Frage von nedin, 51

Wie mache ich meine Geschichte spannender?

also ich bin gerade am entwickeln einer kleinen Fantasy Geschichte und zweifle gerade daran, dass es spannend genug ist. Ich erfinde eine ganze Welt selber (also keine schon bekannten wesen oder Gegenstände) Die Protagonistin weiß nicht wie sie hergekommen ist (findet es irgendwann heraus) und schließt sich einer art Hilfsgruppe an, die die verschiedenen Fölker besuchen und sich um sie kümmern,,, somit stehen da vor allem die Wesen im Vordergrund. Aber dem allen Fehlt noch die Spannung. Der Grundfeind ist ein Adliger, der einen Krieg gegen die anderen 4 Regionen führen will, aber das kommt erst später. Habt ihr vielleicht ideen, wie ich wehrend dieser "Weltentdeckungsphase" etwas Spannung rein kommt? Bin gespannt auf eure Ideen. <3 lichen dank

Antwort
von TT1006, 19

Ich würde dir raten, dich an drei Dingen zu orientieren:

1. Beginne schon mit einer guten Exposition. Klassisches Bsp.: Die Hauptfigur wird mit einem Gegner konfroniert, von dem sie nicht genau weiß, wer es ist. Später stellt sich dann heraus, dass schon diese erste Gefahr von dem Hauptantagonisten ausging.

2. Der klassische Spannungsbogen ist ein Maßstab, der dir vorgibt, wann du die Spannung wie verändern musst. Schon zu Beginn muss der Leser schnell gepackt werden, dann darfst du dir eine kleine - aber ja nicht zu lange - "Durststrecke" ohne Spannungsteigerung erlauben, bis es zum Höhepunkt kommt. Dann ein steiles Abfallen und ein ruhiges Ende.

3. Die klassische Heldenreise bietet ein ideales, beliebtes Grundgerüst für eine Geschichte. Anfangs ist der Held noch unwissend und schwach, dann tritt ein Mentor auf, der den Helden für den entscheidenden Kampf vorbereitet. Dabei entwickelt sich aber nicht nur die Kampfstärke, sondern auch der Charakter des Helden weiter.

Spannung im konkreten kannst du ofc mit Kämpfen erzeugen, aber damit sollte man es nicht übertreiben. Besser ist es da, wenn du viele Fragen aufwirfst. zB Wer genau ist der Antagonist? Wer sind die Eltern der Protagonistin? Auch Prophezeiungen können da ein Mittel sein, auch wenn ich pers sie hasse wie die Pest. Der Leser will dann die Antworten wissen. Sicher hast du auch schon diverse Bücher bzw Serien gelesen. Die meisten Fragen werden da erst kurz vor Schluss beantwortet. zB Ob Snape von "Harry Potter" nun ein Guter oder ein Böser ist. Natürlich musst du nicht bis zum letzten Band warten, um bei HP zu bleiben: Die Frage, wer genau der Antagonist ist, stellt sich auch bei HP 3 (meinem Lieblingsbuch von HP).

Kommentar von nedin ,

wow ein guter leid faden. Ich versuche vor allem nicht eine 08/15 geschichte zur schreiben, weshalb mir diese Dinge wie "gut/böse" schwer fallen aber dank deinen inspirierenden Ideen habe ich paar ideen bekommen, danke <3

Antwort
von Andrastor, 25

aber das kommt erst später.

Das ist der Punkt an dem deine Geschichte gerade hängt. Spannung muss von Anfang an dabei sein, es muss von Beginn an eine Konfliktsituation bestehen damit die Geschichte interessant wird und bleibt.

Lass die "Weltenteckungsphase" ganz weg. Gib deiner Figur ein Ziel auf dass sie von Beginn an hinsteuert und streu ihr Hindernisse in den Weg. Alles andere ist Langeweile pur.

Antwort
von shadowSkyla, 15

Ich würde dir noch raten, dass du die ganze Weltentdeckung nicht auf einmal schilderst, wie nach dem Sprichwort "Nicht alles auf einmal". Lass den Leser die Welt durch die Augen der Protagonistin langsam entdecken, indem sie auf immer mehr "aus der Welt spezifischen Sachen" trifft. Dabei muss nicht alles Neue böse sein, oder das aufeinander Treffen in einem Kampf ausarten.
Da die Welt der Protagonistin unbekannt ist, könnte sie auch einfach Probleme mit den neuen Gegebenheiten habe:

  • nicht wissen wie sie sich verhalten soll, überrumpelt sein
  • aus Angst sich verstecken bzw. abwarten und das Beobachte schildern.
  • Neue Bekanntschaften, leicht wechselnde Reisegesellschaft (auf keinen Fall zu viel wechseln --> der Leser braucht auch etwas durchgehend beständiges)
  • ...

Dadurch dass der Leser immer wieder Neues von der Welt lernen würde, fällt die Spannung nie ganz.

Antwort
von Chichibi, 16

Baue die Charaktere aus. Der Leser braucht die Heldin als Bezugsperson und Sympathieträger. Jede Geschichte lebt (auch) von den Charakteren, die darin vorkommen.

Du schreibst in einem Kommentar, dass dir Dinge wie "gut/böse" schwer fallen. Nun, niemand ist per se gut oder böse. Jeder hat seine Schwächen und Stärken. Fehler, Traumata, Wünsche und Träume.

Auch Antagonisten brauchen etwas, das sie menschlich und "liebenswert" macht.

Je besser du die wichtigen Charaktere für dich ausarbeitest, desto schlüssiger werden auch ihre Handlungen in der Geschichte. Sie werden glaubwürdiger, dreidimensionaler. Du musst in deiner Geschichte nicht jedes Details erwähnen. Aber es hilft dir, die Charaktere gut darzustellen.

Wenn die Charaktere an sich interessant ist, kann auch eine reine "Weltentdeckungsreise" spannend werden. Zwischenmenschliche Konflikte, Witzige Momente, tiefgründige Gespräche (aber aufpassen, dass es nicht zu "laberig" und langweilig wird), ...

The Walking Dead ist z.B. rein Charakter-basierend. Die Handlung ergibt sich aus den Charakteren selbst, die Zombies bewusst nur Nebensache.

Das nur mal als Ergänzung zu den bisherigen Antworten :)

Antwort
von mat2002, 22

vielleicht ein realisstischer alptraum, wo man erst am ende erfährt,dass es ein traum ist

oder

liebesbeziehung

oder

brand (feuer von london style)

hoffe ich konnte dir helfen

Kommentar von nedin ,

Vielen Dank! Ich glaube, so ein Feuer wird vorkommen XD Hab jetzt schon ne Idee da zu <3 bist en Engel

Antwort
von Herzblut91, 23

Überraschende Wendungen, "Hindernisse",

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