Wie lernt man mit 27 nochmal um?

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9 Antworten

Du hast natürlich immer die Möglichkeit umzuschulen, brauchst aber selbstverständlich für den neuen Wunschberuf eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das kann im schlimmsten Fall eben bedeuten eine neue Lehre zu machen. Am Besten geht ihr mal ins Beratungscenter und lasst euch da mal beraten. Es kann natürlich wirklich passieren dass ihr das alles in Eigenregie stämmen müsst.

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Kommentar von Emmalein27
16.08.2016, 08:58

Gibt es noch andere Berufsberatungen außer die von Agentur für Arbeit?

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Hallo Emmalein27,

mit einer abgeschloßenen Berufsausbildung und mindesten 5 Jahren Berufspraxis kann Dein Freund grundsätzlich fast jeden beliebigen Fachwirt machen und sich somit für den kaufmännischen und organisatorischen Bereich in einem anderen Berufsfeld qualifizieren.

In diesem Fall z.B. die Weiterbildung zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen. Dazu gibt es im Übrigen unabhängig von Alter oder Einkommen der Eltern das Meister-BAföG.

Mit diesem Abschluß könnte er in Verwaltung und Organisation von Pflegeeinrichtungen, Altenheimen oder Kliniken arbeiten. Wenn er direkt in die Pflege will, kommt er um eine neue Ausbildung wohl nicht herum.

Die Weiterbildung zum Fachwirt kann er auch berufsbegleitend in Abendschule oder per Fernlehrgang machen. Weiter berechtigt der Abschluß auch noch zum Studium (Bachelor).

Hier der Link zum Vergleich (Übersicht) der Anbieter für den Fachwirt
im Gesundheits- und Sozialwesen:

https://www.fortbildung24.com/fachwirt-im-gesundheits-und-sozialwesen/suchergebnisse.html

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Da hat das Amt recht. Es gibt ja Stellen für Tischler, die "mag er halt nur nicht". Natürlich kann er sich ganz normal auf eine Ausbildungsstelle im Krankenhaus bewerben. Dann wird er wie jeder Azubi das Lehrlingsgeld bekommen.

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Hallo Emmalein,

wenn ich es richtig verstanden habe, möchte dein Freund im PATIENTENBEGLEITDIENST tätig werden bzw. in dem Job bleiben? Mein Freund ist auch im Patientenbegleitdienst unbefristet tätig und er und seine Arbeitskollegen haben keine Umschulung etc. für diesen Job benötigt. Ich weiß  ja nicht ob es in jedem Krankenhaus anders ist, aber sobald ich weiß braucht man für den Begleitdienst keine Ausbildung. Es sei denn er möchte in der Pflege arbeiten.

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Vollkommen richtig - so lange er als Tischler Arbeit findet, wird er keine finanzielle Unterstützung von irgend einer Stelle bekommen. Somit ist eine berufliche Umorientierung das private Vergnügen Deines Freundes. Er muss also selbst sehen, wie er bei einem Neustart finanziell klar kommt.

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Der Freund hätte Möglichkeit, eine neue Berufsausbildung zu beginnen (und müsste dann vom Azubi-Einkommen leben) oder als "Ungelernter" zu arbeiten und ggf. "nebenbei" den neuen Beruf zu erlernen (Erwachsenenqualifizierung....).

Von staatlicher Seite würde er nur unterstützt, wenn er im erlernten Beruf keine Arbeitsstelle findet ("Umschulung") bzw. vom Rententräger, wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf arbeiten könnte.

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Leider wird er keine Umschulung bezahlt bekommen außer er ist  aus gesundheitlichen gründen nicht in der Lage seinen Beruf auszuüben oder er müste lange arbeitslos sein dann wäre auch eine Umschulung möglich.!

2 Die 3 te Möglichkeit wäre er bezahlt die Umschulung bei einem Bildungsträger selber.

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Er kann versuchen nochmal eine Ausbildung im gewünschten Beruf zu machen.

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Eine bezahlte Umschulung wird er nicht bekommen - er muss sich also überlegen, wie er an seiner beruflichen Situation selbst etwas ändern kann - evtl. wäre dafür auch ein Ortswechsel notwendig - eine anderen Arbeitgeber finden ... oder eine Fortbildung (z.B. Meister) - wer könnte natürlich auch eine neue Ausbildung beginnen - die wird dann aber von niemandem gesponsort, er müsste dann mit dem weniger Einkommen auskommen

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