Frage von Salzdillgurken, 163

Wie longiert ihr und warum genau so?

Mir ist aufgefallen,dass Longieren ein sehr umstrittenes Thema ist.Ich bin sehr offen und reflektiere mein Verhalten oft und beschäftige mich momentan eben mit diesem Thema.Ich finde einige Methoden schlüssig und bin mir nicht einig,wie ich es mit meinem Pferd halten möchte,daher frage ich euch,wie ihr es in der Praxis macht und weshalb.Ich denke DIE Methode gibt es nicht,da es auch nicht DAS Pferd gibt.Doch bevor ich mir jetzt Literatur oder gar einen Trainer teuer zu stehen lassen komme möchte ich einfach noch etwas Klarheit,wo ich überhaupt hin möchte.Vielleicht helft ihr mir ja dabei :-)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LyciaKarma, 106

Es geht nicht um "Am Liebsten", sondern um gesund

Und das geht meiner Meinung nach nur am Kappzaum. 

Eine Trense wirkt auf den Unterkiefer. Das ist auch gut, wenn man von oben einwirkt, aber beim Longieren bist du normalerweise tiefer als das Pferd. Das Pferd braucht nur das Maul ein Stück aufzumachen und entzieht sich so.  

Außerdem zieht das Gebiss bei jedem Schritt im Maul. Mit Longierbrille stellt sich das Gebiss teilweise auf und quetscht die Laden ein, Zug auf der Longe verstärkt das ganz, außerdem verwirft sich das Pferd.  

Ein Halfter rutscht beim Longieren und wirkt sehr scharf und gleichzeitig schwammig ein.   

Ein Kappzaum wirkt direkt auf den Nasenrücken und damit direkt aufs Genick. Nur so kann man Stellung und Biegung erarbeiten und fordern.  

Alles andere ist nicht fürs Longieren geeignet. 

Kommentar von Salzdillgurken ,

Danke für deine Meinung.

Aber um das "gesund" scheiden sich ja nunmal auch die Meinungen.

Die meisten longieren ja (hoffentlich) überlegt und aus einem guten Grund mit ihrer bevorzugten Methode.Auch die Leute,die es auf Trense machen.

Ich bin gespannt was für Eindrücke hier noch kommen.

Kommentar von LyciaKarma ,

Ja, aber jeder mit ein bisschen Anatomie- und Biomechanik-Kenntnis kann sich selbst ausrechnen, was mit einer Trense (also dem Gebiss) an einer Longe passiert. 

Kommentar von Baroque ,

Ich fürchte die meisten, longieren so wie es ein Vorbild von ihnen macht und es lernt kaum einer wirklich, warum man was wie macht.

Zu Zeiten, wo Longieren eine wichtige gynastische Vorbereitung auf jeden einzelnen Schritt des Reitens war, hat man grundsätzlich nur mit Kappzaum longiert, weil man eben dadurch Verwerfen vermeidet, dass man von oben (wenn man auf dem Pferd sitzt) am Unterkiefer und von unten am Nasenbein einwirkt. Das war so gesetzt wie 1+1=2, an dem heute auch keiner rüttelt.

In einer Zeit, da immer schneller die Menschen auf's Pferd wollten, diese "Vorbereitung" als lästiges Übel gesehen wurde, kamen andere Dinge auf wie angeleintes Laufenlassen am Halfter, was dann auch Überlastungen der Vorderbeine zur Folge hat oder auch das Longieren auf Trense und auch hier wird die Biegung und Stellung nicht korrekt genug, um die extreme Last vom inneren Vorderbein zu nehmen. Meines Erachtens gingen die Detailkenntnisse zugunsten einer viel schnelleren "Ausbildung" verloren.

Jetzt überlege ich, warum noch in meiner Kindheit jedes Schulpferd, jedes Arbeitspferd etc. noch mit 25 auf alle Fälle voll im Betrieb tätig war ohne irgendwelche Schwierigkeiten zu zeigen und man mir jetzt nahelegt, meinen Wallach in Rente zu schicken, nur weil er im kommenden Fühjahr 20 wird und damit einfach im Rentenalter sei. Die Menschen sind nicht mehr darauf angewiesen, dass ihre Pferde das lange schaffen, wie sie mit ihnen arbeiten, sie können jetzt pauschal jedes Pferd mit 20 zum Rentner erklären, was für einen Bauern, der noch keinen Traktor hatte seinerzeit eventuell den Ruin bedeutet hätte.

