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Wie lange sollte man stillen?

gefragt von Wikingerbraut am 09.02.2008 um 17:11 Uhr

Man hört sehr unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema, wer hat schon Erfahrungen damit oder gute Empfehlungen wie lange stillen sinnvoll ist und wann man entwöhnen sollte?


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aline1507
beantwortet von aline1507 am 9. Februar 2008 17:17
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Die WHO empfiehlt momentan 6 Monate voll zu stillen und das Teilstillen bis mindestens zum 2. Geburtstag und darüber hinaus, so lange Mutter und Kind es wollen.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 9. Februar 2008 17:29

Jepp! DH! Diese Empfehlung würde ich auf jeden Fall mindestens einhalten.

Kommentar von Nordfriesin am 10. Februar 2008 11:01

Ich habe mal eine Mutter gesehen die Mittags auf den Kindergartenspielplatz kam um ihren Sohn zu stillen! Er war 5!!!!!!!! Meiner Meinung nach ist das in der westlichen Welt eher abzuraten! Das Kind wird geärgert und wird wohl an einen Mutterkomlex erleiden!!! Nur weil mein Kind es WILL und ich es als Mutter genieße mein Kind bei mir zu haben heißt das noch lange nicht dass es auch das BESTE ist für mein Kind!!

ICH persönliche würde auch herzlich gerne auf einen Partner verzichten der bis ins Schulalöter vond er mutter gestillt wurde und bsi zum Teenageralter mit der Mutter im Bett geschlafen hat! Nein Danke!!

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 11. Februar 2008 10:19

Hallo Nordfriesin.

Ich habe noch nie einen solchen Unfug im Zusammenhang mit dem Langzeitstillen gehört, wie von Dir gerade eben.

Was bitte unterscheidet uns "in der westlichen Welt" von noch gesünderen Völkern, außer die Degenerierung im Kopf?

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 07:18

Interessanterweise haben meine beiden Kinder (inzwischen 4 und 6 Jahre alt)eigentlich nie Einschlafprobleme gehabt, stehen nicht wieder aus dem Bett auf, um etwas zu trinken oder dies oder das zu fragen. Sie werden ins Bett gelegt und schlafen ruhig ein. Ich denke, das liegt daran, dass ich sie lange gestillt habe, sie haben also immer dann Geborgenheit erfahren, wenn sie es brauchten. Zum Schluss nur noch zum Einschlafen oder nach einem Sturz (gut, um zu beruhigen und evtl. eine Gehirnerschütterung zu erkennen, falls sich das Kind danach erbrechen muss).


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 9. Februar 2008 17:12
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Solange wie du kannst und es für euch beide schön ist. Alles andere ist Murks.

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 07:20

Super Antwort. Es gibt kein Rezept, das für alle passt. Manche Kinder hören von sich aus früher auf, andere später. Meine wollten lange bei mir trinken ...


medicangel
beantwortet von medicangel am 9. Februar 2008 17:17
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solange es geht,da es was besonderes ist was die Natur da gemacht hat und sicher auch für die Mutter/Kind Bindung sehr zum Vorteil ist,alleine durch dieses Gefühl der Geborgenheit.

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 07:22

Das mit der Mutter-Kind-Bindung stimmt. Meine beiden Kinder (Langzeitstillkinder) hatten durch das Stillen sehr viel (Ur)Vertrauen entwickelt und dadurch nie Probleme, mal von anderen betreut zu werden, in die Kinderkrippe (ich musste recht bald wieder arbeiten gehen)oder eine Spielgruppe zu gehen, waren auch immer sehr offen gegenüber anderen Kindern.

Fazit: Das Stillen ist wie ein unsichtbares Band zwischen Mutter und Kind, das dem Kind viel Sicherheit gibt, so dass es ohne Angst die Welt erkunden kann.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 11. Februar 2008 10:29
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Das Stillen ist für Mutter und Säugling exakt so lange sinnvoll, wie es beide wollen. Absolut unwichtig ist die negative Meinung der eigenen Mutter oder Nachbarin, der Freundin oder anderer bornierter Menschen. Immer daran denken, dass das Stillen die natürlichste Ernährung der Welt für Menschenkinder (und alle anderen Säugetiere!) ist.

Die WHO empfiehlt für alle Nationen der Erde eine Stillzeit von 2 Jahren.

Es ist total normal, dass ausschließlich gestillte Kinder im ersten halben Jahr keine weitere Nahrung und oft nicht mal Wasser zu sich nehmen. Das Zufüttern ist auch nicht an einen festen Termin gebunden.

Bangemachen gilt nicht. Kinderärzte haben übrigens in aller Regel NULL Ahnung vom Stillen.

