Frage von FrageHase91, 50

Wie lange wird es dauern bis sich meine Krankenkasse melden wird?

Hallo und zwar geht es um folgendes ich leide unter schweren Depressionen und einer Persönlichkeitsstörung mit selbstunsicheren Anteilen . Habe mir heute nun von meinem
Hausarzt eine Einweisung für die Psychatrie
geben lassen bzw. eine Überweisung für die
Psychatrie . Da ich aber meine Beiträge schon
seit ich 21 oder 22 bin nicht mehr zahlen konnte
weil ich seit dem auch schon Arbeitsunfähig bin
und mich meine Krankenkasse geweigert hat weiter Familien zu versichern habe ich mittlerweile
da ich dieses Jahr im November 25 werde Rückständige Beiträge von knapp 4000€ ...
Deshalb wurde mir damals gesagt das die Krankenkasse mir keine stationäre Behandlung zahlen würde . Aber nur am Telefon . Deshalb wollte ich jetzt sicher gehen das dies auch schriftlich abgelehnt wird . Es besteht kein Notfall wegen meiner Krankheit . Wie lange wird es etwa dauern bis die sich jetzt melden werden ? Weil das eine Blatt von der Überweisung ist ja für die Krankenkasse bestimmt . Was meine Mum heute oder morgen weg schicken wird per Post . Eine Ratenzahlung habe ich übrigens auch schon oft angeboten aber leider bringt das nichts . Weil ich nur 25€ im Monat zahlen kann . Und gleich im nächsten Monat ja wieder eine neuer Beitrag von 150€ anfällt . Dementsprechend ist der Vertrag dann wieder aufgelöst . :(
Und das Jobcenter sagt erst ab 25 zähle ich als alleinige Person im Haushalt weil woher ja WG ...
Hoffe Ihr könnt mir helfen :)

Lg. Tomas

Antwort
von eulig, 14

die kostenfreie Familienversicherung ist nur bis zum Tag vor dem 23. Geburtstag möglich. ab dem 23. Geburtstag muss man seine Beiträge selbst zahlen, wenn man nicht anderweitig (Arbeitsamt, Jobcenter, Arbeitgeber) abgesichert ist. eine Familienversicherung darüber hinaus ist nur möglich, wenn man eine Schulausbildung in der Zeit macht.

da dies alles nicht zutrifft bei dir, sind die Beiträge seither selbst zu zahlen gewesen.

Krankenkassen sind nicht dazu verpflichtet Ratenzahlungen anzubieten. sie tuen es aber aus Kulanz, wenn der Versicherte die Beitragsrückstände zusätzlich zum laufenden Beitrag begleicht und die Ratenhöhe in angemessenem Verhältnis zu den Forderungen steht.

idR sollten Beitragsrückstände in 6 bzw. 12. Monaten abgezahlt werden. in deinem Fall bei ca. 4000 Euro wären das ca. 300 Euro im Monat.

sofern die Beitragsrückstände nicht ausgeglichen sind, bzw. keine Ratenzahlung bedient wird, hat man keinen vollen Versicherungsschutz. man erhält lediglich Schmerz-/Akut-/Notfallbehandlungen. alles andere ist vom Versicherten selbst zu zahlen.

einige wenige Krankenkassen gehen hin und wieder auf Vergleiche ein. d.h. dass ein Teil der Forderung "abgeschrieben" wird und ein Restbetrag in Raten abgezahlt werden muss. aber sobald diese Ratenzahlung platzt, wird der Vergleich sofort hinfällig und die komplette Forderung lebt wieder auf.

Antwort
von wilees, 23

Du kannst davon ausgehen, dass die Krankenkasse unter solchen Voraussetzungen keine Kosten übernehmen wird.

Hast Du Dich schon einmal Von einem Anwalt beraten lassen?

Kommentar von FrageHase91 ,

Jap aber der dreht schon am Rad 😅

Kommentar von FrageHase91 ,

Der hat sich schon mit der Krankenkasse am Telefon angelegt aber die sind sowas von frech :(

Kommentar von FrageHase91 ,

Also ich bin schon bei einem Anwalt aber der weiß langsam bald auch nicht mehr weiter :/
Das einzige was mir dann übrig bleiben würde wäre zu warten bis ich 25 bin . Aber das würde dann auch nur klappen wenn das Jobcenter auch die Rückständigen Beiträge bis dahin übernehmen würde und die weiteren natürlich auch 😅

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