Kommentar von Viowow ,

perfekte antwort, dem ist nichts hinzuzufügen.

Kommentar von Viowow ,

sehr schön erklärt:)

Kommentar von LyciaKarma ,

Vielen Dank für den Stern! :) 

Antwort
von Kallie1234, 61

Hallo, Also ich longiere meine Hafi Stute derzeit NOCH am Halfter aber ich arbeite auch allgemein viel mit bodenarbeit... (ich muss dazu sagen ich würde nicht an Trense wie es auch die Meinung der an deren ist dass im Pferdemarkt nicht gerade angenehm ist) und ich lasse meinem Pferd auf einen dementsprechend großen Zirkel laufen da zukleine Zirkel auch nicht gut sind und anstrengender als große Zirkel. 

Wobei ich aber glaube dass viele beim tehma longieren mit Gebiss gegen sind weil es für dass Pferd im Maul einfach nicht angenehm ist 

Kommentar von Viowow ,

"zu kleine zirkel sind nicht gut" das ist so nicht ganz richtig. einfach auf dem großen zirkle im kreis laufen lassen ist kein longieren. die kleinen zirkel kommen dann ins spiel, wenn du den zirkel verkleinerst/vergrösserst, verlagerst, durch den zirkel wechselst etc...dann brauchst du die kleinen zirkel für die gymnastizierung.das ist aber, zugegeben, schon die höhere kunst des longierens;)

Kommentar von Kallie1234 ,

Achso, dass wusste ich noch nicht werde ich mir aber merken danke dass du dass erwähnt hast 

Kommentar von Viowow ,

kein problem:D

Antwort
von Punkgirl512, 56

Nur mit Kappzaum, aus den Gründen, die LyciaKarma bereits genannt hat.

Wenn dich ein Pferd auf dem Zirkel nicht reell biegt, kann es keine Last aufnehmen und fällt auf die innere schulter. Das ist genau das Gegenteil von dem, was man will und was gesund ist.

Für die Biegung muss man dem Pferd nun Hilfestellung über den Kappzaum geven, da dieser direkt auf die Wirbelsäule einwirkt.

Am Gebiss logieren verursacht immer Schmerzen, schon allein durch die Bewegung des Pferdes, welche sich auf die Longe überträgt und dann ununterbrochen im Maul für völlige Unruhe sorgt.
Dazu kann sich ein Pferd darüber nur verwerfen, weil der Druck allein auf dem Unterkiefer liegt.

Fasse dir selbst mal mit zwei Fingern an das Kinn und dann auf den Nasenrücken und bewege darüber den Kopf nach rechts und links. Dann hast du die Wirkung von Gebiss am Kinn und Kappzaum am Nasenrücken.

Entsprechend macht es rein Biomechanisch nur Sinn, mit Kappzaum zu longieren.

Antwort
von Salzdillgurken, 13

Danke euch allen für so viele Meinungen und Anregungen.

Meine wird vorerst auf Trense mit Ausbindern longiert,da sie es so kennt und Bewegung braucht.Wenn ich mich näher damit befasst habe möchte ich gerne auf den Kappzaum umsteigen :) 

Kommentar von Viowow ,

das ist dann aber definitiv kein longieren, sondern ein "an-der-trense-laufen-lassen-weil-das-pferd-bewegung-braucht" ;) belies dich mal und dann viel spaß beim umsteigen. dein pferd wird es dir danken;)

