Ich habe alle wichtigen Dateien auf CD gesichert. Jetzt habe ich gehört CD´s wären teilweise bloß 5 Jahre haltbar. Kann das sein? Bitte um Entwarnung.

Nach Auswertung der ersten "Quasi"-Langzeittests (so lange gibt es CDs und DVDs ja noch nicht) von Archivierungs-Unternehmen hat sich gezeigt, dass die ersten Abblätterungen nach ca. 10 Jahren aufgetreten sind; dabei waren die Lager-Bedingungen optimal. Ob das Ergebnis repräsentativ ist, weiß man noch nicht; die CDs/DVDs mit blauer Beschichtung schienen aber am beständigsten zu sein.

Entwarnung kann man nicht geben. Je nach Lagerhaltung der CDs/DVDs sind die Dinger auch schon früher als nach 5 Jahren hinüber. Man ist leider gezwungen, nach einer gewissen Zeit auf Lesbarkeit zu prüfen und eventuell auf neue Rohlinge zu brennen.
Keine Entwarnung. CDs sind auch nicht ewig haltbar.
Aber können sie wirklich schon nach 5 Jahren defekt sein?
die können nach 1 Jahr defekt sein, nach 3, nach 5, nach 10, nach 15 oder auch nach 20 Jahren, oder sie funktionieren auch dann noch. Das kommt immer auf den Rohlingtyp, wie man damit umgeht, wie er gelagert wird usw. an.
Am besten speicherts du wichtige Daten einfach mehrfach auf CD, damit minimierst du das Risiko. Alle paar Jahre kopierst du die noch funktionierenden CD's einfach auf neue CD's. Das machst du solange wie du alles brauchst, bzw solange es CD's gibt

diese cds:
http://www.nierle3.com/s01.php?sid=PG006442280192537996359119253799&cur=eur&...
haben eine schwarze schreibseite und sind deshalb uv-beständig.
agnostiker am 19. August 2007 23:34 Taugen die Dinger etwas?
YuLy42 am 20. August 2007 00:02 die versprochenen 1000 jahre kann ich im moment noch nicht überblicken ;-) aber im alltagsbetrieb gehen die dinger sehr gut - lassen sich schnell und problemlos brennen und hatte bisher noch keinerlei brennfehler

Hier gibt es leider keine Entwarnung, sondern nur einen alternativen Vorschlag: Sichere Deine Daten auf externen Festplatten, die halten deutlich länger.

Ich bewahre schon seit einigen Jahren viele Daten auf optischen Datnträgern wie CDs und DVDs auf. Aus dieser Erfahrung kann ich berichten, dass man dabei jährlich einen Datenverlust von 5% hat (Lagerung in CD-Hüllen im CD-Ständer). Wenn man sie in einem dunklen, lichtundurchlässigen Raum lagert und extrem vorsichtig damit umgeht kann man den Verlust vielleicht etwas verringern.

Dies ist zwar keine Antwort auf Deine Frage, nur eine Bemerkung:
Da ist aber in der Entwicklung ganz gehörig was verschlafen worden und das im Computer-Zeitalter!
paradies am 19. August 2007 22:42 Ja, ich habe auch gehört, daß es plötzlich zu einem ungeheuren Datenverlust weltweit kommen soll, da es so ist, wie wiggerl42 schreibt.
Meint Ihr gekaufte "gepresste" Audio-CDs oder gebrannte CD-ROMs. Ich glaube , da gibt es doch einen gravierendn Unterschied. Bei den CD-ROMs wird ja beim Brennvorgang ein Lack innen "verbrannt" sozusagen, dieser Lack verändert seine Reflexionseigenschaften, oder einfach ausgedrückt, seine Farbe, die ist es, die dann altert.

lt, diversen Berichten zum Geburtstag der CD (25 Jahre) vergangene Woche, haben die Silberlinge mit silberner oder goldener Beschichtung und Marke eine Lebensdauer vion ca. 25 Jahren. CD von Nonames oder bunter Beschichtung wesentlich weniger, da diese Beschichtung auf den CD Lochfrass hervorruft und das war es dann für den Inhalt und die CD
Ich würde mich auf CDs oder DVDs nicht so drauf verlassen. Man wird sich ärgern wen man wichtige daten auf der CD/DVD hat und nach ein paar jahren wieder versucht darauf zuzugreifen. Dann aufeinmal ein datenverlust vorhanden ist.. Am sichersten ist eigentlich wenn man sich so überlegt die daten extra noch auf einer externen Festplatte zu speichern.. mit einem backup programm wie O&O Software was garnicht mal so schlecht ist..
Hab da mal einen Bericht gesehen von einem riesigen Musik-Archiv und da waren etliche von den CD/DVD nach Jahren nicht mehr lesbar obwohl sicher aufbewahrt. Es wurde festgestellt dass die Quecksilberlegierung auf Umwelteinflüsse reagiert, somit wird es besser sein wichtige Daten auf externen Festplatten zu speichern. Nun darf nur der Strom nicht ausfallen, fg

cds sind eigentlich ewig haltbar wenn man sie nicht starker sonneneinstrahlung ,flüssigem oder scharfen gegenständen in aussetzt.aber wie fast alles was in deutschland verkauft wird muss es ein haltbarkeitsdatum tragen

