Frage von BatmanZer, 212

Wie lange werden die Menschen noch an einen Gott glauben?

Wenn man bedenkt, dass die Wissenschaft nach und nach alles nachvollziehbar, logisch und beweisbar beschreiben und erklären kann. Gott verschwindet immer mehr von der Bildfläche. Wie lange wird es noch dauern bis Gott ein Hirngespinst der Vergangenheit ist. Das gilt übrigens für alle Götter!

Antwort
von Hamburger02, 53

Solange die Wissenschaft noch nicht alle Fragen geklärt hat, und das wird niemals passieren, bleiben immer Wissenslücken, in denen man einen Lückenbüßergott als Variable für "Unbekannt" einsetzen kann.

Dieser Lückenbüßergott hat allerdings überhaupt nichts mehr mit dem biblischen oder dem christlichen Gott zu tun, sondern stellt im Prinzip eine komplette Neuerfindung dar.

Kommentar von danhof ,

Kannst Du ein Beispiel für den Lückenbüßergott nennen? Wo wird diese Variable eingesetzt? Meinst Du, es gibt Menschen, die sagen, die Quadratur des Kreises funktioniert nicht, weil Gott das so wollte?

Ich verstehe es nicht, denn für mich (und alle Christen, die ich kenne) ist Gott kein Lückenbüßer für irgendwas. In unserer Gemeinde gibt es auch etliche Naturwissenschaftler.

Warum wird hier immer versucht, Gläubigen die Wissenschaft zu entziehen/zu verweigern? Als ob Schwarze nicht Autofahren können?!?!

Welcher Christ würde behaupten, dass ein MRT Zauberei ist? Welcher Christ würde sagen, dass GPS von Gott gesteuert wird? Welcher Christ würde meinen, dass Medizin nicht funktioniert?

Kommentar von Hamburger02 ,

Nicht alle Gläubigen verwenden den Lückenbüßergott.

Der kommt dann ins Spiel, wenn in der Art argumentiert wird: "Die Wissenschaft kann den Auslöser des Urknalls nicht benennen, also muss es Gott gewesen sein". Im Prinzip steckt da eine antike Denke dahinter: "An allem, was wir nicht erklären können, sind die Göttert schuld".

Gott dient bei dieser Art der Argumentation dazu, die Lücken zu füllen, die die Wissenschaft noch nicht gefüllt hat. Dieser Lückenbüßergott wird daher mit jeder wissenschaftlichen Erkenntnis kleiner, wird aber nie ganz verschwinden und hat, wie schon gesagt, mit dem biblischen oder christlichen Gott nichts zu tun.

Antwort
von Dxmklvw, 24

Ich gehe da von einem anderen Überlegungsansatz aus, den ich aber nur mit einem passenden Gleichnis beschreiben kann, welches auch Aussagen über die Wissenschaft betrifft.

Angenommen, rote Blutkörperchen könnten denken. Sie schwimmen durch den gesamten Körper, untersuchen alle Zellen, denen sie begegnen und streiten sich dann unentwegt darüber, ob es wohl einen Menschen gibt oder ob das alles nur Einbildung ist. Wie würde dieser Streit nach entsprechend langer Zeit wohl enden?

Kommentar von BatmanZer ,

...blutig.

Antwort
von Lazybear, 41

Unser ethiklehrer hat uns mal folgendes gesagt: wenn wir wüssten was in der 14. sekunde vor dem urknall war, dann wäre die 15. sekunde gott, und wenn wir schließlich rausgefunden hätten, was in der 15. sekunde war, dann wäre gott die 16.... so viel zu wissenschaftlichen fakten, man wird das universum nie verstehen und jede beantwortete frage schafft weitere plätze für gott! Wenn wir aber den glauben betrachten als etwas was menschen hoffnung gibt, dann wird das nie vergehen, denn der mensch braucht sowas für sein überleben, nicht jeder kann hoffnung aus den gleichen quellen beziehen wie du, darum ist der glaube vielen menschen nach wie vor wichtig, und je mehr menschen verzweifeln unabhängig von ihrer bildung um so mehr werden wissenschaften ablehnen und mit fakeln durch die straße ziehen bis wir wieder im mittelalter sind! Momentan haben wir eine blüte der wissenschaften, aber sowas gabs damals in vielen anderen kulturen, bis gläubige alles zunichte machten und alles zurück versetzten, aber auf der anderen seite folgt aus immer mehr erkenntnissen spirituelles brachland, wogegen menschen rebellieren was wieder zu einer blüte der religion führt.. Lg

Kommentar von danhof ,

Schade. Bis zu "um so mehr werden wissenschaften ablehnen" fand ich die Antwort richtig gut.

