie halbwegs gut aussehen sollen, als gesonderte Objekte einbinden. Viele Textverarbeitungen haben dafür einen bereits eingebauten Formeleditor, den erreichst Du meist über "Einfügen -> Formel..." oder so ähnlich.

Manche Textverarbeitungen (z. B. die "Starter"-Version von Word, die z. B. bei PCs vom Discounter mitgeliefert wird) haben so was aber nicht "an Bord". Dann muss man mit einem externen Formeleditoren arbeiten. Davon gibt es etliche, die man sich - teilweise auch als Freeware - in Netz herunterladen kann. Ich selber benutze z. B. MathCast.

Mit denen kannst Du dann die Formel erstellen, meist auch noch manuell ein bisschen deinem persönlichen Geschmack anpassen, und dann als Bild exportieren. Dieses Bild kannst Du dann in Deinen Text einfügen.

Expertenantwort
von Suboptimierer, Community-Experte für Mathematik, 179

Mit einem Editor wie diesem auf GuteFrage geht das nicht.

Die Formel müsstest du hier so erfassen: A = (g*h)/2
Wenn du das machst, gewöhne dir an, den Nenner zu klammern, wenn dort nicht nur eine Zahl oder ein Buchstabe steht, damit man weiß, wo der Nenner aufhört.

Andere Programme wie Word haben einen eigenen Formeleditor.

Im Internet gibt es auch so etwas, woran man sich allerdings erst von der Sprache her gewöhnen muss: 

http://www.codecogs.com/latex/eqneditor.php?lang=de-de

http://latex.codecogs.com/gif.latex?A%20%3D%20%5Cfrac%7Bg%20%5Ccdot%20h%7D%7B2%7...

Kommentar von Christianhaas34 ,

Danke für deine schnelle Antwort! Hat mir sehr geholfen.

Kommentar von claushilbig ,

Danke für den Hinweis aufs Klammern - darf man aber auch gerne beim Zähler machen! ;-)

Kommentar von Suboptimierer ,

Der Zähler ist toleranter: a*(b/c) = (a*b)/c
Einen Unterschied hat man bei +/-: a+(b/c) ≠ (a+b)/c

Beim Nenner hat man schon bei * ein Problem: a/(b*c) ≠ (a/b)*c

Man kann dem aus dem Weg gehen, indem man den Faktor voran stellt: c * a/b

Kommentar von Suboptimierer ,

Beim Wurzelziehen das Gleiche: √(ab) ≠ √(a)b = b√a

Handgeschrieben ergibt sich dieses Problem nicht, da der Überstrich der Wurzel bis zum Ende reicht.

Ich habe mir sogar angewöhnt, bei sin, cos, tan immer Klammern zu setzen (wie bei Funktionen üblich). Der Norm entspricht das nicht: sin(x)y, nicht sin x y
In der Literatur wird bei sin, log, usw. keine Klammer verwendet.

Antwort
von Gotteskomplex, 137

Der "Unterstrich" wird mit einem / dargestellt. (Auch Bruchstrich genannt)

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