Frage von MasterOfScience, 192

Wie leben Menschen ihren Rausch aus - Wieso möchten manche Menschen ein "rausch- und drogenfreies" Leben führen?

Hallo sehr geeherte Community,

ich habe eine Interessenfrage und möchte um ehrliche Antworten bitten.

Meine Frage ist dem Hauptthema "Leben" zugeordnet, impliziert jedoch gleichzeitig die Themen Drogen und Rausch sowie Unterhaltung und Spaß.

Es geht speziell um die Rauschauslebung der einzelnen Menschen des deutschsprachigen Raumes. Ich habe, wie aus anderen Fragen und Antworten schon bekannt sein könnte, vielerlei Diskussionen und Argumentationen führen, leiten und analysieren dürfen und Rückschlüsse sowie Fazite für meine eigenen Forschungen erlangen können.

Folgendes gedankliche "Modell" soll das Augenmerk auf sich ziehen:

(Das Wort "Modell" ist kursiv geschrieben, da das Modell streng genommen die ganze Zeit stattfindet und somit die Realität wiederspiegelt. Dennoch ist es ein Versuch den Umstand aus den Gedanken in Wortform niederzuschreiben.)

Ich gehe einmal davon aus, dass jeder Mensch in irgendeiner Weise realitätsflüchtig ist. Ich persönliche kann es mir nicht anmaßen, irgendjemanden unterstellen zu wollen, die ganze Zeit in der Realität verbringen zu wollen ohne jemals einen Gedanken an absolute Freiheit verlieren zu können. Ich gehe also mit der Annahme, dass jeder Mensch in irgendeiner Form aus der Realität fliehe, weiter und komme zu den Möglichkeiten.

Ich traf und treffe immernoch Menschen, die Drogen zum Aussteigen nutzen; Menschen, die auf den Gedanken gar nicht kämen, eine Droge überhaupt nur anzufassen und auch Menschen, die meinen, dass ihr Leben ohne Rausch ein erfülltes sei.

Worauf geht das Ganze hinaus?

Ich frage mich folgendes:

Was machen die einzelnen menschlichen Individuen, um von der Realität zu flüchten?

Ich kann nicht glauben, dass ein rauschfreies menschliches Leben existieren will und kann. Ich kann mir persönlich auch nicht ausmalen, dass manche Menschen lieber die Realität in vollen Zügen ertragen wöllten, als dass sie in Fantasien von etwas anderem dünkten.

Wenn wir der wissenschaftlichen Forschung glauben dürfen, dann sind Träume u.a. das Resultat von endogenen DMT-Einwirkungen. Jede Nacht träumen wir bis zu 5 Mal, wenn man denn ausschläft. Jede Nacht haben wir also psychedelische Trips, auch wenn diese nur sehr subtil wahrgenommen werden sollten. Luzide Träumer werden wissen, dass Träume ein unglaubliches Potential bürgen und beeindruckender sind, als mancher glauben mag.

Somit kann es schon einmal gar nicht mehr stimmen. Das Leben ist nicht rauschfrei.

Hinzu käme u.a. noch die Auslebung von Sexualtrieben. Gibt es irgendjemanden, bis auf asexuelle und kastrierte Menschen, der sein Leben lang auf den intensiven Glücksgefühlsrausch verzichten wöllte? In wie weit bestimmt denn allein das Erreichen des Orgasmus' unsere Entscheidungwahl?

Der Platz reicht leider nicht für mehr Anspielungen.

Ich bitte euch um Antworten!

MFG

MasterOfScience

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Suboptimierer, 112

Ich habe bei deinem Modell kein Problem damit, zu akzeptieren, dass jeder Mensch die Realität subjektiv wahrnimmt, aber damit, dass du jedem unterstellst, aus der Realität zu fliehen

Eine Flucht ist ein Reflex aus Angst, welche durch Gefahr hervorgerufen wird.

Auf Glück will niemand verzichten, nur glauben viele, dass Drogen nicht gleich Glück bedeuten. Auch beim Sport werden zum Beispiel Glückshormone ausgeschüttet, dennoch bedeutet Sport nicht gleich Glück.

Glück ist langfristig, nicht momentbezogen. Das langfristige Glück ist das Glück, nach dem sich viele sehnen. Die meisten wollen ein glückliches Leben führen, nicht einfach nur glückliche Momente erleben.
Das punktuelle Glück wird klassisch als "Lust" betitelt.

Und sehr viele, die gegen dem Konsum von Drogen sind, sind der Meinung, dass Drogen sie vom langfristigen Glück abhalten.

Kommentar von MasterOfScience ,

Ich habe bei deinem Modell kein Problem damit, zu akzeptieren, dass jeder Mensch die Realität subjektiv wahrnimmt, aber damit, dass du jedem unterstellst, aus der Realität zu fliehen.

Ich schrieb folgende Worte:

Ich gehe einmal davon aus, dass jeder Mensch in irgendeiner Weise realitätsflüchtig ist. Ich persönliche kann es mir nicht anmaßen, irgendjemanden unterstellen zu wollen, die ganze Zeit in der Realität verbringen zu wollen ohne jemals einen Gedanken an absolute Freiheit verlieren zu können.

Die Antwort beginnt wohl mit einem Verständnisproblem des Adjektivs "realitätsflüchtig". Es ist Philosophie und die greift sehr weit. Ich maße mir nicht an über andere Menschen zu urteilen, deswegen müsstest du dich in deinem eigenen Verhalten überprüfen, um herauszufinden wo du anfängst zu fliehen. Was sind deine Methoden, um von der Realität zu fliehen? Flucht vor Realität impliziert letztendlich auch die Suche nach veränderten Bewusstseinszuständen und diese werden durch Drogen, durch Sex, durch alltägliche Tätigkeiten und auch durch Träume hervorgerufen. Die Frage wird wohl sein, was man als veränderten Bewusstseinszustand interpretieren mag? Eine einfach veränderte Emotion sorgt für einen anderen Gemütszustand. Der Umschwung von Trauer auf Hass oder Wut auf Freude sind Veränderungen, die Entscheidungen stark beeinflussen und das Bewusstsein verändert haben. Bewusstseinserweiterung durch Psychoaktiva ist eine ganz andere Liga. Hier wird vollkommene Abstraktion integriert, die für den unerfahrenen, nüchternen Menschen unerfassbar bleibt. Auch das ist eine Form von Bewusstseinsveränderung, aber eine, die die Vorstellungskraft der Normalbürger sprengt. Deswegen sollten wir bei erfassbaren Dingen bleiben.

Sex wird andauernd ausgelebt, auch wenn es nur auf das Masturbieren beschränkt sein sollte. Warum wird der Sexualtrieb durchgehend befriedigt? Ist es nicht die intensive Suche nach Befriedigung? Befriedigung von was? Dem Sexualtrieb? Das wäre ja ein Teufelskreis, dem man einer Erklärung entgehen will.

