Frage von Anubis72,

Wie lernt man ohne Hoffnung, nicht aufzugeben?

Jeder denk ich mal ist schon einmal an etwas verzweifelt, manchmal denkt man jedoch durch "Hoffnung" es zu schaffen indem man den Ziel vor Augen hat. Alllerdings gibt es Dinge im Leben die unmöglich erscheinen aber dennoch zu meistern sind, wie dubiose Aufgaben lösen, Kindererziehung oder die belehrung anderer Menschen! Was treibt diese Leute an, wie kann man es lernen?

Antwort von TercoDust,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Diese Frage ist sehr philosophisch und sehr interessant... Ich werde es einmal versuchen!

Manche mögen die Herausforderung, sie haben vielleicht kein Ziel, wollen jedoch aus reinem Ehrgeiz nicht aufgeben! Kindererziehung z.B. ist ein schlechtes Beispiel, was du genannt hast... Am Ende sieht man ein Ergebnis, ob das schlecht oder gut ist ist eine andere Frage, jedoch hast du ein Ziel erreicht, sobald sie erwachsen sind! (nicht volljährig sondern erwachsen!)

Manche haben religiöse Gründe, manchmal treibt ihr Glauben sie an, ihr unbändiger Glaube an Gott und seine Lehre oder eben an deren Götter oder was auch immer sie anbeten.

Ohne Hoffnung eine schwierige Aufgabe lösen, nunja manche sehen vielleicht kein Ziel, setzen sich jedoch dann eines! z.B. du bist auf einer INsel gestrandet, ohne Hoffnung, dass dich jemand wiederfindet, dann verzweifeln manche und manche andere versuchen sich Werkzeuge zu bauen und sich ein Haus zu bauen oder Narhung zu finden, einfach zu überleben! UNd damit hast du ein Ziel: Überleben!

Nicht alles was hoffnungslos und ausweglose erscheint ist das auch immer, selbst wenn du totkrank bist und weißt du stirbst in der nächsten Woche, so gibt dir doch immer etwas Trost, irgendetwas hält dich immer, bei manchen der Glaube, bei anderen Die Freunde, Verwandten und wieder manche sehen in ihrem Ableben die Chance, anderen zu helfen indem sie ihren Körper der Wissenschaft übergeben.

Wie kann man es lernen?

Kann man nicht. Im richtigen Augenblick, wirst du das für dich zu diesem Zeitpunkt Richtige tun. Jedoch setze dich davor immer lange mit der Sache auseinander und bedenke deine Entscheidung gut, rein aus dem Bauch heraus solltest du das nicht tun.

Wenn du wirklich verzweifelt bist, gibt dir orgendetwas Halt, denn irgendetwas hat dich motiviert es anzufangen, dieses etwas wird dir auch helfen es zu beenden.

Kommentar von ChuckL,

Wirklich, super Antwort. DH

Kommentar von Anubis72,

Ja von mir auch nen DH, aber man es es auch kurz und knap beantworten, und zwar "ein Gefühl dafür entwickeln"! Aber es gibt mit sicherheit auch ganz andere Beispiele!

Antwort von casamaria,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man sehe sich mal an, dass jeder Schritt, den ein junger Mensch macht, einen "Meister"braucht. Man kann als junger Mensch nicht alles wissen, es braucht immer einen, der einem das vor-macht. Es wird verlangt, dass ein junger Mensch seine eigene Erfahrung macht - und die ist höchst wertvoll und absolut wichtig - und wenn er dann weiter auf sein Ziel zuschreitet, dann werden ihm auch seine sogenannten "Meister" begegnen. Der Mensch als Individuum wird selbst erkennen, wer sein persönlicher Begleiter, oder Meister, dann ist. So habe ich das erfahren - und ich kann mich immer noch darauf verlassen, auch wenn mein "Meister" mittlerweile nicht mehr lebt. Er hat mir aber sehr viel Weisheit und Wissen hinterlassen. Ich hoffe, das hilft Dir weiter - und ich hoffe, dass Du Deinen Begleiter findest!