Kommentar von Salzdillgurken ,

Ich habe mich,auf aufgrund der vielen lieben Kommentare,noch ein wenig mehr mit dem Thema befasst und finde meinen Weg auch nicht besonders optimal.Aber ein Pferd reagiert auch nicht immer,wie es in Büchern steht oder der Trainer annimmt.Die Kappzaumgeschichte lief beim Ausprobieren so gar nicht (Führen in Stellung prima,sobald rausgeschickt stark nach innen gelehnt und auf der vorhand),was an unserer beider Unkenntnis in dem Bereich liegt.Leider gibt es hier viele Trainer,die totalen Schrott erzählen/machen.Vorallem im alternativen Bereich.Da meint jeder 2. er hat ein Buch gelesen und rennt als Trainer durch die Gegend und wedelt mit Stricken.Ich bin offen für alles und such mir derzeit das passende für mein Pferd raus,um mit ihr weiter zu kommen.Ich habe leider jahrelang nur FN Richtlinien kennengelernt und als ich anfing das in Frage zu stellen war mein erster Kontakt Monty Roberts...Mittlerweile sehe ich alles sehr kritisch und such mir ganz bewusst einzelne Übungen raus von denen ich meine,sie können uns was bringen.Ich habe leider keinen Hängerführerschein und kein Fahrzeug wo ich einen dranmachen könnte.Sonst hätte ich mehr Möglichkeiten mir praktisch etwas beibringen zu lassen.Ich bin dankbar für jeden Tip hier und stelle deshalb auch viele Fragen.Ich finde auf Trense longieren auch nicht so schlecht,wie einige hier meinen.Kappzaum ist (wenn man es gelernt hat!) sicherlich die bessere Wahl,aber beide Methoden kann man mit Sinn und Verstand anwenden oder auch so,wie es ein schwarzes Schaf (sei es der Reitlehrer oder auch ein selbsternannte alternativer) einem gezeigt hat.

Antwort
von Viowow, 31

immer mit kappi. es ist die ienzige möglichkeit das pferd korrekt zu stellen. alles andere wurde bereits gesagt;)

Antwort
von jue711, 59

Nur mit Halfter
Und damit mein Pferdchen nicht "einrostet"

Antwort
von 00Franzi00, 30

Ich longiere susi immer mit halfter und ohne longe , nur mit peitsche , klappt super und wir brauchen das andere zeug nicht. Wenn ich mal mit Stangen longiere, dann mach ich eine longe fran aber sonst gar nichts.
Madonna longieren ich mit trense und longiergurt , sowie einer longe und manchmal ausbindern:)

Kommentar von 00Franzi00 ,

meinte mit kappzaum nicht trense :D

Kommentar von Viowow ,

kappi und dann ausbinder? nicht sinnvoll...

Kommentar von Viowow ,

ohne longe ist kein longieren!

Kommentar von Kallie1234 ,

Ich mache es auch manchmal bei meiner Hafi Stute ohne longe

Antwort
von ReterFan, 38

Ich longiere von Pferd zu Pferd unterschiedlich. Junge Pferde, die ich anlongiere, bekommen eine Trense drauf, wobei ich das Halfter aber noch drunter lasse. Die Longe hänge ich dann in Gebissring + Halfter ein, damit es eine Einwirkung gibt, die aber nicht scharf ist, und das Pferd sich aber an das Gebiss im Maul gewöhnen kann. Nach und nach kommen dann Gamaschen, Gurt, Schabracke, Ausbinder (Dreieckszügel) und später dann der Sattel dazu. Das zieht sich aber immer über mehrere Monate (1-3 mal wöchentlich) hin. Pferde, die ich vor dem reiten anlongieren muss, haben dann einfach eine Trense drauf (und Sattel). Wenn ich ein Erwachsenes routiniertes Pferd longieren will, benutze ich auch oft einen Kappzaum

Kommentar von LyciaKarma ,

Wozu die Ausbinder? 

Ausbinder sind nie sinnvoll.  

Die ziehen mit Gewalt den Kopf des Pferdes runter, das hat auch nichts mit Rücken aufwölben oder dehnen zu tun, beides geht nämlich gar nicht mit den Dingern.  

http://www.abload.de/img/ausbinder687h.jpg

Folglich wird ein Pferd sich entweder auf das Gebiss legen oder hinter dem Gebiss verkriechen, denn sonst wird es ständig einen Ruck ins Maul bekommen.  