Bleiben wir bei den Tatsachen:

Der Orgasmus ist ein Gefühlszustand, der unermessliche Höhen an Befriedigung erreicht. Fakt ist wohl, was wir aus dem Stehgreif sagen können, ohne herumzuspekulieren, dass er sich schlichtweg und einfach gut anfühlt; alternativ auch: toll, geil, krass, fantastisch, etc. pp.. Wir wissen, dass das Hochgefühl uns beruhigt, wir wissen, dass das Hochgefühl uns entspannt und uns Probleme für kurze Zeit vergessen lässt. Vor allem aber streben wir doch nach diesem Gefühl, weil wir es für nutzvoll erachten, oder etwa nicht? Ich persönlich kann das Gefühl in mein Leben und in meine Handlungen integrieren und kann damit umgehen und ich gehe stark davon aus, dass das andere Menschen auch können. Jetzt ist aber mal wieder die Frage, warum wir (größtenteils) darauf nicht ohne Zwang verzichten wollen? Ist es die Angst vor Veränderung, die uns treibt? Könnte ich ohne den Orgasmus meine Emotionen nicht mehr kontrollieren? Könnte ich ein anderer Mensch werden? Ist es die Sucht nach Rausch und letztendlich Glück, die uns treibt? Ein immerwiederkehrendes kurzzeitiges intensives Hochgefühl, was uns einen Sinn im Leben gibt, weil wir dadurch glücklich werden? Da kommt dann aber schon wieder die Frage nach qualitativem Glück. Sind denn Sex und Masturbieren bzw. nur letzteres wirklich so qualitativ hochwertig und anstrebsam? Sollte man sich nicht auf die wichtigen und großen Dinge im Leben fixieren? Aber es heißt doch, auch die kleinen Dinge im Leben sind die, die zählen?

Ich habe niemanden etwas unterstellt. Ich habe ein Gedankenexperiment im Konjunktiv verfasst und rede somit von einem Beispiel, einem Gedanken oder etwas Wahrscheinlichem, aber nicht von etwas Realem. Bitte achte auf meine Wortwahl, bevor du mir Dinge ohne den Konjunktiv unterstellst.

Langfristiges Glück ist sehr schwer erreichbar. Deswegen heißt es nicht, dass man es nicht anstreben sollte, jedoch sollte man seine Zukunft doch realistischer planen oder etwa nicht? Was verspricht denn heutzutage langfristig Freude? Der Orgasmus ist ein Zustand, der mir jeden Tag helfen könnte. Was hilft denn noch? Drogen können gesund, zwar nicht jeden Tag helfen, aber dennoch oft genug. Alles andere ist doch verwerflich. Der Arbeitsplatz kann von heute auf morgen als "schlecht" empfunden werden, die Liebe kann von heute auf morgen beendet werden, die Familie kann von heute auf morgen auseinanderbrechen... Es kann noch ewig so weiter gehen, aber ich hoffe, du hast den Grundgedanken aufnehmen können.

Es geht nur um ein Gedankenexperiment. Deine und meine Gedanken sind keine bestimmenden, du darfst frei sprechen und deine Meinung äußern, nur muss es in Form einer Meinung geschehen oder in Form einer These, um keine Beleidigung darzustellen. Wie auch immer, ich fühle mich nicht angegriffen, ich wollte nur darauf hinweisen, dass das falsch interpretiert werden könnte.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von Suboptimierer ,

deswegen müsstest du dich in deinem eigenen Verhalten überprüfen, um herauszufinden wo du anfängst zu fliehen. Was sind deine Methoden, um von der Realität zu fliehen? 

Ich finde das Wort "fliehen" einfach unpassend, wohl wissend, dass es gerne mir nichts dir nichts verwendet wird.

Wenn ich mir einen Film anschaue, dann "fliehe" ich nicht aus der Realität. Wenn ich träume, dann fliehe ich nicht.

"Fliehen" würde für mich bedeuten, dass ich in der Realität eine Gefahr sehen würde. Fliehen ist ein sehr negativer Begriff. Es bedeutet, dass man sich dem "Feind" nicht stellt, weil man sich ihm nicht gewachsen fühlt.

Jede Form von Lernen wäre zum Beispiel demnach eine Bewusstseinsveränderung und gleichzeitig eine Flucht, da man mit der derzeitigen Situation unzufrieden wär. Man flüchtete vorm Unwissen.

Veränderter Bewusstseinszustand? Einen schwammigeren Begriff kann es gar nicht geben, wenn du schon Sex als bewusstseinsverändernd hältst. 

Wo ist denn da bitteschön die Grenze? Ist jede Information, die mein Geist aufnimmt bereits bewusstseinsverändernd?

__________

Ich finde übrigens, dass du nicht gut im Formulieren von Fragen bist. Wenn ich mir deine Frage durchlese und deinen Kommentar, kommt es mir so vor, als wolltest du mir unbedingt etwas mitteilen.

Was genau möchtest du eigentlich gerne von mir wissen.
Das ist nicht böse gemeint, nur habe ich die Kernfrage glaube ich aus den Augen verloren.

Warum viele gegen Drogen sind, habe ich bereits erläutert. Die Angst vor Selbstschädigung oder dem Versinken in einer "Traumwelt", die nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann, ist zu groß.

Also falls ich dich irgendwo beleidigt haben sollte, entschuldige ich mich dafür.

Mit meiner Grammatik musst du wohl oder übel klar kommen. Ich gebe mir Mühe, die richtigen Zeiten und Formen zu verwenden. Wenn du meine Antworten zu Laienhaft hältst, dann ignoriere sie einfach.

Kommentar von MasterOfScience ,

Meine Frage ist die jenige:

Was machen die Menschen, um vor der Realität zu fliehen?

Alternativ formuliert, da "fliehen" ein zu unpassender und negativ stigmatisierter Begriff zu sein scheint, wäre die Frage auch so korrekt:

Wie leben die Menschen ihr Bedürfnis nach Rausch aus?

"Bewusstseinsveränderter Zustand" ist tatsächlich sehr schwammig, da hast du recht, aber genau da liegt doch auch die Natur des Begriffes "Zustand". Dass dieser durch eine attributive Ergänzung extendiert wird, macht es wohl nicht gerade einfacher, doch ist die Bedeutung des Attributs vor allem eine zustandsbeschreibende. Sie passen also zusammen und können tatsächlich irgendwie greifbar definiert werden.

Emotionen sind schon ausreichend stark genug, um von veränderten Bewusstseinszuständen zu sprechen. Man brauch bloß einmal auf seine eigenen Entscheidungen achten, wenn man die gleiche Situation mit purer Freude, purem Hass und meinetwegen purer Trauer bestaunen würde. Verschiedene Emotionen reichen aus, um vollkommen verschiedene Situationen auszulösen und zu vermeiden.

Ich würde es ja so festmachen wollen, dass ein beachtlicher bewusstseinsverändernder Zustand jener ist, der die Entscheidungsfähigkeit beeinflussen und somit das Geschehen verändern kann. Grundsätzlich jedoch ist ein bewusstseinsverändernder Zustand wohl ein Zustand, bei dem das Bewusstsein in irgendeiner Form verändert worden ist, sei es durch eine Emotion, eine Interpretation oder eine Fiktion.

Wenn du dir einen Film anschaust, dann hast du was für ein Ziel vor Augen? Was willst du erreichen? Schreib bitte nicht nur, dass du einen tollen Filmabend haben willst. Schreib doch bitte das Endresultat nieder. Was soll das Ganze eigentlich bringen? Warum willst du bspw. einen Film schauen und nicht lieber irgendetwas anderes machen? Was genau ist so speziell an Filmen, dass du es dir zur Option machst, diese in dein Leben zu intergrieren und diese Art von Tätigkeit zu wiederholen? "Weil ich Lust darauf habe." - wäre auch eine Antwort, aber eine, die einen Pseudogrund liefert und keine Analyse zulässt.