Solange Du stillst, hast Du Anspruch auf kostenlose Stillberatung durch Deine Hebamme. Wenn sie keine Ahnung davon hat (gibt's leider auch immer noch), wende Dich an eine AFS-Stillberaterin oder wechsle einfach die Hebamme (geht auch nach der Geburt). Oder wende Dich auch an

http://de.groups.yahoo.com/group/langzeitstillen/

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 08:17

Super Antwort! Nicht nur Kinderärzte, sondern auch Erzieherinnen und Lehrerinnen haben oft große Vorurteile, haben vor 20 Jahren einmal irgendetwas über das Stillen gehört, das sie jetzt verallgemeinern.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 11. Juni 2008 21:08

@mariamutter: Vielen Dank!


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 9. Februar 2008 17:19
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Solange es dir möglich ist.

Bei allen Berichten über Risiken des Stillens (Schadstoffe in der Muttermilch u.a.) ist die positive Wirkung auf das Kind (und die Mutter!!!) nicht zu übersehen.

  1. Stillen versorgt das Kind mit den Immunstoffen der Mutter, solange seine eigenen Immunreaktionen noch nicht entwickelt sind (Schutz vor Krankheiten)
  2. Psychologisch ist das Stillen die größtmögliche Nähe zwischen Mutter und Kind, was in dieser Zeit auch beide brauchen.
  3. Die Länge der Stillzeit ergibt sich optimalerweise automatish, wenn das Kind anfängt, auf fester Nahrung herumzukauen und diese dann auch zusichzunehmen. Wenn das Kleine das Brezelstück nicht mehr hergeben will, dann kann man langsam aufhören. Abruptes Beenden des Stillens ist nicht anzuraten, es sollte reduziert werden (nicht mehr so oft).

Kommentar von Simple_avatar6smalllinuxopa am 9. Februar 2008 17:27

Vergessen: Auch Väter sind gerne beim Stillen dabei, schließlich ist es ja zumindest teilweise auch ihr Werk, das kleine Mensch :-)


Tommmi2006
beantwortet von Tommmi2006 am 9. Februar 2008 17:26
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Nach all dem Mist, der in Ersatznahrung (Ersatz für Muttermilch) drin ist, sollte so lange als möglich gestillt werden. DAS ist das Beste für das Kind. Wem das Wohl des Kindes egal ist, stillt nur kurz oder gar nicht. Allerdings muss für einen guten Milchfluss alles von Anfang an richtig gemacht werden. Z.B. sollte das Kind sofort nach der Geburt angelegt werden etc. Werden eklatante Fehler von ANfang an gemacht (Kind wird der Mutter weggenommen,erst gebadet etc) kann es sein, dass nicht genügende Milch produziert wird-die Milchproduktion ins Stocken gerät.... Tipp: Vor der Geburt informieren und nicht alles blind glauben, was der Weiskittel und die Werbung erzählen. Der beste Lehrer ist die Natur oder der Instinkt. Dann noch ein Quentchen Mut, das zu tun, woran man glaubt. Dein schlankes Kind wird dir dafür dankbar sein.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 9. Februar 2008 17:30

Individuell ausgedrückt, aber im Grunde genommen stimme ich dir voll zu! :)

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 07:33

Das mit dem schlanken (aber wohlgenährten) Kind stimmt - übrigens: auch die Mutter wird schnell wieder schlank durch das Stillen. Ich habe in wenigen Monaten wieder das Ausgangsgewicht gehabt. In der Schwangerschaft hatte ich jeweils 20 Kilo zugenommen ...


wj2000
beantwortet von wj2000 am 9. Februar 2008 17:16
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Mehr als 1 Jahr ist Quatsch und das ist auch nicht gut für die Mutter.

Kommentar von Entenfahrer am 9. Februar 2008 17:16

...sagt die Frau mit der umfangreichen Erfahrung...

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallwj2000 am 9. Februar 2008 17:20

Hier hast du ein gutes Buch über das Stillen

Lothrop, Hannah: Das Stillbuch. 26. Aufl. München: Kösel, 2001.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 9. Februar 2008 17:21

Es gibt auch Männer die sich Gedanken machen um Sachen die sie selber nicht betreffen!

Kommentar von 4f19440479ddcdbaecc688e5d7021208smallaline1507 am 9. Februar 2008 17:39

Schön, dass sich Männer da auch Gedanken machen, aber leider stimmt das nicht. Je länger man stillen kann/will, desto besser. Je länger und öfter, desto mehr ist die Mutter z.B. vor späterem Brustkrebs geschützt. Also es bringt sogar der Mutter was.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 9. Februar 2008 17:40

Hm, Wolfgang, welche Gründe sprechen dagegen, länger als 1 Jahr zu stillen? (außer natürlich finanzielle/ berufliche Belastungen)

Kommentar von Nordfriesin am 10. Februar 2008 12:32

Da gibt es einige!

