Frage von Enemy58, 69

Wie lange wird das überfluten der Märkte von Zentralbanken durch frisches Geld noch gut gehen?

Moin, meine Frage zur aktuellen Lage ist, wie lange und ob die Märkte das überfluten von frischem Geld durch die Zentralbanken stand halten können. Außerdem würde ich gerne konkret wissen, wer durch das überfluten gewinnt und wer verliert. Ein Beispiel zur aktuellen Flüchtlingspolitik wäre dabei ebenfalls sehr interessant und angebracht.

Vielen Dank.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von berkersheim, 32

Gute Frage. Das wüssten alle gern, auch die Zentralbanken und die Politiker. Es weiß ja unter den Bedingungen der Globalisierung keiner, wie groß z.B. die Geld- und Vermögensillusion der Menschen ist. Welches Ereignis eine Vertrauenskrise auslöst und die Dominosteinchen ins Kippen bringt. Eine Reihe von Aussagen hier auf GF zeigen, dass phantastische Vorstellungen über Geld herrschen. Je größer die Unkenntnis, desto leichter die Irreführung. Die gezielte Irreführung durch die Medien tut ein übriges. Angesichts dieser Situation würde ich mich nicht wagen, eine konkrete Prognose zu stellen. Die in der Finanzbranche aktiv sind und ihr Geld verdienen, wissen wohl, wie sehr immer mehr das ganze System auf Sand gebaut ist. Darum sicheren sie sich auch mit möglichst großen Gewinnmitnahmen ab, die Politiker mit möglichst hohen Einnahmen, die Top-Manager mit überhöhten Gehältern. Die rechnen sich alle aus, dass wenn eine Entwertung kommt, man mit 10% Restwert von 10 Millionen € immer noch besser leben kann als mit 10% von 1.000,- €. Das ist nicht nur Gier, wie gern behauptet wird, das ist die größere Vorsicht und das begründetere Misstrauen.

Es ist auch nicht prognostizierbar, wie lange die Deutschen Frau Merkels Alternativlosigkeit noch trauen und tatenlos ihrem Ausverkauf deutscher Vermögen zuschauen. Auch da sind ja die Regierungsmedien als Sandstreuer sehr aktiv. Ein Übriges kommt durch das Verfahren, dass Vernunft und Kritik mit emotionaler Aufgedunsenheit ersetzt werden. Wir steuern ja auf eine Gesinnungsdiktatur zu und Frauen und Schüler sind die leichtesten Opfer. Frauen, weil sie von Natur aus emotionaler werten und Schüler und junge Leute, weil ihre eigentlich positiv zu wertende Offenheit für ideelle Werte auch schamlos ausgenutzt werden kann, was schon zu Beginn des 1. Weltkriegs und 1933 festzustellen war. Da gibt es eine Verweigerungshaltung, dass durch Plünderung der privaten Vermögen und Sicherungssysteme in Deutschland (Krankenkassen, Altersabsicherung) durch die Politik der EZB und der EURO-Rettung in Wirklichkeit Vermögen von unten nach oben umgeschichtet wird und anders, als überall verkündet, weder in Griechenland, noch Spanien noch sonstwo unten etwas von den Milliarden ankommt.

Noch schwieriger ist es, über die Risiken der "Willkommenskultur" zu sprechen. Da ist man gleich Dunkeldeutscher, Hater, Rechter, Aber-Nazi oder direkt Nazi, in diese Ecke gestellt von Leuten, die überhaupt keine Ahnung davon haben, was der Nazionalsozialismus bedeutet hat. Da fehlt die kritische Differenzierung als Korrektur einer aufgebauschten Emotionalität. Ich denke, dass wir in zwei Jahren mehr wissen. Auch die Attentäter von Paris und Brüssel haben einige Zeit gebraucht, sich eine sichere Basis aufzubauen, bevor sie sich mit als Flüchtlinge getarnten "importierte Islamisten" verstärkt haben. Doch hier über die leichtfertig eingegangenen Sicherheitsrisiken zu reden ist Tabu. Erst recht ist es Tabu, über die Explosion der Sozialhaushalte zu reden, die in naher Zukunft zu noch höheren Abgabenbelastungen führen werden. Irgendwann sind wir ein moderner Skalvenstaat. Wie lange die neuen Arbeitssklaven stillhalten, wer will das prognostizieren. Sie werden unwissend gehalten und mit guten und schlechten Gefühlen (Zuckerbrot & Peitsche) steuerbar gemacht. Wann das an der Realität scheitert, die man nicht ewig wegreden kann, das ist sehr offen.