Wenn du träumst, dann begibst du dich in andere Welten. Gut, manchmal gibt es paranormale Träume wozu auch Astralreisen und außerkörperliche Erfahrungen zählen, aber abgesehen von diesen Träumen sind es andere Welten. Je nach Intention kommt es dann auf die Art des Traumes an: Will ich Gelüste und Wünsche er- bzw. ausleben dann wird es ein Genusstraum, will ich über mich lernen, wird es ein Forschungstraum, will ich meine psychischen Krankheiten kurieren, wird es ein Heilungstraum, etc. pp..

Träume sind andauernde Fluchtversuche von der Realität, die Frage ist nur warum? Wenn das Gehirn sich erholen muss, dann kann es das doch auch ohne Träume, also warum haben wir diese dann? Deart abstrakte spirituelle Reisen können mit N,N-DMT stattfinden und gerade das benutzen wir zum Schlafen? Warum? Ist es ein Anti-Stress-Mittel? Bedient es vllt. doch den Eskapismus, da es immer eine Flucht darstellen kann und diese auch ausleben kann. Immerhin sind bei 5 REM-Schlafphasen 5 luzide Schlafphasen möglich und somit kann 5 mal das Gefühl gekommen sein in einer anderen Welt aufgewacht zu sein. Man kann sich total in Träumen verlieren, geschieht aber nur den Leuten, die daran forschen und an sich selbst experimentieren bzw. den Leuten, die einfach pech hatten und unvorbereitet das Ganze durchleben müssen. Ansonsten betrifft das keinen normalen Menschen, aber die Möglichkeit besteht.

Ich möchte dir nicht unbedingt etwas mitteilen, ich möchte bloß nicht Gedankenfetzel in den Raum werfen, die nicht verstanden und durchdacht werden. Außerdem urteilen viel zu viele Menschen einfach zu schnell ohne überhaupt zu begreifen um was es geht.

Mich interessiert nur, wie die Menschen da draußen ihren Rausch ausleben. Da sich aber viele gegen den Begriff Rausch stellen und mit Drogen etwas schlechtes in Verbindung bringen, bin ich gezwungen die Dinge richtig auseinanderzunehmen, damit ich keine stupiden Aggressionen und Urteile ernte. Das Ganze endet sonst viel zu schnell in Aggressionen.

Ich hätte bspw. fragen können, wie ihr Menschen euren Rausch auslebt. Dann hätte es keine 3 MInuten gedauert und da kämen die ersten Antworten, die Drogen niedermachen, weil Rausch nur mit Drogen in Verbindung zu stehen scheint. Das ist aber grundsätzlich nicht richtig. Rausch ist nicht nur auf Drogen beschränkt, wobei unsere Neurotransmitter und Hormone etc. pp. ja unsere Gefühle hervorbringen. Sogesehen doch, es sind immer die Drogen... Aber darauf sollte es nicht hinausgehen. Rausch kann auch ohne Substanzeinnahme erfolgen und das will ich mit diesen Ausführungen verständlich machen.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von Suboptimierer ,

Wenn du dir einen Film anschaust, dann hast du was für ein Ziel vor Augen? Was willst du erreichen?

Abschalten, ablenken, mich in andere Rollen hinein versetzen.

Bedient es vllt. doch den Eskapismus, da es immer eine Flucht darstellen kann und diese auch ausleben kann. 

Da bin ich überfragt.

Ich möchte dir nicht unbedingt etwas mitteilen, ich möchte bloß nicht Gedankenfetzel in den Raum werfen, die nicht verstanden und durchdacht werden.

Ich habe dich trotzdem nicht verstanden, weil deine Frage zu einem sehr großen Teil sehr wissenschaftlich formuliert wurde.

Mich interessiert nur, wie die Menschen da draußen ihren Rausch ausleben.

Mich würde zwar einmal interessieren, weshalb dich das interessiert, aber gut: 

Ich betreibe Sport (Judo, Joggen), schaue fern (aber selten), spiele Computer, gehe auf Partys (auch mit Alkohol), trinke Kaffee, habe gerne Sex, unterhalte mich gerne, träume gerne und mach bestimmt auch noch eine Menge anderer Sachen, die mir gerade nicht einfallen.

Kommentar von MasterOfScience ,

Mich würde zwar einmal interessieren, weshalb dich das interessiert

Nunja, warum könnte mich das interessieren?

Ich bin eine Person, die Handlungen hinterfragt und verstehen will - jemand, der nicht immer nur mit den stupiden Pseudogründen antworten kann und will, weil er selbst zu faul zum Nachdenken ist. Ich habe genügend Menschen kennenlernen dürfen, die sich einfach nur angegriffen fühlten, wenn man sie in ihrem Tun und Handeln hinterfragt hat und das fand ich äußerst lächerlich, weil sie nicht mir damit schaden, sondern sich selbst. Sie wollen nicht begreifen aus welchem Grund sie gewisse Situationen ganz eigen interpretieren und so darauf reagieren. Für sie hat das Wissen keine Bedeutung, für den Psychologen schon, denn der kann manipulieren. Auch der nur Interessierte kann das, keine Frage, jedoch geht es nicht ums Manipulieren sondern ums Verstehen.

Wenn ich mir meinen Handlungen bewusst bin, dann kann ich schoneinmal einen geordneten Tag absolvieren, wenn ich aber noch meinen Reaktionen bewusst bin, dann kann ich Situationen entgehen oder gar anspielen, die ich gerne, oder ebend nicht gerne, hätte. Wissen ist bekanntlich Macht.

Warum will ich wissen, wie andere Menschen ihr Rauschbedürfnis ausleben? Nun, letztendlich um zu vergleichen. Ist mein Handeln denn schon strikt abnorm oder noch einordenbar? Ich suche Lösungen, um mit Problemen in Zukunft einfacher zurecht zu kommen. Ich suche also Vorbilder, die sich imitieren lassen. Wenn eine Art der Rauschauslebung mir nicht mehr helfen kann, weil das Problem zu komplex oder speziell ist, dann benötige ich eine andere Lösung. Ob die nun der Rausch ist, sei egal, jedoch reden wir hier von Rausch, also beschränken wir es hier drauf. Wenn mir die Arten von Rauschzuständen bzw. -auslebungen ausgehen, dann besteht die Gefahr, dass ich einem zukünftigen Problem hilflos gegenüberstehe, da ich davor keine Chance hatte zu lernen oder zu imitieren. Deswegen suche ich nach Alternativen um solchen Situationen vorbeugen zu können. Alternativen bieten vor allem Menschen, die alle ganz individuell wahrnehmen und interpretieren. Und da liegt auch das Problem. Dem einen fällt das Verständnis schwerer als dem anderen, weswegen eine ausführliche Betrachtung folgen muss, um Streit und Aggressionen zu entgehen. Man kann auch einfach ignorieren, aber das ist ein sehr tiefes Niveau...

Beantwortet das deine Frage?

MFG

MasterOfScience

Kommentar von Suboptimierer ,

Ich habe genügend Menschen kennenlernen dürfen, die sich einfach nur angegriffen fühlten, wenn man sie in ihrem Tun und Handeln hinterfragt hat und das fand ich äußerst lächerlich, weil sie nicht mir damit schaden, sondern sich selbst.