Antwort von rolfmengert,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Menschen wachsen an Aufgaben, die ihnen prinzipiell lösbar erscheinen. Und wenn sie eine schwer zu lösende Aufgabe dann doch bewältigt haben, stellt sich ein reales Glücksgefühl ein. Das Abarbeiten einer einfachen Aufgabe bringt kein Gefühl der Befriedigung oder des Glücks, keine 'Aufwertung' der Persönlichkeit - hier ist man meist nur froh, dass man die Sache hinter sich hat. Aber an den schwierigen Aufgaben kann man sich entzünden. Hier müssen Ideen entwickelt werden, Strategien gesucht, mögliche Fehlschläge einkalkuliert, Realisierungschancen bewertet werden. Man muss abwägen, ob man die Sache allein bewältigen kann oder ob Hilfe benötigt wird, wieviel Lebenszeit ist einzubringen, lohnt sich die Realisierung, sind die Kosten zu tragen, usw., usw. Der Antrieb zu solchem Verhalten ist in erheblichem Umfang angeboren ("der Mensch ist ein Wesen mit starkem Neugier- und Erkundungsverhalten" sagen die Verhaltensbiologen). Entwicklungsfähig ist so eine Grundhaltung in jedem Fall durch positive Bestätigungen, d.h. wer schon einige Male erleben konnte, dass ihm schwierige Sachen geglückt sind, wird sich vermehrt wieder solchen Herausforderungen stellen. Wichtig ist dabei besonders, dass man Selbstüberschätzung vermeidet, denn das Scheitern löst naturgemäß den gegenteiligen Prozeß aus, der dann in ein Vermeidungsverhalten gegenüber allen schwierigen Aufgaben einmündet. Bilanz: Mit Zuversicht auch immer wieder einmal richtig schwierige Aufgaben angehen - allerdings mit Augenmaß und dem Einbau einiger Optionen, die vielleicht schon beim Erreichen von Teilzielen ein Erfolgserlebnis vermitteln können.

Antwort von JZG22061954,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Um deine Frage zu beantworten werde ich mal ganz bewusst eine Begebenheit erzählen mit der ich neulich konfrontiert wurde und wo ich mich zeitweilig auch hoffnungslos glaubte, verzweifelt und zu tiefst deprimiert. Ich kenne eine Person, eine Frau der ich mich zutiefst verbunden fühle und die für mich einen Stellenwert besitzt den man in Worte nicht fassen kann, nein es ist keine Liebe oder doch, ja es ist Liebe aber auf reinster platonischer Ebene. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände infolge persönlicher Probleme, durch aufgekommenes Misstrauen durch Schmerzen die einander ungewollt bereitet wurden trug diese besondere Freundschaft schwere Blessuren davon und drohte zu scheitern. Beide waren wir verzweifelt und in dieser Situation begann ich um diese Freundschaft zu kämpfen, nicht weil ich ein Ziel vor Augen hatte sondern weil es galt eine Freundschaft zu retten die zu meinem Lebensinhalt geworden ist und das ist mehr als ein Ziel. Nicht aufgeben bedeutete in dieser Situation nicht nach Schuldzuweisungen zu suchen, nicht nach Erklärungen nach dem warum und weshalb, alles sekundär. Wichtig war nur und vor allem auf mich zu schauen, sich die Frage zu stellen wo habe ich selbst versagt und da waren die Antworten schnell gefunden und glaube mir es gab nichts schlimmeres als die Stimme der Freundin zu hören die so leise war und doch so laut und verzweifelt die Frage stellte warum, wie konnte das geschehen und das war auch gleichzeitig Motivation und Ansporn genug für mich um nicht aufzugeben und daran glauben das alles wieder so werden kann und wird wie einst und selbst in den schlimmsten Tagen der Hoffnungslosigkeit habe ich dennoch nie daran gezweifelt das es letztendlich gelingen wird. Heute wenige Wochen später kommen bereits die ersten Blüten wieder zum Vorschein, die Wolken verziehen sich und ich behaupte diese Freundschaft ist aus dieser Probe stärker denn je hervorgegangen. Ich kann nicht sagen ob ich deine Frage beantwortet habe aber es war mir wichtig diese Geschichte nieder zu schreiben.

Kommentar von Anna20277,

Sehr guter Beitrag ! DH. LG Anna

Kommentar von JZG22061954,

Dankeschön.

Antwort von OutOfBox,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hoffnung wäre natürlich eine gute Erklärung für die scheinbar nie endende Motivation mancher Menschen. Aber ohne Hoffnung? Ich denke, man macht einfach, weil man muss. Ja, wohin mit den Kindern sonst?- also Kinder erziehen. Wozu Dreck wegräumen, wenn es sowieso wieder schmutzig wird? Weil man muss oder meint, es zu müssen. Einige Dinge macht man aber auch aus der reinen Freude heraus, sie zu machen. Dubiose Aufgaben gehören wohl zu dieser Sparte. Dabei zählt nicht das Ergebnis sondern die Tätigkeit an sich.