Nur dass Glauben an Gott überhaupt nichts mit angeblicher Ablehnung der Wissenschaft zu tun hat.

Antwort
von Andrastor, 43

Mit etwas Glück nur mehr wenige hundert Jahre. Der Atheismus ist auf dem Vormarsch, durch das Internet begünstigt, wächst die Zahl der Ungläubigen immer weiter und immer schneller und mit der Zeit wird so auch die letzte Religion verschwunden sein.

Kommentar von danhof ,

GLAUBST du?

Kommentar von Andrastor ,

Warum sollte ich?

Antwort
von Nadelwald75, 28

Hallo BatmanZer,

wenn man bedenkt, dass die Wissenschaft nach und nach alles nachvollziehbar, logisch und beweisbar beschreiben und und ihren Ablauf erklären kann, dann ist es nicht ihr Aufgabengebiet, auch zu erklären, warum und wozu alles geschieht.

An Gott werden Menschen so lange glauben, wie sie noch Sinnfragen stellen und über Zukunft, Moral, Ethik, Liebe, Vertrauen, Hoffnung nachdenken. Da kann die Wissenschaft nämlich durch Versuch und Irrtum nichts erklären und beweisen.

Kommentar von BatmanZer ,

Aber dafür gibt es doch die Philosophie, die versucht sowohl mit Prämissen(Religion) als auch mit Tatsachen (Wissenschaft) Lösungen für die besagten Themen (Ethik,Liebe,...) zu finden.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo BatmanZer, aber natürlich - da hast du Recht. Philosophie ist eine Möglichkeit, Wirklichkeit zu erklären. Aber das ist auch wissenschaftlich nicht beweisbar. Da müsstest du genau so die Philosophie ausschließen.

Theologie ist eine spezielle Art, Wirklichkeit zu erklären. Und vielleicht ist dir auch bekannt, dass man früher sogar die Philosophie als Teilgebiet der Theologie betrachtete?

Antwort
von Zischelmann, 59

Gott ist kein Hirngespinst-nur das Gottesbild eines alten Mannes mit weißem Bart ist eines.

Es gibt viele Dinge die man nicht erklären kann und es gibt auch viele seriöse Wissenschaftler welche Glauben und wissenschaftliche Erkenntnisse miteinander vereinbaren können.

Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde die geheimnisvoll sind und unsichtbar

Antwort
von derMannohnePlan, 48

Solange es Menschen gibt!

Die Menschen haben Angst vor dem Sterben und vor dem was danach kommt.

Somit haben sie sämtliche Götter erfunden.

Kommentar von danhof ,

Genau. Und Flugzeuge haben die Menschen erfunden, damit sie Terroranschläge ausführen können!

Antwort
von danhof, 20

Was erklärt die Wissenschaft denn beweisbar? Zum Beispiel zum Thema Entstehung des Lebens?

Und aus welchen dieser konkreten, beweisbaren, wissenschaftlichen Abhandlungen folgt der Schluss, dass es Gott nicht gibt?

Und wieso stellst Du kurz hintereinander fast dieselben Fragen?

Antwort
von Haldor, 7

Bis ans Ende aller Tage!

Das Rätsel unserer Existenz kann nicht gelöst werden, dieses Verdammt-sein auf einem (im Vergleich) winzigen Staubkorn inmitten eines Sonnensystems voll lebloser Planeten bzw. inmitten von Milliarden Milchstraßensystemen. Was bleibt den Menschen anderes übrig, als an einen höheren Sinn zu glauben. Die Atheisten können dir keine
Antworten geben. Das sind Nihilisten.

Jetzt hat sich herausgestellt, dass auch der ferne Planet Pluto nichts als tote Felswüste enthält. Mit all den Milliarden und Abermilliarden Sonnen- und Planetensystemen innerhalb der Milliarden und Abermilliarden Galaxien wird es ähnlich sein. Wenn es anders sein sollte, werden wir es bei den gigantischen Entfernungen nie erfahren. Wenn doch, dann führt uns das auch nicht weiter. Bewohner ferner Planeten, sollte es sie überhaupt geben, sind in der gleichen Situation wie wir Erdenbewohner.

Unsere fürchterliche Einsamkeit inmitten des gigantischen Universums lässt sich nur ertragen, wenn wir an einen Erlöser-Gott glauben (ausgenommen natürlich die Atheisten und Gottesleugner, die sich offenbar mit den Annehmlichkeiten unseres Planeten zufrieden geben, diese genießen und dann, am Ende ihres sinnlosen Daseins, ausrufen: nach mir die Sintflut!).




