wie lernt man vokabeln besser?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

    Hallo,

    Vokabeln auswendig zu lernen ist wenig effizient, weil man sie nur für kurze Zeit abrufen und nicht wirklich anwenden kann.

    Vokabeln sollten regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Min) in kleinen Portionen gelernt werden - Qualität statt Quantität - bringt mehr, als

    Marathonsitzungen. Spätestens nach 1 Stunde macht das Hirnkastl nämlich dicht!

    Vokabeln schnell zu lernen bringt nur kurzfristigen Erfolg. Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen und anwenden kann,

    sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern

    •Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen mit passendem Verb + Adjektiv; etc.)

    •Beispielsätze bilden

    •Redewendungen aufschreiben

    •Phrasal Verbs lernen: (Verben mit unterschiedlichen Bedeutungen, je nachdem, welche Präposition danach folgt: look (schauen), aber look for /

    After / forward to (+ Gerund) = suchen / s. um jdn. kümmern / s. freuen auf)

    •Vokabeln mit ihren (grammatikalischen) Besonderheiten aufschreiben und lernen, z. B. folgt Gerund oder to-Infinitiv, welche Präposition, unregelmäßiger

    Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

    •Du kannst auch Haftnotizen mit dem jeweiligen englischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc. oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung

    kleben und Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.

    Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem
Karteikasten oder einem elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.

    Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6 als Vokabeltrainer.

    •Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

    Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit (s.o.).

    •Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen / anfassen) gelernt und am besten auch noch gesprochen,

    gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen und geturnt werden (typische Handbewegung).

    Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', das
die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in
der Grundschule lernen.

    •Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf Engl., wer kennt die meisten englischen Tiere usw.?, Teekesselchen, Taboo,

    Memory, Bingo, Scrabble uvm. indem man

    •englisches Fernsehen schaut

    •englisches Radio hört (BBC im Internet, mit Podcast Download)

    •englische Podcasts hört- Englisch ganz leicht

    - Der neue Hörkurs, Hueber- BBC Podcast 6 Minute Englisch

    - Podcastarchiv: Business Spotlight Podcast- podcast.de/podcast/2756/archiv/?seite=11

    - Randall's ESL Cyber Listening Lab

    •Vokabeln als MP3 aufnimmt und immer wieder anhört, dabei mit- oder in eine Sprechlücke spricht

    •englische Bücher liest:

    •Lernkrimis: für verschiedene Lernjahre, mit Grammatikübungen

    •penguinreaders.de (Level Easystarts – Adv) englische Bücher für verschiedene Lernstufen

    •Reading A-Z.com: The online leveled reading program, mit Büchern für verschiedene Lernstufen

    •Krimis/Thriller: H. MacInnes, C. Forbes, K. Follet, S. Sheldon, J. Fielding, E. George, R. Ludlum usw.

    •Liebesromane z. B. R. Pilcher usw.

    Diese sind meist auch auf Deutsch erhältlich, so dass du dort auch
mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

    Tipp

    zum Lesen englischer Bücher:

    Nicht jedes neue oder unbekannte Wort nachschlagen und
rausschreiben. Das wird schnell zu viel und man blättert mehr im
Wörterbuch, als dass man liest. So

    verliert man schnell den Spaß am Lesen.

    Nur Wörter nachschlagen, aufschreiben und lernen, die du für
wirklich notwendig erachtest und wenn sich dir ansonsten der Sinn einer
Passage nicht erschließt.

    Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den Kontext.

    • englische Zeitungen, Zeitschriften und Comics liest, z.B.

    • Spot on Das Magazin für Jugendliche, Hueber Verlag

    • (Business) Spotlight (mit Worterklärung)

    • World + Press vom Schuenemann Verlag (Original-Artikel aus englischsprachigen Tageszeitungen mit Vokabular)

    • DVDs auch mal auf Englisch schaut (v. a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in- und auswendig kennt.)

    • sich einen englischen Sprach- oder Konversationskurs (z. B. VHS), Theatergruppe, Lesezirkel oder Stammtisch sucht.

    - Auch privat, mit Freunden, Familie usw. Englisch spricht und
Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt,
Kino, Theater, Krankenhaus,

    Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel, Restaurant usw.

    - Beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, beim Einkaufen usw.
überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Englisch heißen. Wörter, die
man nicht kannte, daheim

    im Wörterbuch nachschaut

    • sich Skype einrichtet und englische Muttersprachler als Gesprächspartner sucht

    • englische Brief / Email / Chat/Tandempartner sucht

    • englisches Tagebuch schreibt

    Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung von Vokabeln
ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden
werden sollen, ist es

    genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Min Grammatik zu üben: ego4u.de + englisch-hilfen.de.

    :-) AstridDerPu

 

PS: Das gilt ähnlich auch für andere Sprachen, auch wenn sich nicht alle
Punkte in allen Sprachen (z. B. Latein) und zu Anfang umsetzen lassen,
mit der Zeit aber immer mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von petter147
27.08.2016, 17:30

danke ja die meisten probleme habe ich halt mit den lateinischen vokabeln und der grammatik :( ich bereue es so latein gewählt zu haben 

0

Vokabeln lernt man, in dem man sie anwendet, dann bleiben sie im Laufe der Zeit im Gedächtnis. Wenn es keinen Bedarf für eine Anwendung gibt, wie es meistens in der Schule ist, nutzt man Eselsbrücken.

In der folgenden Frage ging es zwar nicht um Vokabeln, sondern um Fachbegriffe, aber auch das sind Wörter, die teilweise aus einer anderen Sprache kommen. Das Prinzip ist somit das gleiche; gilt auch für Eigennamen. Siehe Video

https://www.gutefrage.net/frage/eselsbruecken-zu-erziehungsstilen-in-paedagogik?foundIn=unknown_listing

Gruß Matti

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lern am besten schon ein paar Tage vor dem Test jeden Tag 2-3 Vokabeln, also Teil sie dir gleichmäßig auf die Tage auf, die du zum lernen Zeit hast. Denk dir gute Eselsbrücken aus, die du dir gut merken kannst, am besten auch ausgefallen, da du dich an die besser erinnerst. Oder merke sie dir mit deutschen Wörtern, die ähnlich klingen, wie die Vokabel die du grad lernen willst. Klebe dir kleine Zettel überall ins Haus wo jeweils 1 Vokabel drauf steht (Spiegel, Bett, Tür, Schreibtisch, Kühlschrank....) so siehst du sie ständig und prägst sie dir ein und kannst dich Vlt. Bildlich daran erinnern welche Vokabel zum Beispiel am Kühlschrank hing, wenn du ihn dir bildlich vorstellst. Hoffe ich konnte dir helfen:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen mit Karteikarten gemacht. Sowohl in Englisch als auch in spanisch. So lernst du neben den Übersetzungen auch nochmal wie man sie schreibt. Auch sind Vokabelkarten am besten geeignet, wenn man alleine lernt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lade dir die app vokabeltrainer runter!

Sie ist sehr gut
Du musst deine Vokabeln mit der Übersetzung aufschreiben

Und die app fragt dich ab oder du kannst viele verschiedene Übungen dazu machen

(Die app ist kostenlos)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Apps oder Computer Programme nützen wenig.

Du musst die Vokabeln regelmäßig aufschreiben und laut vorsagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?