Ich finde, sich angegriffen zu fühlen ist niemals lächerlich. Es ist ein Gefühl wie jedes andere auch, wie Scham oder Angst oder Wut oder Freude. Würdest du den Scham, den jemand für etwas empfindet, für das du keinen Scham empfinden würdest, als lächerlich bezeichnen? o.O

Du kannst natürlich genau analysieren, wie du am besten dir welche Optionen eröffnen kannst und im Grunde macht dass wenigstens unterbewusst jeder, aber ich frage mich, ob diese durchdringende Art hilfreich oder nicht sogar schon ein Hindernis für sich ist.

Ich meine damit, dass es seeehr viele Menschen gibt, die ich kenne, die kein Psychologiestudium brauchten, um im Leben gut klar zu kommen und ein einigermaßen schönes, erfülltes, glückliches Leben führen zu können.

Ich bin kein Psychologe, aber meine Vermutung ist, dass jemand, der sich so intensiv auf die Suche nach Optionen macht, ein im Verhältnis zur Gesamtheit äußerst unausgewogenes Leben führt.

Oder ist deine Frage Teil einer Recherche für eine Arbeit, an der du sitzt?

Selbst Philosophen kann es nicht genügen, über das gute Leben nachzudenken. Sie als Menschen wollen es ebenso leben.

Die Philosophie kann auch eine Art "Flucht" sein, um den Kreis zu schließen.

Kommentar von MasterOfScience ,

Ich meine damit, dass es seeehr viele Menschen gibt, die ich kenne, die
kein Psychologiestudium brauchten, um im Leben gut klar zu kommen

Das brauche ich auch nicht, ich denke einfach nur gerne nach und habe für mich erfahren dürfen, dass es mein Leben beachtlich erleichtert, wenn ich auf gewisse Situationen gewiss reagiere, anstatt die Situation erst dann durch meine Emotionen komplett neu zu durchleben. Ich kann Streit aus dem Weg gehen, kann Freunde finden, kann unsinnigen Diskussionen fern bleiben. Ich habe damit nur Vorteile erreichen können, deswegen integriere ich es in mein Lebensstil, da er mir Fortschritt verspricht. Ich versuche aus allen Verhaltensweisen, die ich kennenlernen darf, das zu extrahieren, was ich für mich sinnvoll nutzen kann. Sogesehen ist fast jeder Mensch ein Vorbild für mich.

Nein, das ganze ist keine Recherche für eine offizielle Arbeit. Es dient nur rein der Selbstforschung und Autodidaktik.

Ich lebe mein Leben in meinen Augen als gut genug und mache mir dennoch so viele Gedanken darüber, weil mir die Vernunft sagt, dass es stets eine Steigerung des Maximums gibt. Das Optimum gilt es zu erreichen und das werde ich wohl nie, aber das Maximum werde ich schon verdammt hoch setzen können.

Dass Philosophie eine Art Flucht ist, ist vollkommend richtig. Immerhin lebe ich diese ja aus, nur suche ich den Bezug zur Realität erneut und beschränke meine Flucht nicht auf den Eskapismus.

Meine Flucht ist für mich fortschrittlich.

MFG

MasterOfScience

Antwort
von Enzylexikon, 34

Jeder Mensch hat eine subjektive Wahrnehmung, die durch Erziehung, gesellschaftliche Konditionierungen, Lebenserfahrung usw. beeinflusst ist.

Innerhalb dieser Wahrnehmung sind wir der Mittelpunkt der Realität, alle Erscheinungsformen drehen sich um uns herum.

Wir nehmen also "die Realität" grundsätzlich gar nicht wahr, sondern nur "unsere Realität".

Wenn man sich mit der Realität des eigenen Lebens befasst, kommt man vermutlich irgendwann zu der Erkenntnis, das alles vergänglich ist und davon auch die eigene Existenz betroffen ist.

Was machen die einzelnen menschlichen Individuen, um von der Realität zu flüchten?

Vermeidungsverhalten, das uns von dieser Erkenntnis ablenkt kann sich beispielsweise in verschiedenen Formen von Konsum äußern - man definiert sein Wohlbefinden über die Erfüllung von Wünschen.

Diese Wünsche entsprechen jedoch zum Teil überhaupt nicht unseren natürlichen Bedürfnissen, sondern es handelt sich um künstlich geschaffene Bedürfnisse - nach Markenprodukten, Statussymbolen usw.

Viele Menschen, die sich nicht mit der Realität ihres Lebens befassen wollen, nutzen dieses Konsumangebot, um der Realität zu entfliehen.

Es bedarf also nicht einmal illegaler Mittel, um existentielle Fragen in sich zu betäuben und aus der Realität zu flüchten.

Jeder Gedanke von "Ich hätte gerne..." oder "Ich wünsche mir..." ist eigentlich schon ein Schritt aus der Realität des Augenblicks hinaus - rein in eine konstruierte Gedankenwelt.

Ich kann nicht glauben, dass ein rauschfreies menschliches Leben existieren will und kann. Ich kann mir persönlich auch nicht ausmalen, dass manche Menschen lieber die Realität in vollen Zügen ertragen wöllten, als dass sie in Fantasien von etwas anderem dünkten.

Mir persönlich geht es so.

Ich habe für mich selbst festgestellt, dass ich das Leben viel reicher erlebe und positiver empfinde, seit ich mich nicht mehr so stark mit vorgefassten Konzepten, "wie die Welt ist", identifiziere.

Auch der langjährige freiwillige Konsumverzicht trägt dazu bei, dass ich deutlicher erkenne, wann ich Wünschen folge, die eigentlich gar nicht meinen Bedürfnissen entsprechen.

Das bedeutet aber nicht, dass ich abgeschottet in einer Einsiedelei irgendwo auf einer Alm, oder im tiefsten Wald wohnen würde.

Natürlich weiß ich gewisse Formen von Luxus, wie etwa das Internet zu schätzen - aber meine Realität wird nicht mehr maßgeblich von extern zugeführten Dingen bestimmt.

Ich habe das Gefühl, die Dinge nun klarer, ungefilterter und mit größerer Bewusstheit wahrzunehmen.

Natürlich sind das keineswegs nur angenehme Erfahrungen die man dadurch macht.

Mit größerer Wahrnehmung der "Realität" hat sich bei mir auch ein größeres Verantwortungsgefühl entwickelt. Ich mache für meine Situation nun weniger die Realität außerhalb von mir verantwortlich.

Es ist nicht angenehm, wenn man feststellt, dass dort draußen nicht eine diffuse "Umweltzerstörung" irgendwie passiert, die von irgendwelchen Unternehmen ausgelöst wird - sondern  dass man selbst Teil der Umweltzerstörung ist.

Es ist nicht angenehm, wenn man erkennt, dass man sich lange von Vorurteilen und Konzepten leiten ließ, die Menschen praktisch von uns unbemerkt, diskriminieren.

Jemand, der einen auf der Straße anrempelt ist pauschal ein "blöder Rüpel" und möglicherweise trägt man die Frustration durch dieses Ereignis den ganzen Tag über mit sich herum.

Dadurch verfälscht man seine Wahrnehmung der Realität und reagiert aggressiver auf Dinge, die einem bei ausgeglichenen Geisteszustand überhaupt nicht tangieren würden.

