Retzlaff am 04.11.2009 um 10:33 Uhr
Und ab wann kann man dann in billigere WS wechseln?
Das liegt doch an Dir selber. Ich selber werde immer in der Vertragswerkstatt bleiben, weil ich mich da besser aufgehoben fühle und sie sich sicher besser auskennen als eine Werkstatt die alle Marken repariert. Gerade in der Garantiezeit ist dies ja von Vorteil.
Den Fehler habe ich nur bei meinem ersten Wagen gemacht, danach nie wieder!
Die Treue zur Werkstatt hat sich immer ausgezahlt: geringere Wartezeiten, viel auf Kulanz (z.B. eine komplette Neulackierung!) und Hilfe so ganz zwischendurch.
Stimmt!
jbinfo am 4. November 2009 15:12 Unter Umständen spart man wirklich an der falschen Stelle, wenn man denn auch wirklich etwas spart. So groß sind die Unterschiede nämlich nicht.
Viele Vertragswerkstätten haben zwischenzeitlich auch Sonderpreise für ältere Fahrzeug. Einfach mal nach fragen.

Das ist doch eine Frage des Vertrauens. Es gibt sicher freie Meisterwerkstätten, bei denen sorgfältiger und sauberer gearbeitet wird wie in einer Vertragswerkstatt. Wenn hier ein Meister und dort ein lehrling dein Auto repariert ? Ab und zu mal in der Vertrgaswerkstatt reinschauen - reicht. ( Falls werkseitig neue Updates gemacht werden sollen oder dgl., Rückrufaktionen, Kulanzarbeiten)

Wenn du das Auto später mal verkaufen willst ist 'Scheckheftgepflegt' immer ein sehr gutes Argument.
Ich habe in den Vertragswerkstätten bis jetzt nur bessere Erfahrungen gemacht als in den sogenannten 'freien Werkstätten'.
Scheckheftgepflegt waren meine Autos immer - als jährliche Inspektion usw.

Also ich habe das bei beiden Autos die ersten 3 Jahre gemacht - solange ein evtl. Garantieschutzbrief läuft auf jeden Fall.
Ich glaube es ist prinzipiell besser in der Vertragswerkstatt zu bleiben - die sind zwar teurer... Aber ich habe mit der "freien Werkstatt" nur schlechte Erfahrungen gemacht... Oft wurde was berechnet und nicht gemacht oder Durchsichten wurden einfach nicht gemacht...
Retzlaff am 4. November 2009 10:39 Bei mir ist es eben genau umgekehrt, ich habe eine Werkstatt, mit der ich sehr zufrieden (kulant, günstig, zuverlässig, schnell...) bin und ich traue den Vertragswerkstätten nicht ganz.

Grundsätzlich ist es völlig egal wo Du das Auto warten lässt. Es sollte nur von einer Meisterwerkstatt gemacht werden. Garantieansprüche gehen nicht verloren, wenn Du den Kundendienst bei einer freien Werkstatt machen lässt.
Grundsätzlich habe ich mit vielen freien Werkstätten gute Erfahrungen gemacht (allerdings Finger weg von ATU oder PitStop!!!). Der Kontakt ist persönlicher, man duzt sich. Die Arbeitsleisung ist ebenfalls um einiges günstiger (bis 50% und mehr). Ferner noch müssen Teile nicht grundsätzlich sofort getauscht werden. Eine Reparatur tut es meisten auch. Das Problem ist nur, dass die Vertragswerkstätten stark auf Profit getrimmt sind. Weiterhin wissen deren Mechaniker oft nicht viel von ihrem Fach. Sind eben eher "Mechatroniker". Also: "Wenn der Fehlerspeicher im Steuergerät nichts anzeigt, ist auch nichts kaputt". Das ist natürlich totaler Frevel, wenn das Auto offensichtlicherweise irgendetwas hat.
Schlussendlich ist es Deine Entscheidung. Bitte lass Dir aber nichts von Garantieverlust erzählen, wenn Du der Vertragswerkstatt nicht treu bist.
jbinfo am 4. November 2009 15:08 @Benjy, es MUSS von einer Meisterwerkstatt gemacht werden und es MÜSSEN Originateile während der Garantiezeit verbaut werden. Es muss NICHT eine Vertragswerkstatt sein. Um jedoch auch von einer nach der Garantiezeit event. Kulanzregelung zu profitieren, MUSS wiederum die Vertragswerkstatt die Inspektionen durchgeführt haben.
Fast JEDER Mechatroniker einer Vertragswerkstatt durchläuft immer wieder mal Fachschulungen des Herstellers oder Importeurs.
Außerdem werden bei den üblichen Jahresinspektionen bei Vertragshändler auch kleinere interne Rückrufaktionen gleich mit erledigt. Das bekommt der Kunde meist nicht mit. Bei einer freien Meisterwerkstatt kann das nicht erledigt werden. Ferner können bei einer Vertragshändler-Inspektion auch schon mal Garantiearbeiten gleich mit eerledigt werden. Die freie Meisterwerkstatt kann das nicht und würde es dem Kunden zusätzlich berechnen.
Meine Empfehlung aus diesen Gründen:
Während der Garantiezeit sowie 1-2 Jahre danach (Kulanzzeit) vorzugsweise zur Vertragswerkstatt.
Benjy am 4. November 2009 18:16 Kulanz ist unter den Händlern heutzutage leider sehr rar gesäht. Bei meinem letzten Fehlgriff (BMW) leaste ich einen Neuwagen, ließ diesen immer in der Vertragswerkstatt warten. Dann nach 2,5 Jahren und 110tkm war der Turbolader defekt. Natürlich musste ich die Zeche zahlen. Kulanz fehlanzeige. Beschwerde bei BMW war wirkungslos.
Ähnliches bei einem guten Bekannten. Dessen Zündschloss des 3 Jahre alten Toyota LandCruiser defekt war. Keine Kulanz. Rechnung bitte in Voraus zahlen. Vielen Dank.
Ferner zahle ich in der Vertragswerkstatt noch einen erheblich höheren Stundensatz dafür, dass der Geselle an meinem Wagen rumpfuscht und anschließend das Auto bei der "Probefahrt" tritt wie ein Wahnsinniger.
In der Garantiezeit hast Du keinen Nachteil, wenn Du bei einer freien Werkstatt den Service machen lässt.
Aber auch keinen Vorteil. Für mich kommt das sicher nicht in Frage.