Das Stillen ist für Mutter und Säugling exakt so lange sinnvoll, wie es beide wollen. Absolut unwichtig ist die negative Meinung der eigenen Mutter oder Nachbarin, der Freundin oder anderer bornierter Menschen. Immer daran denken, dass das Stillen die natürlichste Ernährung der Welt für Menschenkinder (und alle anderen Säugetiere!) ist.
Die WHO empfiehlt für alle Nationen der Erde eine Stillzeit von 2 Jahren.
Es ist total normal, dass ausschließlich gestillte Kinder im ersten halben Jahr keine weitere Nahrung und oft nicht mal Wasser zu sich nehmen. Das Zufüttern ist auch nicht an einen festen Termin gebunden.
Bangemachen gilt nicht. Kinderärzte haben übrigens in aller Regel NULL Ahnung vom Stillen.
Solange Du stillst, hast Du Anspruch auf kostenlose Stillberatung durch Deine Hebamme. Wenn sie keine Ahnung davon hat (gibt's leider auch immer noch), wende Dich an eine AFS-Stillberaterin oder wechsle einfach die Hebamme (geht auch nach der Geburt). Oder wende Dich auch an
http://de.groups.yahoo.com/group/langzeitstillen/
Jepp! DH! Diese Empfehlung würde ich auf jeden Fall mindestens einhalten.
Ich habe mal eine Mutter gesehen die Mittags auf den Kindergartenspielplatz kam um ihren Sohn zu stillen! Er war 5!!!!!!!! Meiner Meinung nach ist das in der westlichen Welt eher abzuraten! Das Kind wird geärgert und wird wohl an einen Mutterkomlex erleiden!!! Nur weil mein Kind es WILL und ich es als Mutter genieße mein Kind bei mir zu haben heißt das noch lange nicht dass es auch das BESTE ist für mein Kind!!
ICH persönliche würde auch herzlich gerne auf einen Partner verzichten der bis ins Schulalöter vond er mutter gestillt wurde und bsi zum Teenageralter mit der Mutter im Bett geschlafen hat! Nein Danke!!
Hallo Nordfriesin.
Ich habe noch nie einen solchen Unfug im Zusammenhang mit dem Langzeitstillen gehört, wie von Dir gerade eben.
Was bitte unterscheidet uns "in der westlichen Welt" von noch gesünderen Völkern, außer die Degenerierung im Kopf?
Interessanterweise haben meine beiden Kinder (inzwischen 4 und 6 Jahre alt)eigentlich nie Einschlafprobleme gehabt, stehen nicht wieder aus dem Bett auf, um etwas zu trinken oder dies oder das zu fragen. Sie werden ins Bett gelegt und schlafen ruhig ein. Ich denke, das liegt daran, dass ich sie lange gestillt habe, sie haben also immer dann Geborgenheit erfahren, wenn sie es brauchten. Zum Schluss nur noch zum Einschlafen oder nach einem Sturz (gut, um zu beruhigen und evtl. eine Gehirnerschütterung zu erkennen, falls sich das Kind danach erbrechen muss).