Wenn man das bemerkt - dass die eigene, getrübte Realität zur ungerechten Beurteilung, oder sogar Behandlung unserer Umwelt führt - dann ist das mitunter erst einmal ein harter Schlag.

Ich persönlich fühle mich mit dieser weniger gefilterten Realität jedoch deutlich wohler, da ich mich ehrlicher fühle, und mich nicht in vielen Dingen selbst belüge, wie ich es häufig bei Menschen im Umfeld sehe.

Außerdem bin ich der Ansicht mit weniger Realitätsflucht von größerem Nutzen für meine Mitlebewesen zu sein.

Anstatt in meinem eigenen Kopfkino diffuse Gedanken zu wälzen, habe ich stattdessen ein offenes Ohr für die Fragen und Sorgen anderer Menschen.

Ich denke, ich bin empathischer geworden, da ich die "Fehler", die man normalerweise dem Gegenüber anlasten würde, auch bei mir selbst erkannt habe.

Ich stelle also fest "oh, so denkt dieser Mensch...das kenne ich, ähnliche Ansichten hatte ich selbst einmal...". Er ist also keine Belästigung, sondern er erinnert mich eben daran, dass ich auch so meine Macken habe.

Dadurch bin ich verständnisvoller und freundlicher - in meiner Wahrnehmung der Realität gibt es weniger Filter, durch die unvereinbare Gegensätze aufeinanderprallen würden.

Meiner Meinung nach folgt das Denken der meisten Menschen dem "entweder-oder" Muster. Ich denke, dass die Realität eher ein "sowohl als auch" darstellt und Widersprüche etwas natürliches sind, die man nicht zwanghaft erklären, oder rationalisieren muss.

Ich mag also gerne "Realität pur" - auch wenn ich natürlich immer wieder mal in alte Muster zurückfalle.

Das Leben in Betäubung oder Rausch hat für mich etwas schales, unehrliches, von dem ich denke, dass es nicht wirklich glücklich macht, auch wenn  gerade das vermutlich das größte Ziel der meisten Menschen ist.

Antwort
von seife23, 76

Guten Tag MasterofScience,

ich möchte zunächst erstmal auf diese von dir getätigte Aussage eingehen: 

"Somit kann es schon einmal gar nicht mehr stimmen. Das Leben ist nichtrauschfrei."

Hier hast du nämlich einen wichtigen Punkt aufgegriffen. Im Körper finden rund um die Uhr, Reaktionen zwischen Substanzen und Rezeptoren statt - ob man es nun will oder nicht, spielt hierbei keine Rolle. In der Nacht träumen wir und kurz vor unserem Ableben halluzinieren wir. Letzteres Erscheinungsbild wird ebenfalls mit DMT in Verbindung gebracht. Muss ich fliehen, dopt sich mein Körper mit Katecholaminen und bin ich verliebt, verwandeln Serotonin und Dopamin meinen Körper in ein Chaos der Emotionen. Es ist jedoch nicht nur der Körper selbst: Auch in der Nahrung die wir aufnehmen, sind häufig pharmakologisch aktive Substanzen enthalten (z.B. Serotonin in Walnüssen). Um also zu verhindern "drauf zu sein", dürfte man nie geboren werden. Alles auf dieser Welt ist Chemie und so wird es bleiben.

Ich kann mir vorstellen, dass ein drogenfreies Leben für viele eher einen religiösen oder idealistischen Stellenwert hat. Auch diese Menschen würden gerne frei sein, sich vom Alltag lösen, aber sie sind erfüllt von dem Gedanken, dass ihre Abstinenz etwas Gutes ist, was sie irgendwann einmal weiter bringt. Wenn sie glauben, dass sie dadurch in den Himmel kommen, beflügelt das auf eine gewisse Art und Weise auch und wer weiß? vielleicht wird ihre Tugend irgendwann belohnt.

In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit der Meinungsbeeinflußung der Menschen durch den Staat (bzw. die Gesetze) auseinandergesetzt. Es ist wirklich sehr erstaunlich, wie blind manche Menschen einer Partei/Meinung eines Politikers vertrauen. Das geht schließlich so weit, dass der Mensch den Gedanken an die Freiheit vergisst und sich ins System einordnet. Einer wird jedoch auch dort letzten Endes berauscht, und zwar der Politiker, der mit der mentalen Versklavung der Menschen sieht, wie rasch sich sein Konto füllt. 

Wir sollten meiner Meinung nach mehr darüber nachdenken, warum der menschliche Körper all diese Rezeptoren besitzt. Sie regeln unser Überleben und sind aus wissenschaftlicher Sicht, nicht aus unserem Organismus wegzudenken. Daher ist auch davon auszugehen, dass jeder Agonist/Antagonist irgendwo eine Daseinsberechtigung besitzt. Das ist wie bei einem Puzzle; es gibt immer mindestens ein Teil was passt. Manchmal hilft auch etwas drücken und pressen und siehe da, auch ein anderes Teil lässt sich plötzlich in die Lücke einfügen. 

Wie ich allerdings eben schon angeschnitten habe ist es wichtig, dass jeder Mensch sein eigenes Prinzip entwickelt oder entdeckt, mit dem er im Leben Erfolg hat. Manche mögen Reichtum und materielle Werte...sogar so sehr, dass es sie nicht interessiert sich davon zu befreien und das ist ok. Manche hingegen sind spirituell veranlagt und versuchen die Grenzen ihres Verstandes auszutesten. Wer wohl der Glücklichere ist, kann ich dir nicht sagen und ob es letzten Endes DAS Prinzip gibt, nach dem man sein Leben ausrichten sollte, werden wir vermutlich nie herausfinden. Es zählt doch nur, dass man auf dem Sterbebett keinen Moment wahrhaftig bereuen muss. Dann kann es einem in meinen Augen auch egal sein.

Yoga, Sport, Musik und Schlaf. Auf gewisse Art und Weise können wir unsere Auszeit nehmen und ein Mensch der gänzlich darauf verzichtet, ist nicht überlebensfähig. Allein mit dem Schlaf und den Träumen, gibt uns unser Körper die Möglichkeit abzuschalten und in die Leere abzudriften.

Kommentar von MasterOfScience ,

Allein mit dem Schlaf und den Träumen, gibt uns unser Körper die Möglichkeit abzuschalten und in die Leere abzudriften.

Ja,
allein unser Körper gibt uns diese Möglichkeit und da steckt schon
wieder so eine unglaubliche Faszination drinnen, man glaubt es kaum.

Warum
genau haben wir diesen Mechanismus heutzutage immernoch? Er scheint
also nicht unwichtig zu sein und vor allem dient er ja scheinbar zur
Loslösung von der Realität. Unser Körper gibt uns die Möglichkeit andere
Welten und Zustände kennenzulernen und zu erforschen. Da kommt die
Frage der Seele wieder mal auf. Wer Ketamin als Dissoziativum kennt, es
also bis zum K-Hole getrieben hat, der weiß, wie unglaublch abstrakt und
einzigartig eine veränderte oder neuartige Welt sein kann. Mir kommt
sie immernoch so vor, als wäre sie in einem Hyperraum, in den man
einfach geschossen wird, jedoch scheint dieser Raum auch die ganze Zeit
um mich und uns herum zu existieren. Wie ein Paralleluniverum. Das
Ketaminuniversum lässt auch Blicke auf die Größe zu und naja... Es ist
sehr groß. Ich habe kein Ende sehen oder ausmachen können, heißt aber
nicht, dass es unendlich groß ist.