Versuch mal, den Kopf auf die Brust zu legen und gleichzeitig ein Hohlkreuz zu machen - das geht, tut aber weh. Viele Pferde drücken aber den Rücken mit Ausbindern durch, was zu einer extrem schmerzhaften Übersäuerung der Muskeln und einer Überdehnung der Oberlinie führt.  

Außerdem geben Ausbinder nicht nach, wie es eine gute Reiterhand kann. Das Pferd wird fixiert. Versuch du mal, ohne den Kopf zu bewegen, ein paar Runden zu laufen. 

Wozu Gamaschen? Die überhitzen die Sehnen enorm und schaden mehr, als dass sie nutzen. Ich verstehe, dass junge Pferde noch nicht so ausbalanciert sind, aber dann schickt man sie nicht direkt auf eine Kreisbahn, sondern bringt ihnen das korrekte  Laufen auf der gebogenen Linie bei.  

Kommentar von ReterFan ,

Ich longiere junge Pferde grundsätzlich mit Ausbindern, sobald sie das natürlich ausbalancieren können. Sie lernen an der Longe schonend, dass das Gebiss im Maul nun mal nicht fehl am Platz ist. Und genauso Handhabe ich das mit den Dreieckszügeln. Sie lernen, dass es immer mal leichten Druck auf dem Gebiss gibt (wie beim reiten halt auch) und dass sie sich trotz des animierten Zügelkontaktes trotzdem vorwärts/ abwärts dehnen können.

Kommentar von LyciaKarma ,

Tun sie aber nicht - sie verkriechen sich oder legen sich aufs Gebiss. Wie gesagt, sie kriegen bei jedem Schritt einen Ruck ins Maul.. weil der Ausbinder eben nicht nachgeben kann. 

Kommentar von ReterFan ,

Komisch, das haben meine letzten Jungen nicht gemacht. Das anlongieren ist für mich zur Vorbereitung aufs reiten da, später kann man gerne ohne Ausbinder und mit Kappzaum o.ä. longieren und weiter gymnastizieren

Kommentar von Viowow ,

hä? sie haben weder "hin und wieder leichten druck" auf dem gebiss, sondern dauerzug, und ebenfalls können sie sich mit ausbindern nicht v/a bewegen. ich weis ja nicht, wie bei dir v/a aussieht.... ps, meine stute(zugegebener maßen "nur " ein pony und kein hochdotiertes dressurpferdchen) hält an, , wendet ab, stellt sich etc ohne das es irgendwo druck gibt.

Kommentar von Viowow ,

und wie longierst du mit kappi, wenn das pferd es gar nicht lernt? wenn du die vorteile eines kappis wüsstest, würdest du es ja nicht so machen wie du beschreibst...

Kommentar von ReterFan ,

Du meinst, nur weil ich das erste halbe Jahr auf Trense longiere, kann das Pferd in seinem ganzen Leben NIE lernen, auf Kappzaum longiert zu werden? Das erschließt sich mir nicht so recht.

Kommentar von ReterFan ,

Ich bin gerne bereit, mir andere Meinungen anzuhören und eventuell mein Training umzustellen... Aber dazu erschließt sich mir der Sinn nicht so recht. Spitzen Dressurpferde habe ich auch nicht.

Kommentar von Viowow ,

nein, mir erschliest sich grad der sinn deiner arbeitsweise nicht:D natürlich kann jedes pferd das noch lernen. was ich meinte war, das ein pferd am kappi ja direkt lernt, sich selber zu tragen und auszubalancieren. es braucht keine "hilfe" im sinne von ausbindern. überlege mal, wo du deine zügelhände hälst und dann überlege wo die ausbinder festgeschnallt sind(meistens) .die "hilfe" ist für den reiter, der sich eben nicht die zeit nehmen will, dem pferd schritt für schritt beizubringen, auf die HH zu achten, auf die schulter zu achten, die stellung und biegung mitzunehmen. das dauert einfach zu lange für die heutigen ausbilder. dabei ist es der reelle weg. der punkt ist , das longieren am gebiss (wohlmöglich auch noch mit ausbindern) für das pferd weder einen gymnastischen wert noch einen lerneffekt dar stellt. es verbindet zwar" hand am zügel" mit "kopf runter" aber das "warum " fehlt. ich persönlich habe gerne ein pferd unter mir, welches mit denkt, und mitarbeitet. und keinst, welches stumpf gelernte befehle ausführt....;) und nein, auch ich habe hier nicht ein dressurpferd stehen...sondern ganz gechillte freizeitpferde;)

