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Wie lange sollte man ein Kind stillen?

gefragt von devilsworkdevilswork am 24.10.2007 um 18:51 Uhr

Als ich neulich Bekannte besucht habe, erfuhr ich , dass der jüngste Sohn mit knapp 5 Jahren noch von der Mutter gestillt wird. Wird das nicht problematisch wenn man solange stillt? Einerseits für den hormonellen Haushalt der Mutter andererseits für die Psyche des Sohnes.

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familie x 9.403 Kind x 2.631 brust x 470 stillen x 275

anonym
beantwortet von pegschneck am 30. Oktober 2007 23:29
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leute vertraut doch auf euren instinkt und auf eure babys! der mensch ist und bleibt ein säugetier, egal was die nahrungsindustrie aus uns machen möchte. minimum sind 6 monate vollstillen, obwohl seit neustem empfohlen wird 12 monate voll zu stillen, weil dann der darm erst ausgereift ist. und danach so lange wie es das baby brauch und die mami es geniesst! übrigens: nach 24 monaten stillen ist das brustkrebsrisiko um 50% gemindert! dies ist nur ein vorteil vom stillen! würden wir unserer natur vertrauen so würde niemand so eine "dumme" (tschuldigung)frage stellen.


Shira
beantwortet von Shira am 24. Oktober 2007 18:53
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Abartig! Ich finde 1/2 - 1 Jahr sollte reichen!

Kommentar von pegschneck am 30. Oktober 2007 23:37

siehe kommentare unten! du hast keine
ahnung!


anonym
beantwortet von Aerista am 25. Oktober 2007 10:46
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Ich finde es schlimm, das hier so langes Stillen als abartig bezeichnet wird. Das muß jeder selber wissen. Ausserdem ist es in Ländern der dritten Welt üblich Kinder so lange zu stillen. Sind die auch alle abartig? Wenn das Kind einen Schaden davon trägt, dann wohl kaum durch das lange stillen, sondern durch die Intolleranz der Umwelt.


anonym
beantwortet von Mimi5 am 6. Mai 2009 16:43
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Ich bin gerade über diese Diskussion gestolpert, da meine Tochter vor kurzem 1 Jahr alt geworden ist. Ich stille zur Zeit nachts und tagsüber manchmal noch nach Bedarf. - Eigentlich finde ich es praktisch und angenehm, bin allerdings dann ins Grübeln gekommen, da man wirklich von den anderen Müttern ganz schräg angesehen wird !! Herzlichen Dank an die letzte Schreiberin -sie hat mir Mut gemacht, meine Kleine so lange zu stillen, wie es für uns beide in Ordnung ist. -Ich denke 2 Jahre ist für mich auch so die persönlich Obergrenze. Also an alle Stillmuttis - laßt euch nicht verunsichern und hört auf euer Gefühl !!

Kommentar von yummi am 27. Juni 2009 23:41

Vielen Dank, ja die magische Grenze von einem Jahr ist faszinierend. Wir haben sie auch vor kurzem überschritten. Irgendwann steht man drüber vor allem wenn man die besseren Argumente hat.


anonym
beantwortet von yummi am 27. April 2009 11:20
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Die Frage liegt zwar etwas länger zurück ich antworte trotzdem mal weil ich von einigender Antworten doch sehr geschockt bin.

Nein, Langzeitstillen schadet weder der Mutter noch dem Kind.

Wenn man mal unsere Vorfahren und andere Naturverbundenere Völker betrachtete lässt sich daraus schließen das die von der Natur vorgesehene Stillzeit bei etwa 4 bis 7 Jahren liegt (davon etwa ein halbes bis ein Jahr voll der Rest ergänzend zur Nahrung).

Nicht umsonst heißen Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr Säuglinge, da Muttermilch die Hauptnahrungsquelle sein sollte. Selbst die WHO empfiehlt vollstillen für mindestens 6 Monate und teilstillen bis mindestens (!!!) zum zweiten Lebensjahr und darüber hinaus solange wie Mutter und Kind es wollen.

Hormonell besteht für die Mutter kein Risiko, im Gegenteil sie senkt Halbjährlich ihr Risiko für Brust- und Gebärmutterkrebs, altersbedingter Atritis und verbrennt täglich 500 kcal extra. Außerdem wird ein Hormon ausgeschüttet das glücklich macht und vor Depressionen schützen oder bei bestehenden die Leiden mindern kann.

Um die Psyche des Kindes brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Neben vielen physischen Positiven Effekten (halbjährliches absenken des Risikos auf Allergien, ADS usw.) haben Studien auch erwiesen das Kinder die länger gestillt wurden sich als Erwachsene als glücklichere und zufriedenere Menschen einstufen als die kurz oder gar nicht gestillt wurden. Sie sind laut einer Studie auch häufiger in Führungspostionen zu finden.

Zu den Leuten die geantwortet haben das sie es als abartig empfinden möchte ich nur eines Fragen: Ist es wirklich abartig ein Kind mit dem zu füttern was die Natur für es vorgesehen hat?

Ist es nicht eher abartig das wir Milch die eigentlich für Tierbabies (Kälbchen zB.) gedacht ist als natürlicher und normaler empfinden als Muttermilch?

Selbst das geben von veränderter Kuhmilch die der Muttermilch nacheifert (und bis heute noch nicht das selbe Niveau erreicht hat) empfinden wir als normaler.

Ist dieses sehen nicht eher eine abart unsere Gesellschaft?


anonym
beantwortet von yummi am 27. April 2009 11:16
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Die Frage liegt zwar etwas länger zurück ich antworte trotzdem mal weil ich von einigender Antworten doch sehr geschockt bin.

Nein, Langzeitstillen schadet weder der Mutter noch dem Kind.