Kommentar von Enemy58 ,

Vielen Dank für diese äußert detailreiche und informative Antwort. Mit dieser Erläuterung haben Sie mir sehr gut geholfen und meine Ansichten bezüglich Merkels Politik verstärkt.

Antwort
von bitbuerster, 19

Das ist wie in San Francisco mit dem dortigen Warten auf das nächste verheerende Erdbeben: Jeder weiss, dass es passieren wird -aber keiner kann voraussagen, wann es passieren wird.

Allerdings kann man auf ein paar Vorwarnzeichen achten: Dass der Tag des Finanzzusammenbruchs nicht mehr allzufern ist, ersieht man schon daran, dass zur Verhinderung des Zusammenbruchs immer grössere Player antreten müssen:

1998 beim Zusammenbruch des LTCM Hedgefonds ging es "nur" um 1.25 Billionen Dollar und die Krise wurde noch (weitestgehend) von der Finanzindustrie selbst gestemmt

2007 bei der Subprime-Krise und dem Zusammenbruch von Lehmans wurden schon 7 Billionen Dollar verbrannt -und damit das internationale Finanzcasino weiterzocken darf, mussten hier bereits die Staaten (genauer: die Steuerzahler) ran, welche über ihre Haushalte die Verluste getragen haben

Heute reden wir zwischenzeitlich über eine Derivateblase von 6000 Billionen Dollar (!), und die Zentralbanken versuchen, diese mit Billionen an frisch gedrucktem Papiergeld noch möglichst lange vom Platzen abzuhalten.

Nach den Zentralbanken gibt es aber keinen "noch grösseren Onkel mit noch grösseren dicken Taschen" mehr! Zentralbanken können zwar formal nicht pleite gehen, weil sie ja jederzeit selber Geld drucken können. Aber faktisch gehen sie natürlich in dem Augenblick pleite, in dem die Menschen kein Vertrauen mehr in die Politik der Notenbanken mehr haben. Oder genauer gesagt: Pleite gehen tun immer nur die Bürger, nie die Staaten oder gar die Banken!

Warnzeichen auf die man achten sollte:
- die Volatilität an den Geld-, Aktien- und Derivatenmärkten nimmt zu (sog. Minsky-Effekt)
- der in Papiergeld ausgedrückte Preis von Sachwerten (Immobilien, Gold, Silber, Ackerland, ..) nimmt zu
- die Regierungen bereiten Einschränkungen von Geldströmen zur Enteignung ihrer Bürger vor (Abschaffung von Bargeld, Einrichtung erweiterter Meldepflichten bei Überweisungen, Limitierung von Bargeldgeschäften, Edelmetallverbote, ..) und erzählen immer aberwitzigere Ammenmärchen dazu
- die Zentralbanken drucken immer grössere Mengen an Geld und erzählen immer aberwitzigere Ammenmärchen dazu. Gleichzeitig sieht man, dass die Schere zwischen Geldmenge (M3) und tatsächlicher Produktivität (BIP) immer weiter auseinanderklafft (sog. Grenzwertnutzen, der abnimmt)
- die Regierungen brechen Kriege vom Zaun und/oder inszenieren Katastrophen, um durch "negative Integration" die Massen noch eine Weile abzulenken

Wie man sieht, sind wir auf dem Weg zum dooms-day also bereits recht weit fortgeschritten. Was letztendlich der "schwarze Schwan" sein wird, der alles zum Zusammenbruch bringen wird, weiss wie gesagt kein Mensch. Spätestens, wenn der nächste heftige Crash (=30%++ Verlust innert weniger Tage) am Aktienmarkt einsetzt, dürfte die Lawine aber wohl einsetzen.