  1. ist ein Kind ab dem 1. Lebensjahr meist in der Lage mit einem Löffel zu üben und selbst essen zu lernen. Mit spätestens 2 jahren braucht ein Kind beim essen keine Hilfe mehr von Erwachsenen.

  2. In unserer westlichen Welt gibt es Normen und Werte sowie Moral! Ein Kind dass mit 4 5 oder 6 noch gestillt wird...? Habe ich bei der Arbeit im Kindergarten erlebt und das Kind wurde von den anderen Kindern geärgert bis aufs Blut! Elterngespräche haben ergeben dass die Mutter (angeblich) auf Grund von Bedürfnissen des Kindes solange weitergestillt hat! Sorry aber da habe ich kein Verständnis mehr wenn ein 5 jähriges Kind noch gestillt wird! Das hat nichts mehr mit Bedürfnissen des Kindes zu tun!

  3. Das Kind wird von der Mutter "kleingehalten" statt es zur Selbständigkeit zu erziehen! In der westlichen Welt ist es absolut wichtig Selbständigkeit und Selbstbewusstsein zu erlangen!

Ich habe mein Kind aus voller Überzeugung gestillt und habe ganz strikt auf das Zufüttern verzichtet. Aber irgendwann ist es einfach Zeit seinem Kind die Möglichkeit zu geben sich weiterzuentwickeln! Dazu gehört auch das selsbtändige zuführen von Nahrung!!!! Aus einem Baby wird ein Kind!!!! Da ist es unsere Aufgabe dafür zu sorgen; dass die Kinder genau dieses auch "leben" lernen!!!

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 07:29

Stillen heißt doch nicht unbedingt voll stillen; meine Kinder haben andere Nahrung dazu bekommen, sobald sie Interesse daran hatten; kaum Fertiggläschen, aber ein wenig zerdrückte Kartoffel oder weiche Möhre, Banane etc. haben sie bald genießen gelernt.

Eine Schnabeltasse brauchten die beiden nie, auch keinen Schnuller (haben sie ausgespuckt). Mit 6 Monaten konnten sie gut aus der normalen Plastiktasse trinken ...

Ich habe meine Kinder bis nach dem zweiten Geburtstag gestillt, den Großen sogar noch länger, da dann das Schwesterchen gestillt wurde und er gerne auch noch wollte. Die Frauenärztin hat mich damals sehr mit ihrem ärztlichen Rat unterstützt, ruhig beide zu stillen. Schöner Nebeneffakt: Der Milcheinschuss wurde vom Großen genossen jund mir die "Fußballbrüste" und Schmerzen erspart.

Und: mein Großer hatte nie Eifersuchtsprobleme; die Kleine hat ihm die Brust ja nie "weggenommen", besonders schön war es, wenn wir zu dritt auf dem Sofa kuschelten, der Große trank nur kurz und blieb dann fasziniert bei uns, die Kleine zu beobachten. Wen das mehr interessiert: es gibt viele gute Ratgeber zu diesem sogenannten "Tandemstillen" ...

Kommentar von maitenie am 10. Februar 2008 20:30

...tja, ein Mann der Ahnunng hat, dass wäre prima.

Oder nach dem aussagekräftigen Spruch von Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die...halten!

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 11. Februar 2008 10:23

Lieber Wolfgang.

Tut mir leid, aber Deine Meinung zu diesem Thema teile ich überhaupt nicht - und das Buch von Hannah Lothrop ist längst abgestandener Kaffee.

Warum empfiehlt die WHO wohl für alle Nationen eine Stillzeit von 2 Jahren und darüber hinaus solange Mutter und Kind es wollen?

Dass Langzeitstillen nicht gut für die Mutter wäre, ist - mit Verlaub - ausgemachter Blödsinn!

Mit jedem Tag, den eine Mutter länger stillt, verringert sie auch für sich das Risiko von Brustkrebs, fördert sie die Rückbildung der Gebärmutter nach der Schwangerschaft, tut sie was für ihren Hormonhaushalt und damit für ein gesundes Wohlfühlgewicht usw.

Bitte informiere Dich auch mal in anderen Quellen als nur diesem Dummbuch von H. Lothrop.

Kommentar von F31df65f00c6370c3abcdb439914b441smallmbmama am 19. April 2008 19:08

Ich bin stolz auf dich! Besser hätte ich es nicht sagen können. DANKE


Minax
beantwortet von Minax am 9. Februar 2008 17:36
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Ich kann mich den anderen anschließen. Stille, so lange es dir möglich ist. Die Empfehlung der WHO würde ich mindestens einhalten - aber grundsätzlich gilt: So lange Stillen, wie die Mutter und das Kind möchten.