Das Verblüffende ist
ja nur, dass eine riesige abstrakte und einzigartige Welt erschaffen
wird, man aber währenddessen "sehen" kann, dass man selbst immernoch im
eigenen Körper ist. Das Gehirn ist wie gescannt und frei zugänglich. Es
ist wie, als würde das Gehirn eine eigene Welt auf Ketamin simulieren,
die derart komplex, konfus und abstrakt ist, dass man keinen Bezug mehr
zu unserer Realität findet. Diese Substanz ist einfach unglaublich
einzigartig und verdient meinen größten Respekt!

Nunja, also deine Antwort zu meiner Frage: Wie leben die Menschen ihr Rauschbedürfnis aus?, lautet dann wohl:

Yoga, Sport, Musik und Schlaf. Auf gewisse Art und Weise können wir
unsere Auszeit nehmen und ein Mensch der gänzlich darauf verzichtet, ist
nicht überlebensfähig. Allein mit dem Schlaf und den Träumen, gibt uns
unser Körper die Möglichkeit abzuschalten und in die Leere abzudriften.

Vielen Dank für deine Antwort!

MFG

MasterOfScience

Kommentar von seife23 ,

Ich hatte die Gelegenheit leider noch nicht, Ketamin zu konsumieren. Das was ich bis jetzt gelesen habe, gestaltet sich mir jedoch als sehr reizvoll und sollte sich für mich jemals die Chance ergeben, werde ich sicher nicht abgeneigt sein...

Kommentar von MasterOfScience ,

Sei dir auf jeden Fall bewusst, dass Ketamin in Form der Abstraktion ganz weit oben steht. Das soll bedeuten, dass es sehr viel Unvorstellbares bzw. Unbekanntes hervorbringt, dass du dir eine andere Welt vorstellst. Diese andere Welt ist ebend aus derart vielen unbekannten Dingen geformt und geprägt, dass es dich den Bezug zur Realität verlieren lässt. Besonders anfällig für Dissoziativa sind depressive Menschen, und die Menschen, die sich wünschen von der Welt zu verschwinden, also an Selbstmord denken. Ketamin ist der perfekte Vertreter für die Auslebung von Eskapismus. Außerden stellt sich auch sehr schnell eine nihilistische Ideologie ein. Solltest du also zu diesen Menschen gehören, dann pass auf dich auf, es besitzt dann ein gewiss hohes Suchtpotential.

MFG

MasterOfScience

Antwort
von jasminschgi, 81

Man kann mit vielem aus der Realität flüchten. Zb bücher vor allem fantasybücher, tv serien, filme auch in 3D , theater, Kabarett, fan sein, usw. Der Vorteil ist das diese sachen nicht gesundheitsschädlich sind wie zb drogen insbesondere alkohol.

Kommentar von jasminschgi ,

achja und das wichtigste : musik :)

Kommentar von john201050 ,

ja, kann man.

aber abwechselung macht das leben interessanter und die einzelnen "ausflüge" wertvoller.

Kommentar von jasminschgi ,

wenn du meinst..

Antwort
von Tragosso, 81

Ganz einfach. Ein Orgasmus (dein Beispiel) macht nicht deinen Körper kaputt, im Gegenteil. Und Träume, die sowieso unbewusst passieren,(außer man erlernt sie zu kontrollieren wie beim luziden träumen) ebenfalls nicht. Was andere Menschen noch so machen ist unterschiedlich, aber ich wage zu behaupten, dass das auch alles nicht dem Körper schadet. Musik hören, Filme schauen, Spiele spielen, lesen, schreiben...Alles was in diese Richtung geht.

Kurz gesagt, braucht man keine Drogen um der 'Realität' für einen Augenblick zu entfliehen.

Kommentar von john201050 ,

die meisten drogen machen deinen körper übrigens ebenfalls nicht kaputt.

LSD, DMT,... sowieso nicht.

aber auch heroin ist körperlich nicht schädlich.

Antwort
von jasminschgi, 77

Aja du kannst nicht pauschal sagen dass das jeder will weil manche sind mit der Realität voll und ganz zufrieden

Kommentar von MasterOfScience ,

Ich sage nicht, dass es jeder tut, ich sagte lediglich, dass ich niemanden unterstellen kann, den Gedanken einmal nicht gehabt zu haben. Desweiteren gehe ich mit einer Annahme weiter.

Wer ist denn mit seiner Realität voll und ganz zufrieden? Selbst die reichen Menschen, die sich alles leisten können, träumen noch von Dingen, warum sollte dann also die Normalschicht keine Träume mehr haben können? Die Umsetzung eines Wunsches im Traume ist eine Flucht aus der Realität, um sein Verlangen in der Fantasie ausleben zu können. Flucht vor Realität heißt nicht automatisch, dass man jeglichen Bezug zu ihr verlieren will - also Eskapismus und Nihilismus kombiniert in einem Ganzen. Flucht vor Realität kann auch schon das "Nicht-denken" an ein kleines Problem, was einen belastet darstellen. Ein Beispiel wären Hausaufgaben oder häusliche Pflichten. Man erhofft sich schönere Gefühle währenddessen zu ergattern und vergleicht die Folgen miteinander. Ist es es wert, meine Aufgabe nicht zu erledigen und diese Konsequenz einstecken zu müssen oder sollte ich meine Aufgabe lieber doch erledigen, weil die Konsequenz zu belastend für meine Zukunft sein könnte? Es ist leicht messbar. Eine Idee ist das hedonistische Kalkül. Letztendlich überdenke ich die Freuden, die ich erlange und die ich nicht erlange.

Wenn ich meine Aufgabe nicht mache, dann erhalte ich ein gewisses Maß an Freude, muss dafür aber eine Konsequenz ertragen, die mir Leidenspunkte gibt. Wenn ich meine Aufgabe mache, entgehe ich vielen Freudenpunkten, jedoch belastet mich am Ende keine Konsequenz, die mir meinen Freudenfortschritt beeinträchtigen könnte.

Der normale Mensch wird keine Rechnung im Kopf durchführen, aber grundsätzlich schätzen die meisten Menschen so ab.

Bsp.:

Mutter: Mach deine Hausaufgaben!

Sohn: Später!

Warum will er es später machen? Weil das Erledigen der Hausaufgaben keine Freuden verspricht. Es ist purer Stress, da keinerlei Spaß als Konsequenz zu erwarten ist. Die einzige positive Konsequenz wäre dann ein Lob vom Lehrer oder eine volle Punktzahl in der Arbeit. Dieses Glücksgefühl ist aber zu lasch, als dass es den Stress für viele Schüler wert ist. Der Sohn macht seine Hausaufgaben nicht, weil er in anderen Tätigkeiten mehr Spaß erhofft und findet.

Mutter: Es ist schon 00:30 Uhr! Du musst um 06:00 Uhr aufstehen! Geh endlich schlafen!

