Ich habe diese Spezialität mal bei einem Italiener gegessen und möchte sie nun selber mal machen. Normale Gnocchi kann ich schon machen. Ist der Teig mit Spinat schwieriger oder wird er einfach darunter gemischt?

Strangolapreti - Ricotta-Spinat-Gnocchi einsortiert in Gnocchi Zutaten für 4 Personen: 450 g Tiefkühl-Blattspinat (kein Rahmspinat!) 250 g Ricotta 1 Bund Petersilie 100 g Mehl 2 Eier 100 g frischgeriebener Pecorino Salz und schwarzer Pfeffer etwas Muskatnuss 1 EL Olivenöl 2 EL Butter einige Salbeiblätter nach Belieben noch mehr Pecorino
Zubereitung:
Den Spinat zum Auftauen in ein Sieb legen. Nach dem Auftauen gut ausdrücken, dann fein hacken. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und ohne Stiele fein hacken.
Den Ricotta mit dem Pecorino und den Eiern vermischen. Das Mehl, die Petersilie und den Spinat unterrühren, bis eine weiche Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Inzwischen mit bemehlten Händen oder mit zwei Teelöffeln aus der Ricottamasse walnussgroße Klößchen formen. Diese nebeneinander auf eine bemehlte Fläche legen.
Wenn das Wasser kocht, die Klößchen hineingeben. Bei schwacher bis mittlerer Hitze etwa 10 Minuten garen. Fertig sind sie, wenn sie oben schwimmen.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter mit dem Öl erwärmen und die Salbeiblätter darin leicht anbraten.
Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und in tiefe Teller geben. Mit der Salbeibutter beträufeln und servieren. Wer mag, streut noch Pecorino drauf.
Strangolapreti bedeutet “Priesterwürger”. Der Geschichte nach konnten sich bei diesem Gericht selbst hohe kirchliche Würdenträger nicht beherrschen.
HMMMM, lecker !