Man nehme zum Beispiel Bücher wie 'Der Herr der Ringe' oder 'Harry Potter'. Die Story ist in beiden Fällen wahnsinnig detailreich und in sich schlüssig. Nun meine Frage: Schreiben diese Autoren einfach drauf los und drehen ihre Geschichte so wie sie gerade meinen oder erstellen sie erst einmal ein Grundkonzept, nach welchem sie dann alles ausrichten?
Das kommt immer auf die Person an, manche schreiben einfach drauf los, aber so riesen romane eig. meist mit vorüberlegung, aber z.B. bei Hdr hat der autor schon vorher einige bücher geschrieben und sich eine komplette welt aufgebaut. Und vorher unteranderem auch noch Sprachen entwickelt. Bei HP hat die Autorin sich auch vorher gedanken gemacht, sie hat ein komplexes wissen über die Figuren (auch aufgeschreiben9 und hat sich detail überlegt im chara, die wir nie direkt erfahren. Also, wenn du neue Charas erfinden und eine neue WElt aufbauen willst... denk vorher drüber nach... das jeißt nicht, dass man shcon von anfang an wissen muss was am ende bei raus kommt g
lg

Hab kürzlich eine spezielle Software für Buch-Autoren entdeckt, die beim Schreiben hilft. Man kann damit z. B. jede Figur einzeln anlegen, mit Aussehen, Vorlieben und Gewohnheiten; Handlungsstränge einzeln schreiben und später zusammenfügen etc. Denke mir, dass man das theoretisch zwar auch mit den gängigen Office-Programmen selbst anlegen kann, aber irgendwas wird schon dran sein. Diese 'Schreibhilfe' ist im Übrigen nämlich ganz schön teuer... Es werden sogar diverse Programme angeboten, findet man beim googlen.
Vermute ansonsten, dass jeder Autor seine eigene Vorgehensweise hat, Ideen zu Papier zu bringen, und dass sich das zunächst erdachte Konzept beim Schreiben evtl. verändert oder 'selbständig' macht.
der schriftsteller von herr der ringe, ist viel gereist hat sich vom land und den menschen inof gesammelt und mit seiner großen fantasie das buch oder bücher herr der ringe geschrieben, aber das sind noch viel schönere bücher vom tolkien die wunderschön sind.
Das ist ganz unterschiedlich. Du musst auf jeden Fall ein gutes Allgemeinwissen haben und wissen, wie Deine Figuren aussehen.
Für jedes gute Buch wird mittels eines Resumes ein roter Faden aufgezeichnet. Das gilt für Romane, wie auch für Sachbüher. Das erfolgt meist kapitelweise und gibt zusammen mit einem Vorführkapitel dem Verleger einen guten Überblick über den Wert eines entstehenden Buches. Der Verleger kann dann viel eher entscheiden ob das Buch bei ihm Chancen hat. Er wird dem Autor auch mitteilen können, wie gross (wieviele Seiten) er bereit ist abzunehmen, damit es in sein Repetuar passt. Das hilft dem Autor, dass der Verlag ihn dann bevorzugt auswählt. So übersteht sein Werk die harte Auslese, bei welcher es sonst meist im Abfallkorb endet. Ein Verleger kann nicht ganze Manuskripte durchlesen. Mit Resume (roter Faden) und Probekapitel (Schreibstil) das Buchprojeckt viel bessere Chancen.

Sie merken sich auf jeden Fall den Handlungsablauf, damit es keine logischen Brüche gibt.
galloper98 am 19. Juli 2009 23:28 Leider tun das nicht alle, und so entstehen dann Qualitätsunterschiede... Hab kürzlich einen historischen Roman über Hildegard von Bingen gelesen, der mich in dieser Hinsicht schwer enttäuscht hat. Ein zu Anfang von Ohr zu Ohr geflüstertes Geheimnis z. B. wurde bis zum Schluß nicht aufgelöst - das Ganze hatte noch weniger Niveau als ein Groschenroman!
Das ist bei allen unterschiedlich! Aber ich denke schon dass sie einen "Roten Faden" haben!