Frage von strolo1, 22

Wie lassen sich die Töt von vielen Menschen während der Flucht aus Ägypten nach der Suche des gesegneten Landes mit dem Gebot du darfst nicht töten vereinbaren?

Die Rechtfertigung sie haben Unrecht getan finde ich ein wenig fragwürdig da in der Bibel auch Vergebung durch bereuen ein großen Teil ausmacht und warum sollte man die Menschen schon vorzeitig von der Erde "entfernen" wenn sie in der Hölle schon die Gerechte Strafe für ihr Handeln erhalten sollen .

Antwort
von Steaked, 22

Naja, Gott steht ja über den 10 Geboten, die ja für die Menschen gemacht sind.

Die Ägypter wurden ja nicht von den Israeliten sondern durch die Plagen (von Gott) getötet.

außerdem wurden Mose die 10 Gebote auch erst danach gesagt.

Mfg. Steak

Kommentar von strolo1 ,

Naja aber der als allwissende Gott hingestellte Gott der einem lehrt wie man sich richtig zu verhalten sollte wusste ja genau was er tut wenn er erst die Menschen dazu bringt etwas zu tun und diese Handeln dann als falsch darstellt ist dies ein Widerspruch und würde somit bedeuten dass Gott doch nicht weiß was das Richtige für den Menschen ist.Ich beziehe mich außerdem nicht auf die Ägypter sondern auf die Menschen die auf der Suche nach Kanaan von Mose's Gefolgschaft getötet wurden weil es nach Gottes Ansicht Sünder waren.

Kommentar von Steaked ,

Hmm das ist auf jedenfall eine gute Frage :P

Vielleicht sind wir auch nicht in der Lage, sie zu beantworten, weil der allwissende Gott nunmal allwissend ist, müsste er eigentlich auch immer das richtige tun.

Vielleicht gehörte es auch zu einem Plan, den wir Menschen nicht verstehen können und ging nicht anders.

Antwort
von Alburnus, 8

Im AT, also dem alten Bund Gottes mit Israel, war das Gebot "Du sollst nicht töten" nicht auf den Kriegsfall bezogen, da Gott in vielen Fällen, nicht nur auf dem Weg ins Gelobte Land, seinem Volk befohlen hatte, gegen seine Feinde Krieg zu führen. - Im NT, also dem neuen Bund Gottes, wird die konkrete, irdische Kriegsführung auf den geistlichen Bereich verlagert, vor allen Dingen durch Glauben, Gebet und die Inanspruchnahme des Blutes Jesu. Jesus sagt: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Daher die Ausweitung dieses Gebotes auch aufs Kriegsverbot.

Antwort
von realsausi2, 7

Das war ja, bevor der Gott der Bibel seine Antiaggressionstherapie gemacht hat. Da war er noch ein völkerschlachtender Miesepeter, der von seiner Arroganz getrieben alle wegradiert hat, die seiner Vorstellung von Leben nicht genehm waren.

Im neuen Testament dann hat er wohl gemerkt, dass solch ein Vorgehen auf Dauer ganz schlechtes Karma ist und versuchte, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Seinen eigenen Sohn dabei schlachten zu lassen, ist ein vergleichsweise geringfügiger Rückfall ist das alte Verhaltensmuster.

Nachdem wir diese Frage nun geklärt haben, können wir wieder darüber nachdenken, ob der Wolf, der Rotkäppchen gefressen hat, vielleicht doch schon als Welpe hätte eingeschläfert werden müssen.

Kommentar von KaeteK ,

Du kannst ja glauben was du willst, weil du es selber verantworten mußt, dennoch möchte ich dich warnen, da du deine gotteslästerlichen Aussprüche sicher bald bereuen wirst und ich für dich hoffe, dass es für dich dann nicht zu spät ist. lg

Kommentar von realsausi2 ,

Nun gehe ich ja davon aus, dass es keinen Gott gibt und es daher nicht zu negativen Folgen kommen wird.

Wenn es aber einen Gott gibt, wäre die Bibel wohl das Nonplusultra seiner Lästerung. Dagegen bin ich ein kleines Licht.

Antwort
von KaeteK, 4

https://bibelbund.de/2015/02/gewalt-in-der-bibel/

Ein Artikel, der eventuell etwas Licht in deine Fragen bringt. Du solltest selber in der Heiligen Schrift lesen, damit du Gott besser kennenlernst und seine Handlungen mit den Menschen verstehst. Bitte IHN, dass Er dir Sein Wort öffnet und sprich mit Christen, die wirkliche Christen sind, über das was dich bewegt und was du nicht verstehst. lg

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten