Frage von Tragosso, 96

Wie lernt man den Umgang mit Kindern, wenn es keine Kinder im näheren Umfeld gibt oder gab?

Huhu.

Babysitten bei fremden Kindern fällt flach, wer würde jemanden ohne Erfahrung nehmen. Insbesondere deswegen fällt mir keine wirkliche Lösung ein, um etwas im Umgang dazuzulernen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NorthernLights1, 40

Wofür brauchst du die Erfahrung ?

Ich habe auch keine Kinder im Umfeld und dennoch weiß ich, wie man mit Kindern umgehen sollte. Zumindest denke ich es mir :) 

Kommentar von Tragosso ,

Naja, denken reicht nicht. Ist eher für später gedacht, wenn ich mal ein eigenes haben will. Ich will nicht komplett planlos dastehen.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Ich hatte ab und zu mal kontakte zu Kindern, eben wenn Bekannte oder so mit ihren Kindern vorbeikamen und da hat man sich ja auch mit ihnen beschäftigt. Kam eigendlich ziemlich gut zurecht :)

Im Grunde hat man sowas, vorallem als Frau, in sich, oder nicht ?!

Kommentar von NorthernLights1 ,

Desweiteren lernen Eltern es bei ihrem ersten Kind von selbst, wie sie richtig mit Kindern umgehen müssen. Das gehört zum Eltern-sein dazu :)

Kommentar von Tragosso ,

Das meinte mein Freund zwar auch, aber da bin ich mir nicht so sicher. Hat man das einfach so? Ich hatte als Kind ab und zu Kontakt mit jüngeren Kindern, aber auf die musste ich ja nicht aufpassen, sondern hab bloß mit ihnen gespielt.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Nein, glaub mir. Wenn du Kinder magst, weiß man automatisch schon, wie was ist. Man geht behutsam mit ihnen um.

Klar ist man am Anfang etwas zurückhaltener, da alles Neu ist, aber mit der Zeit weiß man, wie man mit ihnen umgehen muss / kann. 

Was direkt willst du wissen ? Wie man Kinder hebt, füttert, vorliest, aufs Töpfchen bringt, Zähne putzen lässt, usw ???

Wie geschrieben, ist es ein Zusammenspiel von den Eltern und den Kindern. Für beide ist es neu, aber man fuchst sich da schon ein :)

Ich sehe darin keine Probleme...

Kommentar von NorthernLights1 ,

Am Wichtigsten sind die soziale Kompitänzen wie Geduld, Zuverlässigkeit, Liebe, Hilfsbereitschaft, Mutgeber, Föderer, Lehrer-sein, Trostspender, Gelassenheit, usw

Wenn du sowas hast / zeigst, fühlt sich ein Kind sicher und geborgen.

Kommentar von Tragosso ,

Es sind eher die sozialen Dinge die du aufgezählt hast. Und mögen ist auch so eine Sache, bisher gab es nur wenige Ausnahmen an Kindern die ich mochte. Das macht es mir schwer vorstellbar, wie es wäre ein eigenes zu haben, auch wenn ich denke, dass es da durchaus anders sein kann. Ich habe schon oft von Eltern gehört, die andere Kinder auch nicht sonderlich mögen, das eigene dafür umso mehr.

Kommentar von NorthernLights1 ,

Ja, so wird es auch sein. Seine eigenen Kinder sieht man mit anderen augen :)

Schließlich ist es ja das eigene Fleisch und Blut, und auch die eigenen Einflüße ( sozialen Dinge ), die das eigene Kind so besonders machen bzw formen werden.

Desweiteren wird man ja auch vom eigenen Kind immer wieder zu neuen dingen animiert, die eben auch die Verbundenheit zwischen Eltern und Kindern stärken. Das haste bei fremden Kindern nicht...da ist bzw bleibt immer ein gewisser Abstand. Verstehst ?!

