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Wie mache ich meinem Vater ( 84 ) u. schon etwas wackelig, " betreutes Wohnen " schmackhaft ?

gefragt von Mary1957Mary1957 am 13.06.2009 um 23:13 Uhr

Meine Mutter ist vor 6 Wochen mit 84 Jahren verstorben und nun lebt mein Vater, auch 84 und schon etwas wackelig nach einem Schlaganfall, allein in der Wohnung. Soweit geht es auch noch, aber ich würde mir weniger Sorgen um ihn machen, wenn er in ein " betreutes Wohnen " ginge. Ich kann ihn nicht zwingen, das möchte ich auch nicht, aber er hätte es dann doch wohl etwas einfacher. Er wohnt in der 4. Etage ohne Aufzug Ich bin zwar nur 60km entfernt - kann aber auch nicht jeden Tag vorbeischauen. Zu mir in die Stadt möchte er nicht, von wegen: einen alten Baum versetzt man nicht., kann ich verstehen. Jetzt suche ich alle guten Argumente zusammen mit denen ich meinen Vater überreden kann sich helfen zu lassen. Bin über alle Tipps dankbar.


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anonym
beantwortet von hallo40 am 13. Juni 2009 23:14
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lass ihn in der wohnung solange er kann nehmt euch jemand der 1 mal am tag zu ihm geht und er ist glücklich...nicht in ein heim oder betreutes wohnen...möchtest du doch auch nicht...

Kommentar von 0b347bcff21d15f6f60c6b0fd7262f85smalllenticularis am 13. Juni 2009 23:16

sehe ich auch so... und es gibt doch diese notfallgeräte die man immer bei sich tragen kann, sowas hatte meine oma in ihrer wohnung

Kommentar von hallo40 am 13. Juni 2009 23:21

toll eine gute idee


Shawdra
beantwortet von Shawdra am 13. Juni 2009 23:13
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Auf jeden Fall, dass er da nicht alleine ist und in einem Notfall gleich jemanden zur Hilfe hat


Gabberion
beantwortet von Gabberion am 13. Juni 2009 23:14
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Man is dein Dad oder?? Pass du auf ihn auf!!! Wie lange hat er dich gehütet??

Kommentar von A2cf1e4f62e8118f36a4d0f3c5572f7esmallGabberion am 13. Juni 2009 23:15

Aber andererseits wenn du keine zeit hast? versetze dich in die lage deines Vaters? wie würdest du dich fühlen??

Kommentar von Simple_avatar6smallMary1957 am 13. Juni 2009 23:21

Gehütet hat er mich garnicht - sondern sich aus dem Staub gemacht als ich 12 war. Spielt aber auch keine Rolle: er ist mein Vater und ich will ihm ja auch nur helfen solange wie möglich selbstständig zu bleiben. Geld für eine private Hilfe ist eben auch nicht da. Ich bin selber krank und muss schauen wie ich über die Runden komme.

Kommentar von A2cf1e4f62e8118f36a4d0f3c5572f7esmallGabberion am 13. Juni 2009 23:52

Dann haste ja den besten Grund den man habe kann!!Und das versteht er auch bestimmt wenn du ihm das so sagst!


Seltsam
beantwortet von Seltsam am 13. Juni 2009 23:15
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Erstmal mein Beileid.

Zeig ihm Prospekte davon und meistens hilft es auch auch, wenn die Person mit jemanden reden kann, die schon Hilfe bezieht.

bevor jemand fragt: ich spreche aus Erfahrung. :)


rotwolf
beantwortet von rotwolf am 13. Juni 2009 23:15
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frage mal im betreuten wohnen nach, ob die auch seniorennachmittage anbieten. bringe ihn mal einen oder zwei nachmittage vorbei, er wird merken, dass er dort leute trifft, mit denen er sich unterhalten u spiele machen kann. das wird ihm bestimmt gut tun.


