Es ist regelmäßig ein Drama, mich von alten Dingen, Gegenständen zu trennen - das würde ich gerne mal lernen, ohne schmerzliche Gefühle dabei zu empfinden. Egal ob es der Inhalt meines Kleiderschrankes, kleine unnötige Staubfänger sind - in allem stecken für mich kleine Erinnerungen. Da habe ich ein Problem mit. Gerne würde ich mir damit leichter tun - geb es ja nicht gerne zu, ist ja auch irgendwie schon fast peinlich und kann ja nicht mein Leben lang sammeln. Wer hat einen Rat hierzu? Wie macht ihr das denn?

Ich habe es erst zweimal in meinem Leben geschafft, mich von meinen Dingen zu trennen. Das erste mal war vor 16 Jahren bei einem Umzug, da habe ich ALLES weggetan und beim Flohmarkt verkauft, was ich innerhalb eines Jahres NICHT BENUTZT, angezogen oder gebraucht habe.
Das war ein supertolles Gefühl hinterher, Ordnung in mein Leben gebracht zu haben.
Das zweite mal ist erst 1 Jahr her, da habe ich das genauso gemacht. --- Ich fühle mich danach richtig befreit und erleichtert, wie nach einer Fastenkur.
Es gibt nur ganz wenige Erinnerungsstücke, die ich NIE weggeben würde. Die passen allerdings in einen Karton und werden gut gehütet.
Probier es doch so:
Einfach mal "aussortieren" und diese Sachen/Dinge in Kartons packen. Karton beschriften und wegstellen. Nach einiger Zeit merkst Du ja, ob Du den Karton durchwühlen möchtest oder ob Du ihn komplett weggeben kannst.
die "karton variante" von blumensonnen hat bei mir auch immer gut funktioniert. nach einem jahr macht man dann mal wieder den karton auf und von 20 dingen, bleiben viell. 5 uebrig, die noch ein weiteres jahr in der kiste bleiben mit neuen alten sachen die man nicht mehr braucht. zur erinnerung nochmal photos machen von de stuecken, denn photos sind viel platzsparender. so hat meine mutter es zum mindestens gemacht von z.b. selbstgebastelten laternen aus meiner kindergartenzeit etc.
RolfHoegemann am 22. April 2007 18:44 Das mit den Photos ist eine Superidee!

Versuch doch mal alles auszusortieren, was Du die letzten 2 Jahre (oder das letzte Jahr) nicht angefasst, bzw. nicht benutzt oder getragen hast.Da kommt schon mal so einiges zusammen.
Jaguar4 spricht mir aus der Seele, genau diesen Satz hätte ich dir mit auf deinen Weg gegeben!
Hier noch ein paar Gedanken zum Nachdenken: Sachen aufbewahren welche dir nicht gefallen, dazu gehören Geschenke, Bilder oder Kleider die du sowieso nicht trägst, stauen den Energiefluss in deinem Körper und in deiner Wohnung. Diese Energie siehst du nicht, aber du fühlst dich unwohl. Deine Frage ist ein Zeichen, dass es höchste Zeit ist auszubrechen und Platz für Neues zu machen. Du wirst erstaunt sein was für ein schönes Gefühl es ist, mit Sachen umgeben zu sein welche dir Freude bereiten. Fang an, jetzt! Hab Mut für Veränderungen die dein Leben bereichern.
habe aus genau diesem grund angefangen, bei ebay zu verkaufen. da habe ich für (fast) alles einen käufer gefunden - viele haben sich über alte dinge gefreut, die sie schon lange gesucht/gesammelt haben und ich hatte ein gutes gefühl, daß ich es nicht wegwerfen musste. dabei wurden teilweise nette schriftl. kontakte geknüpft und geschichten zu den verkauften sachen erzählt. ist ne tolle medthode, sich von den sachen zu trennen, ohne ein schlechtes gewissen zu haben - und ein paar € kommen dabei auch noch rein. versuchs mal, macht spass!

Als ich das zum ersten Mal durchmachte habe ich mir die Zeit genommen alle Dinge einzeln in die Hand zu nehmen und mich zu fragen: "Brauche ich das?" ..bei der Antwort: Nein : "Ist es schön es zu besitzen?"
Du wirst Dich wunder wie wenig danach übrig bleibt an Dingen die Du mit Dir rumschleppst aber Du fühlst Dich wunderbar befreit wenn Du es geschafft hast. Bestätigen die Anderen hier auch alle.

Als Ergänzung zu Tillmanns Tip: Ich persönlich komme mit "brauche ich das" und "Schön zu besitzen" meist nicht weiter (man könnte es ja doch noch mal brauchen). Was mir sehr hilft ist:

Indem man erkennt,daß es besser ist, man besitzt die Dinge und besimmt darüber, als die Dinge besitzen uns und wir sind ihre Sklaven. Erkenne, daß Du der Chef bist über diesen Ramsch!

Ich habe vor Jahren das Buch "simplify your life" gelesen, bzw. kräftig mit dem Buch gearbeitet. Dort habe ich gelernt, systematisch "aufzuräumen". Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen. ich nehme es auch heute noch regelmäßig wieder zur Hand. Und nach getanter Arbeit ist es ein wirklich befreiendes Gefühl, wie auch weiter oben schon beschrieben!

packe eine kiste, schreibe das datum drauf und stell die kiste in den keller. wenn du nach einem jahr die kiste nicht geöffnet hast, schmeiße sie ungeöffnet weg. das war dann das zeichen, dass du die dinge absolut nicht vermißt oder brauchst.