Nein, glaub mir. Auch wenn man Gedanken oder Sorgen hat, wie man mit seinen Kind später umgehen tut bzw ob man es richtig macht...solche Gedanken haben später keinen Wert, weil man nie Hellsehen kann, was wirklich passiert. 

Wer weiß,...vielleicht machste dir unnötig Gedanken. Ist dein Kind da, bist du automatisch eine gute Mutter und hinterfragst keine schritte von dir, weil du siehst, es funktioniert wie von selbst. 

Hast du dann noch einen Partner, könnt ihr euch gegenseitig in allem unterstützen :)

Kommentar von Tragosso ,

Danke, das ist sehr ermutigend :3

Antwort
von Freiheit04, 6

Ich musste im Rahmen meiner Ausbildung zuerst zwei Monate ein Praktikum in einer KiTa machen und danach an einem zweiwöchigen Lager mit Menschen mit einer Behinderung teilnehmen. Im Lager hatte ich fast nur mit einer jungen Frau mit Behinderung zu tun, doch ein halbes Jahr später habe ich in der Pfadfinderabteilung für Menschen mit geistiger Behinderung, welche dieses Lager durchgeführt hatte, regelmässig angefangen mitzuleiten (also dort als "Betreuerin" zu arbeiten). Ich tat dies in der Gruppe mit den jüngsten Kindern (mind. 6 Jahre bis max. 13 Jahre) während annähernd vier Jahren einmal pro Monat. Dort habe ich viel Souveränität im Umgang mit Kindern erworben. (Also bei den Pfadfindern. Davor in der KiTa dagegen kaum.) Hatte zwischen Lager und Beginn der Freiwilligenarbeit mit den Kindern auch noch ein Ausbildungspraktikum in einem Alters- und Pflegeheim gemacht. Dort waren keine Kinder, jedoch (andere) unterstützungsbedürftige Menschen. Alte halt. Doch so viel lässt sich auf Kinder übertragen. (Mehr von der Einstellung und vom Gefühl her als kognitiv.)

Antwort
von Alsterstern, 61

Das Rote Kreuz oder der Kinderschutzbund bietet oft Kurse an. Mach Dich mal schlau, wo es sowas in Deiner Nähe gibt.

Antwort
von ichbineintisch, 16

Es gibt in so gut wie jeder stadt babysitterkurse. Die sind meistens ab 14, manchmal auch ab 13.
Schau da einfach mal rein.
Lg

Kommentar von Tragosso ,

Das Alter ist jetzt nicht so wichtig...Naja, im Grunde geht es eher um das Sozialverhalten, nicht um Dinge wie Windeln wechseln etc.

Kommentar von ichbineintisch ,

Auch das wird normalerweise in so Kursen angesprochen. Ich wusste gerade nicht genau wie alt du bist, deswegen wollte ich es nochmal angesprochen haben ab wann die sind.

Antwort
von Rosenranke86, 49

Jugendämter, Kommunen, Kirchen (Caritas, Diakonie) ... bieten oft Kurse an. Einfach mal "Babysitterschein" oder "pädagogische Helfer" bei Google und co eingeben

Antwort
von quanTim, 27

Wei alt bist du denn?
Du könntest ja einfach mal ein praktikum in einem kindergarten machen, dort lernst du dann schon das ein oder andere von den profis :D

Kommentar von Tragosso ,

Schon über 18. Ein Praktikum habe ich bereits gemacht, aber das lief halt auch nicht so sonderlich gut. Mir fehlt das Verständnis für Kinder, denke ich. Ich weiß einfach nichts mit ihnen anzufangen, das ist eher der Punkt den ich lernen möchte.

Kommentar von quanTim ,

Dann kann ich dich beruhigen, wenn du erst mal ein eigenes kind hast, dann wirst du genügend mit ihm/ihr anzufangen wissen :D
du brauchst dir keine sorge zu machen, wenn du mit 18 noch nicht so gut mit kindern umgehen kannst

Kommentar von Tragosso ,

Naja, 21 um genau zu sein.

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