Antwort
von Omnivore11, 9

Bis jeder Mensch auf der Welt auch weltlich denkt und nicht an Märchengeschichten. Das wird aber leider nicht so schnell geschehen, da viele Länder auf Religionen aufbauen und eine Staatsreligion haben. Die Säkularität wäre ein Anfang

Antwort
von Delveng, 54

So lange es Menschen gibt, werden Menschen an einen Gott glauben.

Kommentar von Meatwad ,

Aber irgendwann werden sie ein kleines, überschaubares Dorf sein.

Antwort
von Dhalwim, 5

Hallo BatmanZer,

Nun, das denke Ich würde auf die Umstände ankommen Sire. Zumal man ja auch bedenkt, dass Religion / Esoterik / Spiritualität eher ein emotionaleres Thema einschlägt,

so muss man doch bedenken, dass Menschen zu ihren Emotionen eher stehen werden, als zu ihrem Verstand. Denn das Herz hat Macht über einen Menschen, wir selbst sind unsere Emotionen,

wer seine Emotionen im Griff hat, hat sich selbst auch im Griff, so einfach ist das. Daher würde Ich sagen, wenn Kinder Atheistisch erzogen werden, schon von klein auf, Religionen von Staaten getrennt werden, Ethikunterricht stattfindet und vorallem viele "Religionslobby's", ausgedünnt werden.

Also Sire, nun Wissen sie bescheid :)

LG Dhalwim

Antwort
von PWolff, 41

So lange es Menschen gibt.

Das gilt übrigens auch für den Gott, den man fälschlich "Wissenschaft" nennt und dessen Religion behauptet, man könne alles mit ihm erklären. Das war vor 250 Jahren wesentlich weniger abstrus als heute. Und wer das nach Gödel noch behauptet, ist entweder sehr unwissend (gehalten worden?) oder sehr naiv oder verschließt seine Augen willentlich (nicht unbedingt wissentlich) vor der Realität.

Beschäftige dich mal ein klein wenig mit Erkenntnistheorie, dann wirst du die vermeintlichen Fundamente deines Glaubens (falls ich deine Frage richtig interpretiere) schwanken sehen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Wenn ich die Erkenntnistheorie auf Glauben und Religion anwende, sieht es aber ganz duster aus...da bleibt gar kein Fundament mehr übrig.

Antwort
von Eselspur, 79

Solange es Menschen gibt, werden auch manche an den lebendigen Gott glauben.

Aber offensichtlich weißt du weder vom Glauben, noch von der Wissenschaft allzu viel, sonst würdest du nicht so etwas schreiben.

Nicht einmal "Materie" kann heute von den Wissenschaften ansatzweise erklärt werden, geschweige denn "Leben" oder gar "Liebe".  

Kommentar von BatmanZer ,

"Nach und nach". Nur weil die Wissenschaft noch nicht so weit ist, heißt es nicht dass sie es nicht rausfinden kann. Man muss bedenken, dass alles Gotteskritische lange Zeit von der Kirche verfolgt wurde.

Kommentar von Eselspur ,

Die letzten Jahrzehnte kommt speziell Physik darauf, dass sie immer weniger weiß als sie eigentlich angenommen hat. "Erklären" kann aber eine Naturwissenschaft grundsätzlich nicht, nur beschreiben.

Wissenschaft ist nicht "gottkritisch". Es gibt auch die "Päpstliche Akademie der Wissenschaften".

Kommentar von BatmanZer ,

Wissenschaft ist heutzutage nicht Gotteskritisch. Früher war sie das schon, wenn Köpenick z.B. gesagt hat dass die Sonne im Mittelpunkt steht, nicht die Erde.

Kommentar von BatmanZer ,

Kopernikus * nicht Köpenick ;D

Kommentar von Eselspur ,

es wR wichtig, dass damals die Theologie und auch die Naturwissenschaften sich ihrer Grenzen bewusst wurden. War6m heute vereintelt K7rchenleutw etwas über Wissenschaft sagen müssen und Naturwissenschafter über Glauben weiß ich nicht. Das ist einfach nur peinlich!

Antwort
von AaronMose3, 45

Solange sie sich weigern, die Realität zu akzeptieren.

Antwort
von nowka20, 9

solange, wie ihnen ihr glaube hilft, ihr leben zu bewältigen

Antwort
von quopiam, 3

Wenn man bedenkt, daß die Statistik logisch und nachweisbar zeigen kann, daß genau diese Frage fast jeden Tag ein- oder mehrmals gestellt wird... wie lange wird es dauern, bis jeder verstanden hat, daß es nichts bringt, die gleiche Frage immer wieder zu stellen, statt die Suchfunktion zu benutzen? Das gilt übrigens für alle Fragen, die wir hier schon tausendmal hatten.