Sohn: Gleich, ich spiele nur noch diese Runde zu ende. (Alternativ auch: Ich spiele nur noch bis zum nächsten Speicherpunkt)

Selbst die schulische Ausbildung ist derart unspaßig und deswegen uninteressant geworden, dass er selbst diese anfängt zu vernachlässigen. Immerhin nimmt die Schulzeit einen beachtlichen Teil seiner Freizeit ein und diese durchlebt er ohne Spaß, nur mit purer Langeweile und emotionaler Tortur.

Es ist das Glück, was angestrebt wird. Allein das Glück bzw. die Lust bestimmt unser Handeln. Es heißt ja, dass alle Menschen egoistisch handeln. Ich kann dem zustimmen, da mit dem Trieb nach Glück, selbst die sozialste Handlung in reinem Egoismus begründbar ist.

Bsp.: Warum helfe ich einem Freund?

Die Standard-Antworten werden die üblichen sein:

Weil man seinen Freunden hilft.

Weil man nicht asozial sein will.

Weil mein Freund mir auch gutes tut.

Weil ich mich mit meinem Freund gut verstehe.

etc. pp.

Das sind überwiegend Pseudogründe, die das Geschehen nur in Kreisläufen betrachten. Es hilft rein gar nichts.

Warum helfe ich einem Freund?

Weil ich mir mehr spaßige Zeiten erhoffe, so, wie wir diese schon erlebten.

Weil mein Freund meinen Glückspegel permanent oder überwiegend positiv bedient.

Weil mein Freund mich schlichtweg und einfach glücklich macht.

Würde er diese Eigenschaften nicht erfüllen, dann wäre es kein Freund.

Es ist ein rein egoistiches Handeln, die ganze Zeit. Man verschleiert es gerne bloß in Interesse für anderen Menschen, aber letztendlich kommt es immer auf das eigene Glückspensum an.

Der Mensch, der anderen hilft und sich selbst ins Verderben stürzt, tut dies, weil er dadurch sein Glück erhofft. Dieses kann durch Anerkennung, Verehrung, Lob oder gar Hoffnung auf Erlösung geschildert werden, aber er tut es nicht ohne Grund. Auch eine Handlung aus "reiner Nächstenliebe" wäre eine Handlung, die ausgeführt werden würde, weil man ebend genau diese Nächstenliebe empfinde. Es kümmert doch keinen Menschen, dass im Keller zwei Blocks weiter ein Kind gefangen gehalten und missbraucht wird, aber erst dann, wenn es publik gemacht wird, dann ist das Drama ganz groß.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von jasminschgi ,

kluge menschen haben einen traum und machen den zur realität. du kannst also nicht sagen dass sie in die realität flüchten. und es gibt genug reiche die sehr glücklich sind. ich rede nicht von Stars. von diesen glücklichen leuten steht nur nie etwas in der zeitung oder sonst wo da das total uninteressant wäre.

Kommentar von MasterOfScience ,

Es war beispielhaft gemeint, dass jeder Mensch von Dingen träumt, die er gerne hätte. In diesem Moment entfernt der Mensch sich von der Realität, da er sich wünscht und vorstellt dieses Etwas zu besitzen, was er aber noch gar nicht hat. Dass er es im Nachhinein Realität werden lässt, schließe ich ja nicht aus, aber dass er sich von der Realität entfernt hat, das betrachte ich hier. Es geht darum, dass die Rauschauslebung betrachtet werden soll. Auch Fantasien, die einen mit einem Gegenstand zeigen, der einen glücklich macht, sind psychedelische Rauschzustände. Zwar sind diese nur sehr subtil und sollten nicht wirklich als Rausch bezeichnet werden, jedoch sind es Gedanken, die der Realität nicht zusagen und erst umgesetzt werden müssen. Es heißt ja - Die Gedanken [seien] frei, also ist jede Freiheit, die ich mir erlaube ein Ausstieg aus der Realität, da es reale Gegebenheiten im Kopfe verändert und diese zur Fiktion werden.

Kommentar von jasminschgi ,

und in prinzip ist es auch total egal ob man ein glückliches oder unglückliches leben hatte denn irgwann sterben alle. und dann existiert man nicht mehr.

Kommentar von MasterOfScience ,

Im Großen und Ganzen mag das stimmen, ja, aber sollte man nicht genau deswegen, gerade weil es am Ende keinen Sinn hat, alles dafür geben, konsequenzenfrei Handeln zu können? Wenn allein in irdischen Verhältnissen eine Konsequenz vorherrscht, aber nicht im Großen und Ganzen, dann ist das doch der größte Motivationsschub, den man haben kann. Du kannst tun und lassen was du willst und du kannst sein und nicht sein wer du willst, denn bestraft wirst du nur im Leben.

Das wäre zumindestens so, wenn man jegliche religiöse und spirituelle Ansätze ignorieren würde. Je nach Glaube, hat man es dann doch nicht so leicht, wie man es gerne hätte.

Kommentar von jasminschgi ,

ich stimme da nicht mit überein. der mensch ist erst so intelligent geworden als er lernte träume zu haben die er dann verwirklichte. wenn man keine fantasie hat kann man zb nie ein werkzeug erfinden. also dinge die unser leben einfacher machen. eine flucht wäre von etwas davonzulaufen. nja wenn du glücklich sein schon als rauschzustand siehst dann kann ich dir da nicht weiterhelfen

Kommentar von MasterOfScience ,

Was ist denn deiner Meinung nach "glücklich sein"? Eine Emotion? Was ist denn eine Emotion? Ein komplexes Zusammenspiel aus Neurotransmittern, Hormonen Synapsen und Rezeptoren etc. pp..

Was ist denn Rausch? Ebenso ein komplexes Zusammenspiel aus all dem gennanten. Der Unterschied ist wohl jener, dass "glücklich sein" allgemein auf Dopamin beschränkt zu sein scheint. Serotonin, Oxytocin und Endorphine spielen jedoch auch noch eine tragende Rolle, um nur ein paar zu nennen.

Glücklich sein ist je nach Intensität eine Form von Rausch. Ein einfaches Lachen ist auch ein Dopaminrausch, jedoch ein schwacher. Eine intravenöse Kokaingabe ist ein Dopaminrausch völlig anderer Intensität.

Es ist und bleibt ein Zusammenspiel von Neurotransmittern, Hormonen, Synapsen, Rezeptoren etc. pp..

Ich finde, dass es stark weiterhelfen würde, wenn du einen Ersatz als Definition hervorbringen und etwas nicht unbegründet als verwerflich im Raum stehen lassen würdest.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von jasminschgi ,

ich weis nicht wie du dir ein konsequentfreies handeln vorstellst. dazu müsste eine person alleine auf der ganzen welt die macht haben. diese kann dann vlt konsequentfrei handeln. aber alle anderen nicht. wenn nichts konsequenten hat gibt es auch keine gesetze mehr und dann herrscht das komplette chaos.

Kommentar von MasterOfScience ,

Die Idee war die Deinige:

Am Ende sind wir alle tot.

Dort bestraft uns keiner mehr, weil wir nicht mehr existieren. Unser Bewusstsein existiert demnach auch nicht mehr. Das ist die Denkweise eines Ungläubigens und muss nicht mit einer anderen Ideologie übereinstimmen, es ist nur ein Beispiel.

Wenn ich nun weiß, dass ich im Endeffekt eh nicht bestraft werde, für das was ich tue, dann kann ich tun und lassen was ich will. Ich kann sein und nicht sein wer ich will. Bestrafung erfahre ich nur auf irdischer Ebene, aber nicht im Tode. Das ist der Gedanke.