(Und glaube keiner, dass _dann_ noch genügend Zeit wäre, um seinen Besitz zu retten! Wenn Du daran glaubst, dass das Finanzsystem pleite gehen wird, dann handele sofort.)

Kommentar von Enemy58 ,

Danke erst einmal für die Antwort. Können Sie mir auch sagen was nach so einer gewaltigen Krise passieren wird? Eine Blase von 6000 Billion gab es noch nie. Wie überlebt man eine solche Krise und wie geht das Leben nach dem platzen einer derartigen Finanzblase weiter?

Kommentar von bitbuerster ,

Wenn die Derivateblase platzt, dann gibt es schlicht aufgrund der Grösse dieses Ereignisses keinen Weg mehr, das abzufedern. Theoretisch könnten die Zentralbanken natürlich per Mausklick auch 6.000.000.000.000.000 "neue" Dollars in die Welt setzen: Sie würden also zur "bad bank" der Welt werden und hätten halt 6 Billiarden "negatives Eigenkapital" in der Bilanz stehen.
Praktisch dürfte das aber nicht funktionieren: In einem ungedeckten "fiat-money" System heisst die eigentliche Währung nun mal "Vertrauen" -und wenn das erst einmal weg ist, dann helfen auch alle bilanzhalterischen Buchungstricks nichts mehr.

Der Effekt: Die Menschen sehen Papiergeld nur noch als Papier an, aber nicht mehr als Geld. Die Geldentwertung wird immer schneller (=exponentiell) und endet erst dann, wenn der Heizwert des Papiers grösser ist als die Kaufkraft dieses "Geldes" für z.B. Briketts. Kann man z.B. sehr schön an den Inflationskurven der grossen Hyperinflation anno 1923 nachvollziehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923

Faktisch bedeutet all das einen Zusammenbruch des Staatswesens: Alles Geldvermögen wird vernichtet, die Menschen sind zunächst damit beschäftigt, ihre Geldvermögen noch irgendwie in Sachwerte umzutauschen. Da der Wert des Arbeitslohns ab einem bestimmten Punkt der (Hyper)Inflation selbst auf Sicht weniger Stunden ebensowenig mehr vorhersagbar ist wie erzielbaren Preise für Waren, bricht auch dort der Arbeitsmarkt einerseits und der normale Güterverkehr andererseits zusammen: Das ist der Zeitpunkt, in dem die Menschen auf Tauschhandel zurückfallen: Arbeitsleistung gegen Anteile der Warenproduktion des arbeitgebenden Betriebs; oder: Benzin gegen Brot, Brot gegen Alkohol, Zigaretten, etc.

Das Steuersystem und damit die Sozialsysteme sind natürlich genauso zerstört: Rentenansprüche sind nichts mehr wert, insbesondere Arbeitslose und Rentner sind auf sich selbst gestellt.

Es setzt eine Stadtflucht ein, weil die Menschen in den Städten mangels funktionierender Lebensmittelkette zunehmend hungern und in den ländlichen Regionen um Essen betteln, tauschen oder stehlen gehen. Gleichzeitig beschlagnahmt der Staat vermehrt die Produktion bäuerlicher Betriebe, um damit in den Städten Suppenküchen einzurichten.

(Wie schlimm es kommen kann, zeigt das erschreckende Beispiel "New Orleans": Im Jahre 2015 hatte der Wirbelsturm Katharina die Stadt überschwemmt, wodurch die bis dorthin funktionierende Infrastruktur der Grossstadt zusammenbrach. Innerhalb von nur 48h verwandelte sich New Orleans in eine bürgerkriegsähnliche Zone, in der sich Menschen in den Supermärkten mit Waffengewalt um die letzten Lebensmittel stritten, Plünderungen und Vergewaltigungen "normal" wurden und erst durch Verhängung des Kriegsrechts und Einmarsch der US-Nationalgarde nach 5 Tagen wieder zivilisatorische Zustände zurückkehrten..)

