Frage von Brutalo1996, 60

Wie lernt man (setzt man sich einfach zuhause hin, schlägt das (fach-)buch auf und beginnt zu lesen)?

Antwort
von Vivibirne, 7

Man isst und trinkt genug um sich konzentrieren zu können, dann achtet man auf frische Luft im Zimmer und auf Stille :) dann setzt man sich hin und schreibt das wichtigste raus :) dann lernt man es und liest anschließend das ganze nochmal durch und wiederholt

Antwort
von FelixFoxx, 26

Meine Vorbereitung für das Abitur sah so aus: Gut im Unterricht aufpassen, Notizen machen, beteiligen, immer die Hausaufgaben machen und nicht Verstandenes sofort klären. Ein paar Wochen vor den Abiklausuren habe ich mir dann noch einmal alles angesehen, was wir gemacht haben und was ich notiert hatte. Richtig gelernt habe ich nur für die mündliche Prüfung (Chemie, viele Formeln), für die LKs (Mathematik und Erdkunde) reichte das Ansehen der Notizen und für Englisch konnte man eh nicht viel lernen, weil eine Textanalyse drankam.


Kommentar von Wischkraft1 ,

Gut gemacht. Hast sicher auch gut abeschlossen. Gratuliere!

Kommentar von Brutalo1996 ,

Gratuliere

Antwort
von Kuhlmann26, 11

Das, wovon Du schreibst, ist nicht Lernen. Du meinst das Büffeln/Pauken von Buchinhalten. Dafür brauchst Du Merktechniken. Es gibt viele verschiedene und ob sie Dir liegen und wenn ja welche, musst Du ausprobieren. Am besten googelst Du mal den Begriff Mnemotechnik. mnemo ist griechisch und heißt nichts anderes als merken. Ich glaube, es ist eine berechtigte Frage, warum die wenigsten Schüler diese tausende Jahre alten Techniken nicht kennen.

Lernen geschieht nebenbei. Du hast Dir doch nicht bewusst vorgenommen, laufen oder sprechen zu lernen. Du hast es getan und dadurch das Du es getan hast, hast Du gelernt. In dem Du Dich immer wieder auf ein Surfbrett stellst, lernst Du surfen. In dem Du ein Instrument spielst, lernst Du es. Schreiben lernt man übrigens in dem man schreibt und nicht dadurch, dass ein Lehrer die Schreibkünste bewertet.

Ein Kind spielt. Dieses Spiel ist nichts anderes als lernen. Deshalb ist es absurd, jemanden dazu zu zwingen, mit dem Spielen aufzuhören und endlich mit dem Lernen anzufangen. Je intensiver das Spiel, desto nachhaltiger der Lernprozess.

Die wichtigste Voraussetzung zum Lernen ist Interesse. Nun frag Dich, wie groß Dein Interesse an dem Fachbuch ist. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Du den Buchinhalt "lernen" musst und nicht willst. Wenn Du ein Interesse hast, kommst Du gar nicht auf die Idee nach dem "Wie lernt man das?" zu fragen.

Gruß Matti

Antwort
von Shiftclick, 19

Jeder lernt ein bisschen anders. Das Gelesene verarbeiten und in eigenen Worten wiedergeben hilft vielen dabei, effektiver zu lernen. Außerdem merkt man beim Versuch, etwas in eigenen Worten zu formulieren, was man eventuell nicht so ganz verstanden und assimiliert hat. Beim Drüberlesen merkt man das nicht immer. Sehr effektiv ist das Anfertigen eines Exzerpts, eine komprimierten Wiedergabe des Gelesenen in eigenen Worten. Dieses Exzerpt kann man beim Wiederholen unter Umständen erneut komprimieren. Laut sprechen kann auch helfen.

Antwort
von MicroSt4r4, 19

1) Lernen beginnt vor dem Tag des Lernens. Deshalb: Ausreichend Schlafund Ruhe. Außerdem: man sollte einmal die Woche vor 22 Uhr schlafen gehen. Das gleicht unseren eventuellen Schlafmangel der Vortage aus.

2) Denn: Früh aufstehen. Das ist (für mich) der wichtigste Punkt. Denn unser Gehirn leistet am meisten am Morgen und am Abend. Unsere Leistungskurve ähnelt einem U. Zum Mittag fällt die Leistung deutlich ab. Der Mittag ist nur gut zum E-Mails lesen und Nickerchen machen.