Antwort von melly1396,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich denke man kann es nicht lernen. es ist eine einstellung des lebens.wie du schon sagtest setzte dir ein ziel vor augen oder nehme nir schritt für schritt was vor.wenn man große ziele hat dann muss man es schritt für schritt anpacken.

hoffnung ist ein gutes stichwort aber zu hoffnugn passt auch glück mut ziel u.s.wman kann es nur meistern wenn man es wirklich möchte und die kraft dazu hat.

leute haben wieder treibstoff wenn sie wieder zuetwas berufen worden sind. sie haben die hoffnung erst wieder aufgegeben. zum beispiel wenn man den arbeitsplatzt verloren hat und man hat keine hoffnung daran einen neuen arbeitsplatzt zu finden.

man kann aber lernen nicht aufzugeben das beste zu geben auch wenn der akku schon auf 0% ist.

Antwort von frettlein,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hoffnung ist angeboren, die kann man nicht erlernen. Das ist meine Lebenserfahrung.

Kommentar von Anubis72,
  1. Ich fragte ohne Hoffnung!

  2. Hoffnungen kann man sich auch einreden- bilden!

  3. Deine Lebenserfahrung, definiere Sie bitte so genau das es keinen Widerspruch gibt !

Antwort von waldfrosch,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

die Hoffnung muss täglich neu von Gott erbeten werden,denn sie ist eine göttliche Tugend und ist deshalb nicht einfach im Menschen angelegt ..das gleiche gilt für Glaube und Liebe.

Deshalb werden sie die drei göttlichen Tugenden genannt.Es funktioniert ..!

Antwort von martin5678,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das wichtigste ist, dass du da bist. Allein daraus entsteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas zum Guten wenden kann.

Antwort von rosendorn1111,

...wie kann man ohne Hoffnung sein...unser ganzes Leben ist ein Hoffen. Wir hoffen darauf, dass der Tag gut wird...um mal ein einfaches Beispiel zu nennen.Einen Tag ohne Hoffnung gibt es nicht. Wer glaubt, er ist ohne Hoffnung, der irrt.Ich erlebe gerade in diesen Tagen meinen schwerstkranken Sohn. Für ihn beginnt jeder Tag voller Hoffnung, dass er gesund wird. Er weiß aber auch, dass das vielleicht nicht geschehen wird. Trotzdem ist er voller Hoffnung. Hoffnung bedeutet ein Ziel zu haben. Hoffnung bedeutet, Stärke zu entwickeln.- Nur wenn man keine Ziele hat, so würde ich es formulieren, erst dann hat man keine Hoffnung. Ich glaube aber, dass jeder von uns irgend ein Ziel hat.

Antwort von colalu59,

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die mir helfen. Ich bin seit über 20 Jahren trockene Alkoholikerin, mein Ex-Mann hat sich das Aufenthaltsbestimungsrecht für unsere Tochter regelrecht "erschlichen", ich könnte Dir einen Sack voller echter Probleme hier auflisten, aber die kleinen Dinge im Leben helfen mir am meisten. Ein Lächeln, ein unverhoffter Anruf, ein Gespräch mit einem fremden Menschen, beten natürlich.Die ganz großen Dinge erreichst Du nur durch kleine Schritte. Und hoffnungslos bist Du nicht, sonst hättest Du das hier nicht geschrieben. An diesem uralten Spruch: Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgednwo ein Lichtlein her" ist unheimlich viel dran. ACHTE auf die kleinen Lichtlein!

Antwort von melle2,

Indem man sich immer vor Augen hält, dass es gar nicht schlimmer kommen kann!

Antwort von Gambas80,

Diese Frage ist mir zu eigenartig. Das ist doch Motivation, die sich jeder mensch selbst erarbeitet...Wenn er es will! Und das ist der springende Punkt. Wenn Du es willst, dann schaffst Du alles! Also mach einfach

Antwort von gansh,

selbstbewusstsein,ehrgeiz---ICH lebe,also bin ICH.der anfang liegt in der ERZIEHUNG.

Kommentar von Anubis72,

Arroganz und Ignoranz gehen oftmals Hand in Hand!

Antwort von callmeklein,

...du hast nichts zu verlieren,du kannst nur etwas gewinnen.entweder du machst es oder du gibst auf.manchmal hilft musik, ein spaziergang, frische luft.freunde, bekannte, verwandte, mitmenschen können eine positive wirkung haben,bestätigung geben, dass alles nicht so aussichtlos ist.man muss an sich glauben, überzeugt von sich sein, dann erreicht man so einiges! :)

Antwort von EndOfNight,

Man sollte an sich selber glauben auch wenn es manchmal noch so schwer erscheint denn wenn man verzweifelt oder sich hängen lässt ist es nur umso schwerer und dann fast unmöglich

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