Herz zu; Mülleimer auf.
(Das ist eine grausliche Anwort, ich weiß. :-> Aber was soll man tun wenn man die Dinge stark spürt.)

Besorg Dir mal das Buch "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" -- und lies es gemütlich durch. Dann verstehst Du die Prozesse, die dazu führen, dass Du so viel Gerümpel anhäufst, und wie Du es wieder loswerden kannst, viel besser.
Eigentlich ganz einfach - aber sehr schwer, den Anfang zu finden!
Kleiderschrank: alles was ich nicht unbedingt anziehe, kommt in die oberen Fächer. Wenn nichts mehr hineingeht, sortiere ich aus. Oder für jedes neue Teil, kommt ein Teil heraus.
Sammelleidenschaft (Dekorationsartikel): spätestens bei einer Renovierung muss das Zimmer leer geräumt werden. Danach überlege ich, ob ich die Dekoartikel wirklich wieder an Ort und Stelle haben möchte. Meistens bleiben sie verpackt. Dann kannst Du sie nach zwei Jahren auch entsorten oder verschenken.
Sammelstellen: Schubladen oder Schränke für Dieses und Jenes räume ich einmal im Jahr auf. Einfach schrecklich, welchen Quatsch ich da immer wieder finde.
Wenn auch das nichts helfen sollte, musst Du bei Platzmangel immer in eine größere Wohnung umziehen. Spätestens wenn Du Dir die Miete nicht mehr leisten kannst, wirst Du lernen müssen, Dich von so manchem Teil mit netten Erinnerungen usw. zu trennen.
... und bitte, gebe Deinen Sammelteilchen keine Namen! Die Trennung ist dann einfacher!
Jedes Jahr sortiere ich meinen Kleiderschrank aus. Dabei wende ich folgende Regel an: Alles, was ich im vergangenen Jahr nicht getragen hab, sortiere ich aus und bring es zum 2nd Handladen. Dann hab ich vor paar Jahre mal eine Kiste angelegt, in die ich ganz wichtige, persönliche Erinnerungen verpacke und aufbewahre. Den Rest, der nicht wirklich suuuuuper wichtig ist, entsorge ich dann auch einmal gnadenlos. Was durch die Kontrolle kommt, wandert dann in die Kiste.
für mich ist das ganz leicht. ich weiß ja, dass die besten dinge im leben eben keine dinge sind. ich "besitze" alles so, als hätte ich es nicht, denn ich weiß, dass es mir jederzeit wieder genommen werden kann. ein freund von mir stirbt gerade mit 43 jahren an krebs. häng also nicht an den dingen, sondern lebe einfach und laß die sachen sachen sein. Gott sieht ohnehin nur dein herz an und nicht deine sachen.

Es ist regelmäßig ein Drama, mich von alten Dingen, Gegenständen zu trennen - das würde ich gerne mal lernen, ohne schmerzliche Gefühle dabei zu empfinden. Egal ob es der Inhalt meines Kleiderschrankes, kleine unnötige Staubfänger sind - in allem stecken für mich kleine Erinnerungen. Da habe ich ein Problem mit. Gerne würde ich mir damit leichter tun - geb es ja nicht gerne zu, ist ja auch irgendwie schon fast peinlich und kann ja nicht mein Leben lang sammeln. Wer hat einen Rat hierzu? Wie macht ihr das denn?
Hallo, vielleicht kannst Du es versuchen Dich in "Stufen" von den Dingen zu trennen, die Du nicht mehr aufbewahren möchtest. Du bereitest Dir drei Kisten o. ä. vor mit "wegschmeißen", "verschenken", "kann ich vielleicht noch verwenden". Für den Anfang reicht es sicherlich, wenn Du zwei Gegenstände sofort der "Wegwerfkiste" zuordnest. Weniger schmerzhaft ist es evtl. für Dich, wenn Du die Dinge an Personen weitergeben kannst, die sie verwenden und in "Ehren halten" können - dann einige Dinge in "kann ich vielleicht noch verwenden". Die letztere Kiste bewahrst Du allerdings max. 3 Monate auf, dann solltest Du Dich mit dem Thema wegwerfen nocheinmal auseinandersetzen. So lernst Du Stück für Stück Dich von Dingen zu trennen, die Du nicht mehr benötigst.
Für alles was Du losläst, wirst Du neues in Deinem Leben gewinnen. Funktioniert garantiert ...

Hallo, vielleicht kannst Du es versuchen Dich in "Stufen" von den Dingen zu trennen, die Du nicht mehr aufbewahren möchtest. Du bereitest Dir drei Kisten o. ä. vor mit "wegschmeißen", "verschenken", "kann ich vielleicht noch verwenden". Für den Anfang reicht es sicherlich, wenn Du zwei Gegenstände sofort der "Wegwerfkiste" zuordnest. Weniger schmerzhaft ist es evtl. für Dich, wenn Du die Dinge an Personen weitergeben kannst, die sie verwenden und in "Ehren halten" können - dann einige Dinge in "kann ich vielleicht noch verwenden". Die letztere Kiste bewahrst Du allerdings max. 3 Monate auf, dann solltest Du Dich mit dem Thema wegwerfen nocheinmal auseinandersetzen. So lernst Du Stück für Stück Dich von Dingen zu trennen, die Du nicht mehr benötigst.
Für alles was Du losläst, wirst Du neues in Deinem Leben gewinnen. Funktioniert garantiert ...