Ich stelle mir kein konsequenzfreies Handeln vor.

Ich bin eine Mischung aus vielen Philosophierichtungen. Vor allem aber Utilitarist. Dann sehe ich noch das Glück als oberstes Gut, also Aristoteles-Ähnlichkeiten und interessiere mich dennoch für den Nihilismus. Auch für Nietzsche, Kant, Hobbes und Schopenhauer etc. pp. habe ich beide Ohren offen, aber ich finde mich am Besten im Utilitarismus wieder.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von jasminschgi ,

ja genau eine emotion. smily = emoticon. glücklich traurig wütend etc...schau dir die smilys durch.. ein rauschzustand wird durch eine droge ausgelöst. und eine Droge ist eine bewusstseinsverändernde substanz. amphetamine putschen zb auf. medikamente oder narkosen können dich zum einschlafen bringen. du führst also einen zustand herbei den du eigentlich nicht hättest wenn du die Droge nicht nehmen würdest. und das ist dann wirklich eine flucht von der realität.

Kommentar von MasterOfScience ,

Ich glaube wir werden nicht viel weiter kommen, denn um das Folgende zu verstehen, musst du ausreichend pharmakologische bzw. biologische Kenntnisse haben. Es hat keinen Sinn über den Mikrokosmos zu diskutieren, wenn das Resultat das gleiche bleibt.

Wenn du "Rausch" für dich so einfach definieren und differenzieren kannst, dann freue ich mich für dich. Arbeite damit und finde selbst die Grenzen heraus, oder auch nicht.

Belassen wir's erstmal hierbei. Das Ganze wird zu knifflig.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von jasminschgi ,

es muss eh jeder für sich entscheiden wie er leben möchte. manche haben halt eine religion an die sie fest oder ein bisschen glauben. andere halt nicht. andere glauben an die wissenschaft und andere an gar nichts. aber im prinzip lebt jeder sein leben so wie er es für richtig hält

Kommentar von MasterOfScience ,

Das ist eine zutreffende Aussage. Da stimme ich dir zu.

Kommentar von jasminschgi ,

viele menschen denken auch nicht eigenständig weil es zu anstrengend ist. es ist einfach bequemer sich leiten zu lassen. von dem her wünschen sich viele gar kein konsequentsfreies handeln da sie da ja darüber nachdenken müssten was sie eigentlich wollen und viele das als zu anstrengend empfinden ;)

Kommentar von MasterOfScience ,

Auch hier stimme ich dir uneingeschränkt zu.

Kommentar von jasminschgi ,

da ich nicht medizin studiert habe kann ich dir das nicht so genau sagen. so genau möchte man das dann auch gar nicht wissen. nja du solltest vlt deine fragen nicht im internet irgwelche Leihen fragen. da musst du dir schon Fachliteratur kaufen.

Kommentar von MasterOfScience ,

Meine Ausgangsfrage war eine ganz einfache:

Wie leben andere Menschen ihren Rausch aus?

Mehr habe ich egt. nicht gefragt. Wenn waren es rhetorische Fragen, oder weiterführende, die ich selbst anfing zu beantworten, aber aufgrund von Platzmangel keine Chance gegeben war, dies zu vollenden.

Meine Fragen erfordern keine Professoren als Antwortgeber. Ich frage normale Menschen, denn die haben genauso ein Gehirn und können es nutzen. Wenn man nun keine Theorie von irgendjemanden kennt, dann ist das nicht tragisch, ich eröffne ja oft genug Beispiele, bei denen jeder folgen dürfte, worum es geht.

Es geht nur ums Denken und ums Überprüfen der eigenen Entscheidungswahl. In dem Falle ging es aber einfach nur darum, mir mitzuteilen, wie Menschen ihr Rauschbedürfnis sonst noch so ausleben.

Wenn man bspw. nicht weiß was Eskapismus ist, dann denkt man kurz nach und kommt auf evtl. Sprichwörter oder Redewendungen, die das beinhalten.

"Was für Eskapaden schon wieder!" etc. pp..

"Eskapade" ist ein allgemeingebräuchlicher Begriff, den man kennen sollte... Zumindestens kennen ihn alle mit denen ich zu tun habe...

Was eine Eskapade ist, kann man wohl daraus ableiten und was der Eskapismus demnach besagt, ist auch nicht schwer selbst logisch zu erschließen. Es braucht nur ebend Gehirn, aber wie du schon sagtest, sind viel zu viele Menschen nicht bereit dieses zu benutzen. Das macht mich tatsächlich etwas traurig.

MFG

MasterOfScience

Kommentar von jasminschgi ,

achja "Rausch bezeichnet einen emotionalen Zustand übersteigerter Ekstase bzw. ein intensives Glücksgefühl, das jemanden über seine normale Gefühlslage hinaushebt.[1] Im medizinischen Sinne ist er, losgelöst von etwaigen Glücksgefühlen, definiert als „[e]in Zustandsbild nach Aufnahme einerpsychotropen Substanz mit Störungen vonBewusstseinslage, kognitiven Fähigkeiten,Wahrnehmung, Affekt und Verhalten oder anderer psychophysiologischer Funktionen und Reaktionen. Die Störungen stehen in einem direkten Zusammenhang mit den akuten pharmakologischen Wirkungen der Substanz […]“ (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information: ICD-10-WHO Version 2013)" so unrecht hatte ich nicht xD

Kommentar von MasterOfScience ,

Es geht nicht darum Definitionen herauszusuchen, sondern sich selbst Gedanken zu machen, eine Antwort zu bekommen. Wie definierst du für dich Rausch? Das kannst du nur definieren, wenn du ihn erlebt hast bzw. wenn du genügend Hintergrundwissen dazu verfügst. Aber wir haben das Thema doch abgehakt. Ist doch jetzt egal...

Kommentar von jasminschgi ,

diese frage ist leider etwas verwirrend und ich weiß nicht ob das jeder so versteht wie du es meinst... und hast du nun eine befriedigende antwort bekommen? :)

Kommentar von MasterOfScience ,

Ich habe einige Antworten bekommen, die mir das mitteilten, was ich bereits vermutet habe. Weitergeholfen hat es mir diesbezüglich, dass ich meine Forschungsarbeit nun als Behauptung und nicht nur als Gedankenspiel dastehen lassen kann.

Kommentar von jasminschgi ,

ich definiere rausch genau so. ich habe es nur in einfacheren worten erklärt.

Kommentar von MasterOfScience ,

Der einzige Unterschied liegt also darin, dass Rausch substanzinduziert sein muss? Naja gut, wenn du mit dieser Definition arbeiten kannst, dann tu es. Ich kann es nicht, weil es schlichtweg falsch klingt. Rausch muss nicht allein substanzinduziert bedingt sein. (Relativ gesehen schon, aber das sprengt jetzt wieder den Rahmen... also lassen wir's gleich).

Kommentar von jasminschgi ,

und klar war ich schon mal betrunken ;)

Kommentar von MasterOfScience ,

Das ist doch immerhin ein wertvoller Rauschzustand, der als Erfahrung hängen bleibt. Nur musst du wissen, dass es verschiedene Arten von Rausch gibt. Das wirst du erfahren, wenn du Psychedelika kennenlernen solltest.

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