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Wie mache ich Selbstgebackenes "diabetikertauglich"?

gefragt von sienett49sienett49 am 28.10.2007 um 7:56 Uhr

Ich habe ziemlich viele schöne Backrezepte. Aber wie mache ich die "diabetikertauglich". Wie kann ich z.B. Sahnetorten strecken bzw. generell Sebstgebackenes "figurfreundlicher" machen? Ich denke, es reicht nicht aus, den Zucker einfach durch Fruchtzucker oder Süßstoff zu ersetzen, oder? Bleibt der bekannte Geschmack erhalten? Worauf muss ich bei der Zubereitung achten?


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waterlilies
beantwortet von waterlilies am 28. Oktober 2007 16:02
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Bei vielen Kuchen kann man die Menge des Zuckers reduzieren. Wie Samml schon geschrieben hat, ist es nicht unbedenklich den Zucker einfach gegen etwas vermeintlich Diabetikerfreundliches auszutauschen. Such dir Backrezepte, zu denen es Nährwertangaben gibt (Kohlenhydrate und Fett). Dann sollte der Diabetiker, welcher von dem Kuchen essen möchte einschätzen können, wieviel Insulin er sich möglicherweise zusätzlich spritzen muss, bzw. auf welche Mahlzeit er deswegen verzichten sollte. Süßstoffe würde ich auf keinen Fall empfehlen, meiner Erfahrung nach beeinflussen sie den Geschmack negativ und haben unangenehme Nebenwirkungen (Blähungen, Magenschmerzen). Absolut kalorienfreie Schlemmereien gibt es nicht. Für einen Diabetiker ist es auch nicht unbedingt schön, wenn der Rest der Familie sich die fetten Torten genehmigt und er dabei zusehen soll. In unserer Familie wird sich gesund und ausgewogen ernährt, mit viel Gemüse, Salat, Obst und vollwertigen Produkten. Das tut uns allen gut und ist vernünftig für den Diabetiker und auch figurfreundlich für Gesunde.


anonym
beantwortet von Boldtbregu am 28. Oktober 2007 18:50
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Figurfrundlich ist nicht unbedingt gleich diabetikergeeignet. Bei Diabetikern geht es ja vor allem um die Reduktion bzw. genaue Bestimmung der Kohlehydratzufuhr


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 28. Oktober 2007 08:39
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Generell sollten Diabetiker nicht so viel Süsses essen. Aber wenn du deine Rezepte backen willst, mußt du wirklich hauptsächlich den Zucker gegen Fruchtzucker eintauschen. Auch einige Fruchtsorten sind nicht geeignet für Diabetiker z. B. Pflaumen. Sauerkirschen sind da dann eine Alternative. Ansonsten gibt es Vega-Schlagcreme anstatt Sahne....das ist was mir so einfällt. Es gibt aber auch bestimmt Backbücher für solche Fälle.

Kommentar von 02f5f3d1c6a04654a2e8194ce5241948smallSamml am 28. Oktober 2007 09:38

Zucker gegen Fruchtzucker austauschen ist wie den Teufel gegen den Belzebub tauschen. Es ist ein weit verbreiter Irrglaube mit dem Zucker, heutzutage betrachtet der Diabetiker den Gesamtgehalt einer Speise. Zucker und Fett haben gleichviel kcal. also den selben Brennwert. Versuche bei den Rezepten die Bestndteile so zu tauschen das insgesamt ein Besseres Verhältinis entsteht, indem weißes Mehl durch Vollkornmehl getauscht wird. Der Diabetiker kann auch ganz normalen Kuchen essen, eben nur weniger bzw. seinem Zuckerwert entsprechend. Es ist ein riesen Fortschritt das es Testgeräte gibt.Die erleichtern die Ernährung und Diät des "Zucker"kranken enorm.


Kuchenfee
beantwortet von Kuchenfee am 29. Oktober 2007 10:20
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Hallo. Da meine Mutter auch Zucker hat und ich Sie ab und zu mit einem Kuchen verwöhnen möchte tausche ich Zucker gegen Diät-Fruchtzucker. Den gibt´s im Reformhaus. Du mußt nur auf die Angaben achten, denn Fruchtzucker ist viel süßer. Ich nehme bei z.B. 100g Zucker nur 80g. UND der Kuchen bräunt beim Backen schneller, also auf die Backzeit achten, sie verkürzt sich dadurch. Dafür schmeckt der Teig dann viel "fruchtiger". Bei Obstkuchen verwende ich nur noch Fruchtzucker. Probier es mal aus.


krubi
beantwortet von krubi am 29. Oktober 2007 15:09
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Man kann die Zuckerzugabe im Kuchen auch erheblich reduzieren indem man Apfelmus in den Teig einarbeitet.






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