Hat sich so eingeschlichen, dass immer mein Mann fährt, wenn wir etwas unternehmen. Hab ihn natürlich auch gelassen, weil ich weiß, dass er das einfach gern tut und dann zum Ausgleich zur Arbeit und so...Aber ich fahre auch gern und gerade jetzt am Wochenende hatte ich richtig Lust drauf...wie kann ich ihm das klarmachen, obwohl das jetzt schon fast eine feste Einrichtung ist- er als Fahrer?

Am besten ist doch ein offenes Gespräch, in dem Du ihm genau das, was Du hier schreibst, sagst. Eventuell ist er ja auch ganz froh, das Steuer ab und zu mal abgegeben. Nur, wenn man nicht darüber spricht, kennt man die Wünsche des Partners nicht.
In dem du vielleicht mal einen Ausflug planst und ihm klar machst: Schatz heute habe ich ein Überaschungsziel ausgedacht und ich fahre dich da auch hin und wieder zurück. Dann warst du erst mal wieder am Steuer. Oder in einem guten Moment ihm sagst: Du ich möchte auch mal wieder fahren, weil ich gerne fahre und sonst meine Fahrpraxis verliere.

ganz einfach darüber REDEN.. denn ohne Kommunikation läuft nichts
Sag es einfach: Heute fahre ich! Aber ich muss Dich warnen, meine unbeliebsten Beifahrer sind mein Mann ("Du musst schalten!") und meine Mutter ("Rote Ampel!").
Knowledge am 4. Februar 2008 19:16 Lach...Penny, das kann ich nachfühlen. Ich bin auch ein mieser Beifahrer (selbst bei Walter Röhrl als Fahrer). Ich "fahre dann immer mit", trete Beulen ins Bodenblech, sehe in nicht vorhandene Spiegel; und die ganze Sache strengt mich mehr an als das Fahren selbst.

Schlage ihm vor, bei Ausflügen abwechselnd zu fahren: kommenden Sonntag er, übernächsten Sonntag Du usw. Das wäre gerecht. Und Du solltest auf diese Regelung bestehen. Und wenn es Tage gibt, an denen Du keine Lust zum Fahren hast, dann wird er sich freuen, ausnahmsweise selbst fahren zu dürfen.

wieso fragst du ihn nicht einfach mal ob du fahren darfst? oder auch bei längeren fahrten könnt ihr euch mal abwechseln, den lange autofahren strengt an

Nimm dir beim nächsten mal einfach den Schlüssel und setze dich ans Steuer. Er wird dich nicht vom Sitz ziehen.
Ich würde ihn ganz einfach fragen, ob er was dagegen hat, wenn ich fahren würde. Dann entscheidet alles seine Reaktion: Hat er nichts dagegen, dann einfach ans Steuer!!! Ist er dagegen, dann würde ich ihm sagen, dass ich auch gerne fahre und er vielleicht ab und zu Ausnahmen machen kann und mich fahren lassen kann. Das alles natürlich ohne Vorwürfe oder ähnliches... :-)

Na ja, wenn er dich nicht fahren läßt, dann wird er schon wissen warum;-) kleiner Scherz. Sag einfach : Heut fahr ich! Ich würde mir das mal von meiner Frau wünschen.

Frag ihn doch mal ob er nicht auch mal die Fahrt genießen möchte. Als Beifahrer sieht man bekanntlich viel mehr als der Fahrer, der sich ja aufs fahren konzentrieren muss. Zurück „darf" er dann wieder.
DH
auch DH