Sachvermögen wandert in diesen Zeiten von den vormals "reichen" Städtern zu den vormals "armen" Bauern: Den Porsche gegen ein paar Kilo Fleisch, der Pelzmantel gegen einen Sack Mehl, goldene Eheringe gegen einen Sack Kartoffeln. (Meine Oma konnte noch selbst davon erzählen..)

Der Staat schottet sich nach aussen ab: Kapitalverkehrskontrollen verhindern anfangs, dass das heimische Vermögen noch in Fremdwährungen flüchten kann. Später, wenn das eh egal ist, wird das Militär eingesetzt, um einerseits Aufstände niederzuschlagen und andererseits zu versuchen, die Bevölkerung notfallmässig zu versorgen. Die Bürgerrechte werden durch Notstandsgesetze ausser Kraft gesetzt.

Nach einer gewissen Zeit wird dann der "Neustart" probiert: Man schafft eine neue Währung, die anfangs durch Sachwerte (Gold, oder anno 1949: Immobilien durch Zwangshypotheken auf alle Häuser) unterlegt ist, damit die Menschen ihr neu vertrauen. Die Normalisierung kann dadurch sehr schnell wieder einsetzen.
Übriggebliebene Vermögen (z.B. Vertragliche Ansprüche, Kontostände im Guthaben oder im Soll) werden nach einer (willkürlichen) Formel auf diese neue Währung umgestellt, z.B. Guthaben um den Faktor 10 Billionen reduziert, Schulden aber nur um den Faktor 5 Billionen reduziert. Dieser "Betrug" dient dazu, die Banken besserzustellen, um sie als Kreditgeber zur Ankurbelung der darniederliegenden (Real-)Wirtschaft zu positionieren. Dazu "Helikoptergeld" für die Bevölkerung (anno 1949 meines Wissens DM 50,- pro Deutschem), um initial neues Geld in Umlauf zu bringen.

Und dann startet alles wieder von vorne: Die Menschen sparen, die Staaten machen Schulden und entwerten das Geld zu fiat-money, die Banken wuchern mit Zins und Zinseszins und zocken mit Derivaten, .. -bis zum nächsten Zusammenbruch:

So war es immer und da das kollektive Gedächtnis der Menschen nie über ein Menschenalter hinweg reicht, wird es wohl leider auch immer so bleiben..

Antwort
von FrageSchlumpf, 31

Das ist ja eine Kinderüberraschung - drei Wünsche auf einmal ;.)

1. Es wird kein Markt mit "frischem" Geld geflutet. Es wird von der EZB aus vollkommener Dummheit nicht benötigtes Zentralbankgeld geschaffen. Kein Mensch der nur ein wenig von Geld, Bank und Volkswirtschaft versteht, würde Interbankgeldbestände zur relevanten Geldmenge zählen.

2. Da eigentlich "nichts" passiert, insbesondere kein Geld "geschöpft" wird wie man immr so schön sagt, gibt es auch keine direkten Profiteuere. Niemand, aber auch wirklich niemand, hat durch diese Aktion nachher mehr Geld als vorher - nicht direkt, garantiert.

Wenn natürlich ein Spekulant ( z.B. Hedgefonds ) weil die EZB das macht, einen Kredit über 100 Mrd. Euro aufnimmt und damit Aktien kauft, steigen die Aktienpreise und die Besitzer von Aktien werden "reicher", das ist dann aber wegen der freien, individuellen Entscheidung des Hedgefonds und nicht ursächlich wegen der EZB.

Bei Besitzern von Staatsanleihen kommt es zu kleinen Kursgewinnen, wobei schwer zu sagen ist, wieviel davon der EZB und wieviel dem "Markt" zu Grunde liegt. Im Verhältnis zu allen relevanten Größen ( z.B. BIP ) ist dieser Betrag eher zu vernachlässigen.