Marple
beantwortet von Marple am 13. Juni 2009 23:16
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dass er alles mitnehmen kann, was er möchte, auch seine Möbel

dass er - WENN nötig - immer Hilfe bekommt aber keine Hilfe in Anspruch nehmen muss, wenn er es nicht möchte

ist sehr schwer, denn alte Leute sind in solchen Situationen oft sehr dickköpfig

viell. musst Du nur noch etwas abwarten, 6 Wochen ist sehr kurz - in denen er jetzt alleine ohne Frau ist

viell. sieht er es in ein paar Monaten anders...

viel Glück


askme
beantwortet von askme am 13. Juni 2009 23:16
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Sag ihm, dass du und deine Familie ein besseres Gefühl/Gewissen haben, wenn sie wissen, dass er in guten Händen ist und ihm zu jeder Tages- und Nachtzeit jemand helfen kann, wenn notwendig.


anonym
beantwortet von corimaus am 13. Juni 2009 23:17
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also erstmal mein beileid! vielleicht kannst du dir mal mit ihm zusammen so ein heim anschauen?


wienochmal
beantwortet von wienochmal am 13. Juni 2009 23:15
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das ist schwierig. hast du schon mal überlegt, ob du ihn nicht über die diakonie o.ä. zu hause betreuen lassen kannst. du hast recht, wenn du sagst, einen alten baum verpflanzt man nicht, da ist aber kein unterschied, ob zu dir oder ins betreute wohnen

good luck


anonym
beantwortet von Reanne am 13. Juni 2009 23:18
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Ich finde 60 km schon sehr weit weg und 4. Etage? Was für eine Quälerei. Suche doch mal nach einer schönen altengerechten Wohnung mit Betreuung in unmittelbarer Nachbarschaft und zeige ihm das mal, schildere alle Vorteile, Putzen, Einkaufen, die vielen Treppenstufen in der alten Wohnung usw. Sag ihm auch, das Du keine Ruhe hast, wenn er so alleine ist.


anonym
beantwortet von keri84 am 13. Juni 2009 23:18
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es gibt so organisationen wie die diakonie die schauen jeden tag mal vorbei, gehen für ihn einkaufen und sowas. da weißt du dann auch dass es ihm gut geht. und für noch selbständige gibts nen knopf den die einmal am tag drücken müssen,also die älteren herrschaften, und so lang der gedrückt ist, ist alles okay. wir er einen tag nicht gedrückt kommen die vorbei und schauen nach. vielleicht wäre das ne zwischenlösung


Gille
beantwortet von Gille am 13. Juni 2009 23:18
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Lass ihn selbst entscheiden, was für dich Schwierigkeiten sind, sind für ihn möglicherweise die einzigen Gründe morgens aufzustehen... Gib ihn ein Rentnerhandy, damit kann er dich und Notruf erreichen und warte bis er was ändern möchte...


Schnuffduff
beantwortet von Schnuffduff am 13. Juni 2009 23:21
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Du solltest versuchen ihm so ein betreutes Wohnen zu zeigen...im zeigen...dass es nichts mit Altersheim zu tun hat.Das ist denke ich sehr wichtig weil viele ältere Menschen nicht in ein Altenheim wollen.


anonym
beantwortet von tucan am 13. Juni 2009 23:23
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Meine Großmutter hatte in so einer Einrichtung gelebt. Nie wieder würde ich einem alten Menschen diesen Rat geben. Sie ist in ihrem Apartment zusammen gebrochen und hat sage und schreibe 3 Tage im Nachthemd auf dem Teppichboden gelegen, bis man sie gefunden hat. Dann hat sie lange mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus gelegen.

Bei meiner Schwiegermutter hatten wir eine Zugehfrau die morgens und abends kam. Sie hat saubergemacht, eingekauft, ihr das Frühstück gemacht, darauf geachtet das sie ihre Medikamente nahm und bevor sie ging bekam sie noch eine warme Mahlzeit. Abends hat sie ihr das Abendbrot gemacht und war ihr beim ausziehen behilflich. Außerdem hatte sie ein Notfallarmband. Ich glaube das war vom Roten Kreuz, mit dem Notfallarmband werden bis zu 3 Tel.-Nr. angerufen. Meldet sich bei allen dreien niemand, schickt die Zentrale einen Rettungswagen an die Anschrift.


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