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Wie mache ich Kindern das Berggehen schmackhaft?

gefragt von Susanne Kurz am 20.05.2007 um 21:40 Uhr

Wir waren heute mit unseren beiden Kindern 1,5 Jahre und 4,5 Jahre in den Bergen beim Bergwandern. Wir sind nämlich passionierte Bergsteiger. Unsere Kinder fanden das heute "mittel-toll". Wie kann man Bergtouren schmackhaft machen?


Reply


sonne55
beantwortet von sonne55 am 20. Mai 2007 21:45
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am besten mit interessanten zielen. man könnte wanderungen wählen, wo es wasserfälle, tiere, oder ähnliches zu sehen gibt, und zur krönung in einer almhütte einkehren, wo es spezielle schmankerl zu verkosten gibt oder wo die kinder einen hüttenstempel oder ein abzeichen zum sammeln bekommen, wenn sie brav mitmarschiert sind. aber bitte darauf rücksicht nehmen, dass so kleine kinder nicht allzulange fussmärsche bewältigen können.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 20. Mai 2007 21:45
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Liebe Susanne Kurz, vielleicht wäre ein kleiner Anreiz, wenn einer paar Schritte zeitweise vorgeht und kleine Geschenke versteckt (müssen ja nicht teuer sein), die es denn zu suchen gilt. Kann ja auch eingepacktes Obst sein, was sie gerne mögen. Ist nur mal so ein Gedanke, jedenfalls für die 4 1/2Jährige. Ob das mit der Lütten auch schon klappt? Ein Versuch ist es womöglich wert. Mit Speck fängt man Mäuse, oder wie heisst es so schön! lächel. Lieben Gruß Lotusblume


anonym
beantwortet von feierabend am 20. Mai 2007 21:52
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Nicht die zurückgelegte Wegstrecke sollte das Ziel sein (eigenen Ehrgeiz vergessen), sondern das, was es am Wegesrand zu entdecken gibt. Es muss nicht spektakulär sein (Ameisenhaufen, Steine, Blätter, Blüten, Stöcke, etc.). Versuche doch dem Wissensdurst der Älteren durch Erklärungen entgegen zu kommen (z.B. Unterschiede zwischen den Baumarten).


anonym
beantwortet von vaterteresa am 21. Mai 2007 08:01
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Liebe Susanne

genau dieselbe Frage stellte sich bei uns vor 25 Jahren. Wir waren im Südtirol, sind immer ein Stück mit den Bergbahnen hochgefahren, den Jüngeren im Huckepack. Kreuzkofelscharte-Fanes Alm travesiert-Fanesjoch nach St. Vigil abgestiegen. (War viel zu lang für Kinder, wir kamen in die Nacht hinein und mussten uns mit dem Hotelbus holen lassen. (Planung war für Erwachsene gut , jedoch für die Kids eine Durchhalteübung. Mit Tricks und meiner Bergbegeiterung habe ich sie bei Laune gehalten. Heute sind sie stolz auf diese Leistung. Mit dem Sohn habe ich später, als er 6 war den Piscadu-Kleiiersteig gemacht, ohne Probleme und ein Erfolgserlebnis oben auf der Hütte.

Ein anderes Mal in Zermatt zu einer Alp gefahren und dann ohne Zeitdruck durch den Bergwald und vor allem Picknick am Bergbach mit Stauen und Wasserkanäle bauen stundenlang in der milden Bergsonne verbracht mit Feuer (darfst Du bei uns) und Würste braten. War der Hit und empfehle ich Dir. Dann kommt die Pubertätsphase (Revolution), wo sie nichts von Bergen wissen wollen. Mit 22-24, vor allem wenn die Eltern keine Zeit haben, möchten Sie die Natur wieder geniesen. Meine Tochter (31) klappert die ganze Schweiz nach Ruinen ab. pessenitionHeute


anonym
beantwortet von toetoe am 18. Oktober 2007 17:45
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Man nicht erwarten, dass die Kinder Spaß am Wandern bekommen wenn man nur alle 2 Monate mit ihnen wandern geht. Dann sind sie schnell überfordert und wollen nie wieder gehen. Regelmäßig gehen bedeutet andererseits, daß sich die Kinder schnell an die Anstrengung gewöhnen und das Schöne am Wandern in den Vordergrund tritt.

Zum anderen funktioniert der "Sternenzettel" sehr gut. Das ist so ne Art "Incentive Programm" für Kinder: Auf ein DinA4 Blatt haben wir die Umrisse von Sternen gedruckt. Wenn die Kinder gut gelaufen sind dürfen sie abends einen Stern ausmalen. Wenn Sie toll gelaufen sind, dann mehrfarbig. Und wenn das Blatt voll ist dann gibt es eine Überraschung (zB ein Spiel oder so was, nix großes). Die Mädels sind ganz heiss drauf und wissen immer genau wie viele Wanderungen noch anstehen bis der Zettel voll ist. Man muss sich allerdings auch schon mal trauen den Kindern zu sagen: "heute gibt es keinen Stern", wenn Sie den ganzen tag nur gemault haben. Ist aber bei uns in 4 Jahren erst ein oder 2 mal vorgekommen. Unsere älteste ist jetzt an Zettel Nummer 6 oder 7.

Unsere Töchter liefen mit 3.5 Jahren bis 600 Höhenmeter (ohne zu Maulen). Jetzt sind sie schon 5 und 7 und laufen problemlos und mit Freude bis ca. 1100Hm (ca. 6-7h). Bin mal gespannt wie lange das noch so bleibt.





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