3. In Geldpolitik kenne ich mich denke ich gut aus, zur Flüchtlingspolitik habe ich eine Meinung, ich sehe mich aber nicht im Stande, die Geldpolitik der EZB auch nur ansatzweise mit der Flüchtlingskrise und ihren Lösungsalternatien in Zusammenhang zu bringen.

Kommentar von berkersheim ,

Bildhafte Ausdrück wie "mit Geld geflutet" sind anschaulich. Doch sie führen jeden, der nicht die Hintergründe kennt, hinters Licht. Wenn die EZB z.B. Schrottpapiere portugiesischer Banken aufkauft, dann macht sie einen Tausch. Die Schrottpapiere, die sie den portugiesischen Banken abnimmt, sind Versprechen auf Leistungen, die niemand mehr einhalten kann. Dafür bekommen diese Banken dann EURO. Doch EURO sind kein bedrucktes Papier oder ein Eintrag auf irgendeinem Konto. EUROs sind Schuldtitel, einzulösen letztlich von denen, die den EURO decken - und das sind im Zweifel die deutschen Steuerzahler. Da haben also Leute in Portugal etwas gekauft und, weil sie kein Geld parat hatten, per Kredit versprochen, später zu zahlen. Dann stellt sich raus, dass sie das nicht können, dass sie im schlimmsten Fall gelogen haben. Jetzt hat die Bank als Gegenwert des Kredits irgendeine Bauruine. Die will auch keiner. Was geschieht nun, wenn die EZB der portugiesischen Bank die faul gewordenen Kredite abkauf? Sie kauft in unserem Namen eine portugiesische Bauruine. Damit können die dann die nächste Bauruine finanzieren. Und natürlich verdient da jemand dran: Der Baukonzern, der politische Vermittler, die Bank usw.. Die Bauruine wird möglicht billig erstellt, soll ja eh nur in der Landschaft rumstehen. Doch mit den Provisionen können einige Leute ganz toll leben. Und das vermittelt die EZB, wenn sie "mit Geld flutet".

Kommentar von FrageSchlumpf ,

hmm , mutig zu behaupten, portugisische Staatsschulden seinen mit Sicherheit uneinbringelich.

Falsch, um nicht zu sagen grottenfalsch, dass nur Deutschland für die EZB haftet.

Man kann sich recht leicht besorgen, nach welchem Schlüssel die Anleihen gekauft werden. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte der Haftungsschlüssel sein. D.h. es werden anteilig nicht überproportional portugisische Schulden gekauft.

Und wenn man bedenkt, dass ein Großteil der portugisischen Schulden auf den Baugrundstücken und in den Garagen von deutschen Exportunternehmern steht, ohnehin eine gewagte, und hochgradig polemische Aussage.

Es wäre natürlich besonders schön, wenn man auf meine Punkte eingegangen wäre.

1. Niemand wird durch den Anleiheankauf direkt reicher ( minimale Kursgewinne abgesehen ).

2. Diese Mrd. und Abermird. die in er Presse aufgebauscht werden sind geldpolitisch irrelvant.

Kommentar von berkersheim ,

Tja, wer' s den Vertröstern glaubt! Ich weiß, dass alle EURO-Staaten für die Gesamtforderungen des EURO haften. NUR - diese Haftung wird ja erst fällig, wenn alles zusammengebrochen ist, und dann fragt sich, bei wem abkassiert wird, bei denen, die eh schon lange pleite sind oder bei denen, wo noch was zu holen ist. Na ja, das dauert noch - hoffentlich - und die Geld- und Vermögensillusion hält noch lange an. Wie man sieht, Illusionsvertreter gibt es genügend.

Antwort
von frider123, 44

Das Vollpumpen mit riesigen Geldmengen wird nicht mehr lange gut gehen.

Sieht man ja momentan an den Zinsen etc.
Außerdem wird die Inflation ansteigen.

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