Mit dem neuen Gesetzesentwurf wurde eine verkehrswertnahe Bewertung aller Vermögensgegenstände und Immoblien im Falle einer Erbschaft verabschiedet. Auch wenn der Gesetzgeber zwar die persönlichen Freibeträge anhebt, führen die geänderten Bemessungsgrundlagen für Immobilien nicht selten zu einer höheren Erbschaftssteuer. Wie lukrativ ist das Immobilienerbe durch die höhere Erbschaftssteuer? Sollte mir später mal das Haus meiner Eltern vererbt werden, werde ich von Erbschaftssteuern erschlagen?

Also das halte ich für übertrieben. Das sinid die geplanten Steuern:
Für nächste Angehörige wie Ehegatten liegt der Freibetrag künftig bei 500.000 Euro (bisher 307.000). Für jedes Kind wird der Freibetrag auf 400.000 Euro erhöht (bisher: 207.000), für Enkel steigt er auf 200.000 Euro (bisher: 51.000 Euro). Hinzu kommt ein Freibetrag für Hausrat wie bisher von 41.000 Euro.

Wenn sich die Eltern nicht sicher sind, ob eine Schenkung für sie in Frage kommt, können sie sich als Nutznießer eintragen lassen bis Lebensende. Der Schenkungsbetrag ist aber auch steuerlich geregelt. Vor ein paar Jahren konnte man auch nur an eine Person nur einmal in 10 Jahren was schenken.

Ja das kann vielen passieren. Am besten die Eltern schencken noch zu Lebzeiten Anteile am Haus an die Kinder, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Das sollte man vor allem noch in diesem Jahr tun.

Das Haus der Eltern wird schwerlich zu Erbschaftssteuer-Problemen führen. Aber ein Immobilienportfolio schon. Und der Staat weiss, dass viele wohlhabende Rentner von der Immobilienrente aus Mieteinnahmen leben und will mit Steuern daran. Diese Form der Altersvorsorge ist also nicht mehr so rentabel.
Gute Frage! Genaue Info's finden Sie hier: www.erbschaftssteuern-immobilien.de