Wie gestaltet man den Alltag? Wie lassen sich Beschwerden lindern? Wie die Krankheit akzeptieren?

Liebe Ines,
ich bin selbst seit über 20 Jahren Crohnie - Deine Fragen hier zu beantworten, würde den Rahmen sprengen. Du kannst mich gerne über die "Freunde"-Funktion kontaktieren.

eine sehr gute Freundin hat Morbus....Sie hatte deswegen schon 11 OP´s, einen künstlichen Darmausgang und das Krankenhaus ist ihre 2te Heimat. Trotzdem lebt sie teilweise besser als manch ein gesunder Mensch...
butz1510 am 7. März 2008 13:53 Die Frau eines Freundes hat das ebenso heftig wie von Dir beschrieben, ist aber leider ein sehr negativer Mensch und macht sich dadurch das Leben oft noch viel schwerer. Ist wirklich schade. Die Menschen sind halt verschieden.

Hier findest Du kompetente Antworten auf alle Deine Fragen: http://www.dccv.de/die-dccv/landesverbaende/nordrhein-westfalen/selbsthilfegrupp...

ich lebe ganz normal, wobei das sicher auch von mensch zu mensch unterschiedlich ist. ich bin ein mensch, der eigentlich nicht so ein geschisse drum macht. ich nehme mein cortison und dann gehts mir blenden, wenn ich es allerdings nicht nehme und einen akuten schub habe, bin ich müde, lustlos und gegen die schmerzen helfen die besten schmerzmittel nicht. ich sitze nur auf dem klo und man kann mich vol in die pfanne drücken, nicht immer einfach, wenn man ein kleines kind hat und einen haushalt. da bleibt manches liegen (im haushalt) mein kleiner wird manchmal aus dem spielen rausgerissen, weil ich schell zur toilette muss oder so sachen. das stört mich dann immer, weil ich mein kind nicht darunter leiden lassen will, aber was soll ich machen, wenn ich mit dem kind allein bin. kann es ja nicht da sitzen lassen. aber ich denke, mein kleiner ist das gewohnt, mittlerweile, er kennt es ja nicht anders.
Daumen Hoch für Dein Hilfsangebot.
Das ist sehr nett von dir! Ich habe die Frage gestellt, weil ich vor kurzem jemanden kennengelernt habe der unter der Krankheit leidet. Da wollte ich einfach mal wissen wie das so ist...Danke für das Angebot!
OK - freue mich über Dein Interesse. Ich kann nur von mir ausgehen, aber nach ein paar Jahren hat man sich arrangiert, mit allen Begleiterscheinungen, Rezidiven, Känguruhbeutel etc. Es lebt sich auch nicht viel anders als vorher auch. Ach ja, eine positive Nebenwirkung: falls Du nicht weißt, wo die nächste Toilette ist, frag' einen Crohnie - der weiß es immer.