Hier findest du noch einen interessanten Bericht: http://www.uebersstillen.org/marleend.htm (leider ist die Hintergrundfarbe etwas "zwickend")

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 9. Februar 2008 17:38

Ein Bericht über das "Langzeitstillen", den ich wirklich lesenwert fand.

Heutzutage macht die Lebensweise den Frauen zwar vieles unmöglich, aber grundsätzlich hat die Natur nichts ohne Grund eingerichtet. www.geburtskanal.de/Wissen/Stillen/Stillen6Jahre.php

Kommentar von mariamutter am 11. Juni 2008 08:35

Super Link - da will man gar nicht mehr aufhören zu lesen ...

Kommentar von maitenie am 10. Februar 2008 20:32

Danke! Ein prima Link!!


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 9. Februar 2008 17:21
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Solange Dein Baby nur Milchnahrung braucht, auf jeden Fall! Im 5. Monat fängt man langsam mit Brei und Karotten/Kartoffeln an, aber Milch ist noch die Hauptsache. Deshalb auf jeden Fall ein halbes Jahr stillen. Danach hängt es von Euch beiden ab, was praktischer ist, eher satt macht oder auch eher zum Durchschlafen führt. Meine beiden haben 7 bzw. 11 Monate Muttermilch bekommen, letztendlich haben wir das für jedes Kind individuell geregelt.


anonym
beantwortet von nickthequick am 11. Februar 2008 11:17
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Also ich hatte bei ersten KInd ein halbes Jahr gestillt,beim Zweiten Kind auch und beim dritten KInd waren es 4 Monate,dann wollte der Kleine nicht mehr.Das vierte Kind stillte ich voll ein halbes Jahr und dann noch Teilstillen bis zu einem Jahr.Denn ich hatte ein Kind,dass sich weigerte etwas anderes zu nehmen als Muttermilch.Er war absolut kein Flschenkind. Ich denke,dass es je nach Kind individuell gehandhabt werden soll.


anonym
beantwortet von mariamutter am 11. Juni 2008 07:30
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Ich habe meine Kinder bis nach dem zweiten Geburtstag gestillt, den Großen sogar noch länger, da dann das Schwesterchen gestillt wurde und er gerne auch noch wollte. Die Frauenärztin hat mich damals sehr mit ihrem ärztlichen Rat unterstützt, ruhig beide zu stillen. Schöner Nebeneffakt: Der Milcheinschuss wurde vom Großen genossen jund mir die "Fußballbrüste" und Schmerzen erspart.

Und: mein Großer hatte nie Eifersuchtsprobleme; die Kleine hat ihm die Brust ja nie "weggenommen", besonders schön war es, wenn wir zu dritt auf dem Sofa kuschelten, der Große trank nur kurz und blieb dann fasziniert bei uns, die Kleine zu beobachten. Wen das mehr interessiert: es gibt viele gute Ratgeber zu diesem sogenannten "Tandemstillen" ...


anonym
beantwortet von mariamutter am 11. Juni 2008 07:37
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Es gibt nichts Praktischeres: Muttermilch ist immer zur Hand, wenn man sie braucht, immer in der optimalen Temperatur und keimfrei, dazu die beste Gesundheitsvorsorge - und das Stillen ist wunderschön, besonders verglichen mit dem Stress der Flaschenkinder. Was überlegst Du da noch, es so lange, wie Du und Dein Kind es wollen, auch zu praktizieren?

Übrigens: wir haben nie ein Fläschchen gebraucht, auch nie einen Schnuller (und auch kein Nuckeltuch), da brauchten wir auch nie eine Schnullerfee...


anonym
beantwortet von mariamutter am 11. Juni 2008 08:17
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Nichts verallgemeinern, höre auch Dein Gefühl und beobachte Dein Kind! Ihr allein wisst, was gut für Euch ist!!!


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Das Stillen über die ersten sechs Lebensmonate hinaus bis ans Ende des zweiten Lebensjahres und, wenn gewünscht, noch darüber hinaus hat trotz vieler gegenteiliger Behauptungen große ernährungsphysiologische und immunologische Vorteile.

In unserer Kultur ist es üblich, früh - viel zu früh - abzustillen und feste Nahrung zu geben. Wenn du und dein Kind in beiderseitigem Einverständnis aufhören zu stillen, ist das ideal. Möchtest du weiter stillen, hast aber Probleme damit, ist es am Besten, wenn du dir fachkundige Hilfe holst. Die meisten Frauen können lange stillen, wenn sie die richtigen Informationen und angemessene Unterstützung bekommen.




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