3) Und da sind wir schon beim nächsten Lerntipp: Powernapping. Die Kunst 15 Minuten zu schlafen, um dann deutlich produktiver weiter zu lernen. Wenn du merkst, dass du jeden Satz zwei Mal lesen musst, oder du dich nicht mehr daran erinnern kannst, was du vor 3 Sekunden gelesen hast, dann ist es höchste Zeit für ein Powernapping. Mein Tipp: Einen Stapel Bücher vor dir auf den Tisch legen, Pulli drüber und Kopf mit verschränkten Armen drauflegen. Timer auf 20 Minuten stellen. Fertig.

Wichtig

: Nicht länger als 20 Minuten schlafen, sonst wird es nur noch schlimmer.

4) Ablenkungen abschneiden. Absolute Isolation während des Lernens ist wichtig. Ich empfehle sogar das Handy abzuschalten. Nicht lautlos, sondern ganz aus. PC, iPad, Handy – alles muss weg. Warum? Selbst wenn du nur einmal die Stunde draufguckst, so bringt es dich um deinen Flow. Zu viele Studenten und Schüler lernen stundenlang – wirklich „gelernt“ haben sie aber nur wenige davon. Warum? Sobald eine SMS reinkommt, „die man unbedingt lesen muss“, verliert man den Anschluss und deshalb deutlich mehr als nur 2 Minuten.

Wichtig: Sei ruhig hart und konsequent. Es geht schließlich um deinen Erfolg. Du wirst dir später dafür dankbar sein. Sage deinen Freunden im Vorfeld dass du lernst. Ignoriere SMS und anderes. Nichts ist so wichtig wie es scheint.

5) Flow. Die schönste Art des Lernens (und überhaupt etwas produktives zu tun). Flow ist der Moment, in dem wir die Zeit nicht spüren und uns das Lernen anfängt eine innere Befriedigung zu geben. Man bekommt das Gefühl: Jetzt hab ich was gelernt.

Der Flow ist eine Art Tunnelblick beim Lernen. Der „Flow“ kommt aber erst nach der Phase einer inneren Überwindung (wie beim Joggen). Viele legen aber gerade beim Punkt der Überwindung eine Pause ein. So wird der Flow nie kommen. Ich empfehle deshalb einen 2,5 Stunden Rhythmus. 2:15 Stunden lernen und dann 15 Minuten Pause machen.

6) Pausen einplanen und erst Pause machen, wenn es soweit ist. Ja das meine ich Ernst  Keine Ausreden. In den Pausen am besten nicht ins Handy oder den PC schauen, sondern besser aus dem Fenster oder an die Decke. Dann kann dein Kopf alles verarbeiten und du bleibst bei der Sache ( Flow!!!!!)

7) Nicht naschen, sonst wird man fett und lenkt sich ab. Essen nur in der Pause.

8) Interessiere dich für das was du lernst. Du kannst jahrelang versuchen dir ein Thema einzuhämmern. Doch wenn es dich nicht interessiert und damit die emotionale Verbindung zum Thema nicht da ist, dann lernst du sehr langsam.

Deshalb

: Sage dir nicht ständig „Wozu lerne ich das überhaupt, ich werde es im Leben sowieso nicht brauchen.“ Sondern sage dir selbst: „Ich brauch diese Materie. Sie wichtig. Wenn auch nur für die Klausur, aber sie ist wichtig.“ Du wirst dir die Dinge viel schneller merken.

Der ultimative Tipp:

9) Meine Empfehlung: Wenn es möglich ist, dann lerne mit Karteikarten. In meinem Studium gab es vorgefertigte Karteikarten. Zu manchen Themengebieten habe ich auch meine eigenen erstellt. Und meine Erfahrung ist: Es ist die beste Art etwas zu lernen. Denn der Schreibplatz auf Karteikarten ist sehr begrenzt, deshalb steht dort nur das wichtigste. Wenn du eigene erstellst: Nicht alles draufschreiben, nur das wichtigste!

Wie man am besten mit Karteikarten lernt: 5 Schritte!
1. Verstehen,
2. Wiederholen (nochmal lesen),
3. Karte verdecken und wiedergeben was man verstanden und sich gemerkt hat,
4. kontrollieren (nochmal lesen),
5. nochmal mit verdeckter Karte (diesmal hoffentlich vollständig) wiedergeben.  Beim wiedergeben am besten laut aussprechen (größerer Lerneffekt und bereitet automatisch auf die mündliche Prüfung vor).

Das hättest du auch Googlen können, mfg !:)

Kommentar von dodo125 ,

Also ich lerne keine 2:15 Stunden :/

Antwort
von El123456789, 16

Auch aber nicht nur das;

- man lernt auswendig z. B. Aufzeichnungen oder aus dem Buch

- man übt aufgaben zu der Sache im Buch o. Heft

Ich persönlich schreibe mir alles noch einmal übersichtlich auf, so lerne und verstehe besser, schneller.

LG

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