Antwort
von chrisbyrd, 4

Immer:

Psalm 115,18: "Wir aber wollen den Herrn preisen von nun an bis in Ewigkeit. Hallelujah!"

Jesaja 40,8: "Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit!"

1. Petrus 1,23: "Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt." 

Antwort
von frider123, 65

Das Christentum hat einen großen und guten Einfluß auf unser Land.
Es gibt viele Sachen, die sich nicht wissenschaftlich Belegen lassen, wie z.B. der Urknall.

Kommentar von BatmanZer ,

Der Urknall ist so gut wie bewiesen. Stichpunkte Inflation, Hintergrundstrahlung

Kommentar von frider123 ,

Der Urknall ist ein Witz, nicht mehr.

Kommentar von BatmanZer ,

Es gibt eindeutig Indizien, die auf einen Urknall zurückzuführen sind. Oder wenn man bedenkt, dass sich das Universum ausdehnt und somit mal kleiner gewesen sein muss.

Kommentar von frider123 ,

Die Wissenschaft findet immer Indizien, aber es spricht auch einiges dagegen.
Bei der Evolution ist es das gleiche.

Antwort
von JustNature, 62

Wenn die europäische Zivilisation überlebt, ist es wohl im 50 Jahren aus mit dem Gotteswahn. Wenn der Islam alles überflutet, wird's noch 500 Jahre dauern.

Kommentar von alex32444321 ,

Wenn die Muslime den Westen übernehmen dann wird es gar keine Weiterentwicklung mehr geben, auch nicht nach 500 Jahren. Oder bildest du dir wirklich ein, "die Muslime brauchen ja nur die selbe Zeit wie die Christen um sich zu zivilisieren", das ist nichts weiter als eine Lüge, denn die islamische Welt wird sich niemals irgendwie zum positiven entwickeln. 

Kommentar von JustNature ,

Dank Merkel werden die Muslime wohl ganz Europa übernehmen. Hier ist dann geistig völlig Sense. Aber die ganze USA, Kanada und Rußland werden sie nicht kapern. Und wenn von dort immer wieder liberale Gedanken kommen, wird das auf Jahrhunderte gesehen schon was bewirken. Es gibt ja auch in Europa schon ein paar Prozent Moslems, die ihre Glaubenstyrannei bloß noch zum Ko... finden. Gewalt und Dreistigkeit siegt zwar in Europa, da wir viel zu schwach und gutmenschlich sind. Aber nicht auf tausend Jahre.

Kommentar von danhof ,

"Gotteswahn". Du meinst, dass dieses EINE Buch von einem augenscheinlich total verbitterten Religionshasser mehr wiegt als die Bibel, die Milliarden Menschen in ihren Bann zieht, weil sie voller Weisheit, Liebe und der Offenbarung von Gottes Willen für uns ist?

Das glaube und hoffe ich nicht...

Kommentar von JustNature ,

Auf das Werk von Dawkins nahm meine Antwort nicht Bezug. Die Götter, die uns vorgeführt werden (Wüterichgott Jahwe, Haarespalter Allah, dreifaltiger Christengott...) sind trotzdem Gotteswahn.

Antwort
von anniegirl80, 28

Du hast diese Frage doch in ähnlicher Form gerade erst gestellt...

Kommentar von BatmanZer ,

Ich habe diese Frage hier zuerst gestellt. ☺

Kommentar von anniegirl80 ,

Möglich - aber das ändert nichts daran dass es fast die gleiche Fragestellung ist. Du hast wohl zuviel Zeit ;-)

Antwort
von Helfer3450, 15

Bis sie merken werden, dass es keinen gibt...

Antwort
von coonverse, 95

Es wird immer irgendwen geben der daran glauben wird ..

Antwort
von pascal3232, 90

Wirt noch dauern vllt auch für immer. Weil auch wenn man weiß dass der urknall das universum erschaffen hat und somit auch die erde bleibt die frage wer oder was den urknall "erschaffen" hat. Und das wirt immer das argument der gläubigen sein. Ich persönlich bin Atheist find aber die vorstellung von andere lebewesen bzw das wir von einer anderen rasse erschaffen wurden garnicht so unrealistisch zumindest realistischer als einen gott und den himmel bzw die hölle ^^

Antwort
von Susii01, 12

So lange bis es eindeutig bewiesen ist...ist es aber noch lange nicht.

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