Wenn man mal unsere Vorfahren und andere Naturverbundenere Völker betrachtete lässt sich daraus schließen das die von der Natur vorgesehene Stillzeit bei etwa 4 bis 7 Jahren liegt (davon etwa ein halbes bis ein Jahr voll der Rest ergänzend zur Nahrung).

Nicht umsonst heißen Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr Säuglinge, da Muttermilch die Hauptnahrungsquelle sein sollte. Selbst die WHO empfiehlt vollstillen für mindestens 6 Monate und teilstillen bis mindestens (!!!) zum zweiten Lebensjahr und darüber hinaus solange wie Mutter und Kind es wollen.

Hormonell besteht für die Mutter kein Risiko, im Gegenteil sie senkt Halbjährlich ihr Risiko für Brust- und Gebärmutterkrebs, altersbedingter Atritis und verbrennt täglich 500 kcal extra. Außerdem wird ein Hormon ausgeschüttet das glücklich macht und vor Depressionen schützen oder bei bestehenden die Leiden mindern kann.

Um die Psyche des Kindes brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Neben vielen physischen Positiven Effekten (halbjährliches absenken des Risikos auf Allergien, ADS usw.) haben Studien auch erwiesen das Kinder die länger gestillt wurden sich als Erwachsene als glücklichere und zufriedenere Menschen einstufen als die kurz oder gar nicht gestillt wurden. Sie sind laut einer Studie auch häufiger in Führungspostionen zu finden.

Zu den Leuten die geantwortet haben das sie es als abartig empfinden möchte ich nur eines Fragen: Ist es wirklich abartig ein Kind mit dem zu füttern was die Natur für es vorgesehen hat?

Ist es nicht eher abartig das wir Milch die eigentlich für Tierbabies (Kälbchen zB.) gedacht ist als natürlicher und normaler empfinden als Muttermilch?

Selbst das geben von veränderter Kuhmilch die der Muttermilch nacheifert (und bis heute noch nicht das selbe Niveau erreicht hat) empfinden wir als normaler.

Ist dieses sehen nicht eher eine abart unsere Gesellschaft?


Qetan
beantwortet von Qetan am 24. Oktober 2007 22:14
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Man kann es auch übertreiben und versuchen, das Kind von Anfang an so an sich zu binden, dass es ja nicht selbständig wird. Mehr als 1 Jahr ist Quatsch und das ist schon lang.

Kommentar von pegschneck am 30. Oktober 2007 23:30

woher die "weisheit"? bist du mediziner? nenne mal argumente anstatt solch einen unsinn zu verbreiten!

Kommentar von yummi am 27. April 2009 11:25

Kannst du mir bitte erklären wie man ein Kind mit Stillen an sich bindet, das will mir nicht ganz einleuchten. Warum wird ein Kind durchs Stillen nicht selbstständig? Die nähe der Mutter wird zwar für die Stillmahlzeiten benötigt das heißt aber nicht das, das Kind 24 Stunden am Tag an die Brust gekettet wird. Da könntest du genauso gut behaupten das man das Kind an die Flasche/den Schnuller bindet und es ohne nicht selbständig wird.


kiramarie
beantwortet von kiramarie am 24. Oktober 2007 21:08
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Also wenn ich mir vorstelle, ich hätte meine Kinder bis zum 5.Lebensjahr gestillt-abartig.Tut mir leid, da hört bei mir jegliches Verständnis auf.Wenn der Kleine das in Kindergarten u.demnächst in der Schule erzählt,hat der arme Kerl aber die Lacher auf seiner Seite.Kann einem leid tun.


Waschbaer
beantwortet von Waschbaer am 24. Oktober 2007 19:59
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Nun ja wie ich aus meiner Kindheit (Büchern) weiß, wurden bekannte russische Recken oft bis zum 18. Lebensjahr gesäugt (Ich habe mir immer versucht das bildlich vorzustellen). Manche Männer stehen ja auch später noch darauf. Ich persönlich glaube aber nicht, dass die Muttermilch so gut ist, dass dann daraus Recken werden. Wäre es so, hätte sich das schon im Laufe der Jahrhunderte rumgesprochen und es würde heute jeder tun oder sich statt Kuhmilch eine Flasche Muttermilch kaufen ;-)


Elster79
beantwortet von Elster79 am 24. Oktober 2007 19:01
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Ich denke auch, das das weder gut für den Jungen noch für die Mutter ist....

Kommentar von pegschneck am 30. Oktober 2007 23:35

und wie ist das mit dem schutz des säuglings vor infekten solange mit muttermilch gefüttert wird? wieso senkt sich das brustkrebsrisiko nach 2 jahren stillen um 50%? wieso sind gestillte babys nachweislich später weniger übergewichtig? wieso
gebt ihr denn solche tips, ohne über aktuelle studien bescheid zu wissen?


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Muttermilch - auch für ältere Babys einfach ideal
Längeres Stillen hat nicht nur von der emotionalen Seite her Vorteile für dein Kind. Ältere Babys, die nach Bedarf gestillt werden, decken einen großen Teil ihres Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffbedarfs aus Muttermilch. Und nicht nur das: Viele Nährstoffe der Beikost werden durch die Enzyme, die in der Muttermilch vorhanden sind, sehr viel besser aufgenommen.

Heute weiß man, dass die Spiegel etlicher Abwehrstoffe in der Muttermilch im Laufe der Stillzeit immer weiter ansteigen. So enthält die Muttermilch ab dem sechsten Monat zum Beispiel mehr Lysozym, einen Stoff, der Bakterien abwehrt. Auch der Spiegel an Laktoferrin, das Bakterien und Pilze unschädlich macht, steigt während der Stillzeit ständig an.




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