Frage von HalloRossi, 114

Wie mache ich den Arbeitsamt klar, dass ich in arbeiten will, aber nur nicht in meinem Job?

Ich bin Altenpflegerin und nach mehreren Schulteroperation nicht mehr in der Lage, diesen Beruf auszuüben. Aktuell bin ich krank geschrieben und weil die Operation so vermasselt wurde, kurz vor der Aussteuerung. Jedoch auch kurz vor wieder arbeitsfähig. Nur eben nicht in der Altenpflege. Das geht ja mit den Schultern nicht. Und nun spielt das Arbeitsamt nicht mit. Die wollen unbedingt 1. das ich meinen Job behalte 2. Alg1 aus der Nathlosigkeitsregelung beziehe 3. Antrag auf Erwerbsminderungsrente stelle. Das ist aber nicht mein Plan. Ich würde liebe 1. meinen Job kündigen, da es aussichtslos ist, dort zurückkehren 2. normales Alg1 beziehe 3. mir einen Job suche, der zu meiner Behinderung passt. ..... aber ich stoße auf taube Ohren. Sie sagen zu mir der Ablauf ist immer so, wenn jemand ausgesteuert wird. Aber bei mir ja nicht, ich werde schon noch irgendeine Arbeit machen können und das will ich auch. Wie setze ich mich durch, Vorallen das ich kündigen darf?

Antwort
von TimmyEF, 54

Du kannst gesundheitsbedingt kündigen brauchst aber ein ärztliches Attest das Du deine Arbeit nicht mehr ausführen kannst.
Es würde dann auch keine Sperrzeit eintreten.

Kommentar von HalloRossi ,

Die von der Arge sagen nein!

Antwort
von meinereiner100, 34

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Hallo

ähnlich wie bei mir. Aus dem Krankengeld heraus und nun beziehe ich Geld aus der Nahtlosigkeitsregelung, weil ich in meinem alten Beruf nicht mehr einsetzbar bin.

Ich hab auch meinen Arbeitsvertrag nicht gekündigt. Im Gegenteil. Ich hab einer Kündigung widerprochen und bin vor Gericht gezogen (und gewonnen) Ich hab da zwar nichts von - aber man sollte mich nicht ärgern ... ) Somit bin ich nicht arbeitslos, sondern bin einfach nur ein Kranker, der auf eine angemessene Arbeit wartet...

Es ist auch egal, ob Du Leistungen aus ALG oder Nahtlosigkeit erhältst. Die Bezugsdauer ist gleich.

Die Erwerbsminderungsrente, die ich bereits zuvor beantragt habe, wurde abgelehnt. Schade eigentlich - das hätte sich gerechnet.. Solange Du den Kopf nicht unterm Arm tragen kannst, wird es eh schwer eine EU zu erhalten. Heute ist das fast nur noch mit psychischen Problemen machbar.

Lass Dich vom Sozialverband beraten. Hol eine Rentenauskunft - besser: gehe zu einem privaten Rentenberater und lasse Dir alles einmal durchrechnen.

Die Frage ich sich mir stellt, ist auch: Solltest Du später einmal eine Arbeit finden und die schnell wieder verlieren - wird die Nahtlosigkeitsregelung als Bezug von Leistungen eingerechnet wie Arbeitslosengeld? (vielleicht weis das hier jemand .Ich bin da überfragt.)

Da hier Deine persönlichen Bedingungen eine große Rolle spielen (Rentenansprüche etc) wirst du um eine persönliche Beratung bei einem Profi nicht umherkommen.

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Kommentar von HalloRossi ,

Ja, aber so möchte ich das nicht. Ich möchte klare Verhältnisse!

Kommentar von HalloRossi ,

Ja, das Geld aus der Nathlosigkeitsregelung wird den Ansprüchen des " normalen" Alg1 angerechnet. Am besten man macht in der Zeit eine Maßnahme wo man Übergangsgeld bekommt. Das wird dem Alg1 nicht angerechnet ( jedoch dem Krankengeld)

Antwort
von wildeHummel, 37

Wenn Du Deinen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Ist nicht das Jobcenter sondern die Deutsche Rentenversicherung für eine Neuorientierung zuständig. Zu deren Lasten kannst Du , z.B. Eine Umschulung durchführen. Lad Dir einen Termin bei einem Fachberater der Deutschen Rentenversicherung geben.

Kommentar von HalloRossi ,

Das stimmt nicht! Ich beziehe nach der Aussteuerung Leistung vom Arbeitsamt, also sind die auch zuständig!

Kommentar von wildeHummel ,

Falsch. Auch wenn Leistungen vom Jobcenter bezogen werden sind die nicht zuständig wenn der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Ich arbeite bei der Deutschen Rentenversicherung und habe jeden Tag mit genau diesen Fällen zu tun.

Antwort
von Nashota, 49

Ärztliches Gutachten.

Kommentar von HalloRossi ,

Davon gibt es reichlich

Kommentar von Nashota ,

Dann gibt es daran auch nichts zu deuteln. Fand schon mal eine amtsärztliche Überprüfung statt?

Zur Not muss man immer klagen, wenn etwas nicht verstanden werden will.

Antwort
von Filter123, 37

Vllt ein Anwalt in betracht ziehen,oder vorm Sozialgericht ziehen. Kenne leider die Vorgehensweise, bei dein anlegen nicht. Kann dir nur zu den zwei sachen raten,falls du nicht mehr selbst dagegen ankommst. Lg

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