Kommentar von ReterFan ,

Also ich hatte dieses Jahr einen Jungen Wallach anlongiert, der hat körperlich echt gute Vorraussetzungen mitgebracht und den hab ich auch nur 2x ausgebunden, bis er angeritten wurde. Ansonsten hat er schön von selbst mitgemacht. Das Problem ist, dass es hier alles Warmblüter sind (halt direkt beim Züchter und hier aufgewachsen) und die sind, naja, nicht alle sehr arbeitswillig. Damit will ich NICHT sagen, dass Pferde, die nicht unbedingt von Anfang an Bock auf Arbeit haben (was ja nicht unnormal ist) von mir anders behandelt werden. Ich versuche jedes Pferd von Anfang an schonend an alles zu gewöhnen und nehme mit hier auch deutlich mehr Zeit dafür, als alle anderen. Das Problem ist, wenn ich bei nem großen Warmblüter, der ein bisschen Temperament hat, so lange an der Longe arbeite, bis der erstmal Kraft hat... Dann will ich meine Knochen da beim anreiten nicht unbedingt Hinhalten. Deswegen werden die Pferde halt ausgebunden, angeritten und dann, wenn das Pferd das Reitergewicht annimmt (auch das braucht ja einiges an Zeit), wird danach mit noch ausführlicherer Gymnastizierung an der Longe bekommen... Allerdings nimmt auch da nicht jedes Pferd den Kappzaum an (das ist aber eher die Ausnahme). Aber dafür sind Pferde ja auch Individuen geworden. Diese werden dann halt weiter auf Trense longiert.  

Kommentar von Viowow ,

sag ich ja, das ist die typische ausbildungsweise in der heutigen zeit. neben dem anlongieren sollte jedes pferd über bodenarbeit lernen, das es auf den menschen achten muss. aber auch das dauert zu lange. und kostet somit zuviel geld. ich finde es aber sehr schön, das du (offe sichtlich ja in einem "klassischen" stall) auch am kappi arbeitest , da wird man ja manchmal schon komisch angeschaut. wenn du zeit und lust hast, schau dir doch mal den longenkurs von babette teschen an:)

Kommentar von ReterFan ,

In unserem Stall ist zum Glück alles wild durchmischt... Als Einsteller haben wir Dressurreiter, Springreiter, VS- Reiter, oder einige die aus Spaß an der Freude zuhause auch hohe Dressurlektionen reiten, einfach Freiteitreiter und einige, die nur Bodenarbeit machen. Klasse Stallgemeinschaft- hier hilft jeder jedem und keiner wird für das, was er tut, schräg angeschaut :) aber die hier gezüchteten Pferde müssen halt alle ausgebildet werden, der Stallbesitzer verdient damit ja auch sein Geld und ermöglicht uns allen, in so einem tollen Stall sein zu können... Ich bin gerne bereit, mich jederzeit weiterzubilden, dennoch kann ich nicht ganz von dem Ausbildungsweg abweichen, der mir hier gelehrt wurde. Es stimmt, wenn ein Pferd 4 oder 5 jährig schon auf Turnier vorgestellt ist, verkauft sich das natürlich sehr gut... Und jemand der damit sein Geld verdienen muss, kommt um eine etwas schnellere Ausbildung ja leider nicht herum... Aber das von Babette Teschen scheint mir sehr interessant, werde ich mir mal angucken. Vielen Dank für den Tipp :)

Antwort
von KillerCookie007, 22

Ich longiere immer mit Trense, longiergurt und Ausbinder! Manchmal lass ich auch die ausbinder weg... Aber wie gesagt jeder macht es anders:) Und jeder macht es anders...:)

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