yuCATi am 22.05.2008 um 17:15 Uhr
Ich muss schon wieder Vokabel lernen, Mittlerweile kreig ich die aber immer schwerer in den Kopf! Wie geht es am besten und schnellsten?
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Ich lerne gerne mit Vokabelkarten, weil man die Reihenfolge ändern kann und sich so nicht daran orientiert. Ansonsten würde ich sagen, nicht alles auf einmal reinpauken. Lieber früher anfangen zu lernen, dafür nur ein oder zwei kürzere Lerneinheiten pro Tag. So mache ich das immer.

Ich habe das auch immer mit Karten gemacht und diese dann immer gleich auf Wortgruppen ausgeweitet! Z.B. die Farben. Bei Grün waren dann Beispiele für die Farbe dabei. Oder Haus. Da waren dann Dinge dabei, die in und ums Haus dazu gehören! So ist man dann zwangsweise immer wieder über andere Vokabeln "gestolpert" und konnte sich auch Eselsbrücken bauen, bis manche Wörter richtig gesessen sind!
Auf welcher Seite des kärchens standen dann die Wortfamilienvokabeln?
RBMannheim am 22. Mai 2008 17:40 Na hinten bei der Übersetzung!

Fürs schnelle Vokabel-Lernen empfehle ich immer das Schmetterling-System (keine Ahnung, warum das so heißt... hab ich mir irgendwie eingeprägt xD): Ausführliche Anleitung:
Schreib die englischen Vokabeln in einer Liste auf, die höchstens eine Seite lang ist (besser eine halbe).
Lies dir die Vokabeln plus Übersetzung im Buch durch. Dann klappst du das Buch weg.
Jetzt sollten auf dem Blatt nur die englischen Vokabeln stehen. Trenne die Vokabeln durch einen vertikalen Strich von dem leeren Teil des Papiers ab. Versuch nun , neben jede vokabel ihre Übersetzung zu schreiben.
Weißt du sie nicht, lässt du sie frei. Am Anfang sind das möglicherweise viele freie Stellen...aber keine Sorge...
Hast du alle übersetzt, die du kannst, nimmst du nun wieder das Buch zur Hand.
Nimm dir einen andersfarbigen Stift zur Hand und schreibe alle Übersetzungen, die du nicht gewusst hast, an ihren Platz. Möglicherweise musst du falsche Übersetzungen deinerseits korrigieren. Diejenigen, welche du gewusst hast, kontrolliere unbedingt genau auf Rechtschreibung! Danach trenn diese Spalte wieder mit einer senkrechten Linie von dem Rest des Blattes ab.
Falte jetzt das Papier so, dass du die englischen Vokabeln nicht mehr sehen kannst. Schreib dann wieder soviele Übersetzungen wie möglich neben die deutschen Vokabeln.
Wenn dir keine mehr einfallen, klapp die erste Spalte (die mit den englischen Vokabeln) wieder vor, dass du sie siehst und vergleiche sie mit derjenigen, die du gerade geschrieben hast. schreib wieder mit einem andersfarbigen Stift die fehlenden Übersetzungen hin, korrigiere und so weiter.
Dann faltest du das Blatt so, dass du bis auf die soeben geschriebene Spalte keine weiteren Spalten mehr siehst. Hört sich kompliziert an, probiers aber einfach aus. USW....
Die Anzahl der nicht gewussten ÜBersetzungen sollte schnellstens sinken - noch bevor du das rechte Ende der Seite erreichst, sollten alle Vokabeln in deinem Kurzgedächtnis sein. Wenn nicht: mach noch eine Seite.
Nach einiger Zeit (eine Stunde) kannst du das Ganze wiederholen, um deinen Lernerfolg ein wenig zu vertiefen.
Damit lernst du die Vokabeln für ungefähr eine Woche...
Übrigens ist das Schmetterlingssystem ne wunderbare Basis für das Karteikartensystem, nach dem auch Phase6 verfährt (einfach mal bei ecocho.com suchen). Das Programm ist der Hammer!
Japanischvokabeln sind oft ziemlich schwer zu lernen, weil der Klang jeglichem Sinn entbehrt... so bedeutet zB die Vokabel "tachimasu" stehen. Da ich Japanisch in englischsprachigem Unterricht lerne, habe ich mir eine Situation ausgemalt, die wie auf dem Foto gezeigt aussieht.
http://www.bilder-hochladen.net/files/60i9-d-jpg.html
Die Association ist zwar oft ziemlich dahergeholt, aber auch witzig, und bleibt dadurch echt im Gedächtnis.
Es muss ja nicht unbedingt Japanisch sein... solch Associationen kannst du dir ja auch im Englisch basteln... je witziger, desto besser ;o)
Geschichten schreiben (mit mehr oder weniger Sinn) mit neu gelernten Vokabeln ist auch verdammt ratsam. Natürlich sollten die durch eine fähige Person überprüft werden..
Die absoluten Killervokabeln, die mich lieber umbringen, als sich in mein Gedächtnis sperren zu lassen, die kleb ich mir im Bad vor die Nase. Vors Klo, in Spiegelschrift auf die Gegenseite des Spiegels... schöööön nervig, sodass sie ständig in deinem Blickfeld ist.