Es gibt Hersteller von CD-Rohlingen, die geben 100 Jahre Garantie auf die Lesbarkeit der auf Ihren Medien gespeicherten Daten. Dieser Wert wurde natürlich im Labor ermittelt und wird sicherlich nur bei optimalen Lagerbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichtverhältnisse) erreicht. Sollte diese Haltbarkeit wirklich erreicht werden, gibt´s wahrscheinlich keine CD-Lesegeräte mehr ;-)
Da ist ja schon vieles Richtige gesagt worden! Quecksilber wird aber bei CDs / DVDs nicht verwendet, sondern Aluminium. Das wird als Reflektionsschicht aufgedampft. Leider ist Alu recht unedel und wandelt sich an der Luft mit Sauerstoff zu Aluminiumoxyd (sehr stabil und hart, deshalb wird es künstlich verstärkt, man nennt das eloxieren) und mit Wasser (Luftfeuchtigkeit) zu Aluminiumhydroxid um. Das hat ein größeres Volumen und blättert von der CD / DVD ab. Deshalb wird eine Schutzlackschicht auf die Aluschicht aufgebracht. Wenn der Hersteller aber einen ungeeigneten Lack verwendet oder die CD / DVD mit ungeeigneten Farben bedruckt, kann die Aluschicht zerstört werden. Inzwischen sind wohl die Patentrechte des Erfinders, der Firma Philips, abgelaufen. Früher hat diese Firma geprüft, ob die richtigen Farben verwendet werden. Heute kann wohl jede Firma machen was sie möchte. Also gelten folgende
Vorsichtsmaßnahmen: CDs und DVDs kühl und bei möglichst gleichbleibender Temperatur im Dunkeln aufheben und vor Chemikalien schützen. Ansonsten nur Kopien zum Verschleißen nutzen und - wie die Amerikaner - keine CDs / DVDs mit Kopierschutz kaufen! Temperaturschwankungen und Hitze führen wegen unterschiedlicher Ausdehnung der Materialien zu Rissen im Lack und damit zum Ablösen des Aluminiums.. Auch UV-Licht kann zum Schrumpfen des Lackes führen. Zudem bleicht Licht die Farbschicht, die die Information trägt, aus.
Abhilfe: Von einer schwarzen CD habe ich noch nichts gehört. Aber Aufbewahren im Dunkel dürfte die gleiche Wirkung haben. Eine andere Lösung: Bisher habe ich nur von der US-Firma Delkin-Devices gehört, die kein Aluminium verwendet. Diese Firma produziert CD und DVD Rohlinge, deren Lebenszeit sie mit 300 Jahre und 100 Jahre angibt. Die Firma 21-Photo (www.21-photo.de) in Düsseldorf, Schwerinstr. 21, behauptet - so habe ich gelesen - der einzige autorisierte Internethändler in Deutschland zu sein. Die Preise sind natürlich höher: ca. 1,70€ bzw. ca. 270€. Dafür halten sie eben ein Leben lang oder noch wesentlich mehr. In 100 Jahren werden vielleicht noch DC- Player hergestellt, ob die aber noch Daten-CDs lesen können muss sich noch zeigen. Die heute hergestellten Plattenspieler können auch nicht mehr auf die hohen Umdrehungszahlen für Schelllackplatten eingestellt werden! Was macht aber die Firma Delkin anders? Sie verwenden pures Gold für die Reflektionsschicht. Das eist eben chemisch wesentlich stabiler. Zudem wird für die Schreibschicht nicht die normale Cyaninfarbe sondern Phtalocyanin, eine stabilere chemische Variante, verwendet und schließlich ein guter Decklack. Aber jeder Lack dürfte chemisch angreifbar sein, das sollte beim Beschreiben mit Filzstift aber kein Problem sein, wenn der Hersteller nichts anderes sagt. Es bleibt aber eine Frage: Von welchem Brenner können diese Rohlinge verarbeitet werden? Erklärung: So ein Rohling ist keine einfache glatte Scheibe. Vielmehr ist eine Spirale eingepresst, die beim Brennen "gelesen" wir und zur Führung des Schreib-/Lesekopfes dient. Damit wird die gleiche Technik zur Kopfführung genutzt wie beim Lesen einer CD-ROM. Zudem ist die Spirale moduliert, das gibt beim Auslesen einen "Ton". Wird er auf gleicher Tonhöhe gehalten, dreh der Rohling mit der richtigen Geschwindigkeit. Erst durch diese Tricks wird die Herstellung billiger Brenner möglich. Zusätzlich trägt die Spirale am Anfang (innen) Information. Dort steht nämlich um was für ein Medium es sich handelt (-R oder -RW und bei DVD zusätzlich +R oder +RW). Aber auch Informationen über den Typ. Ist dem Brenner der Typ bekannt, kann er seine Brenndaten darauf einstellen. Andernfalls muss er mit Durchschnittswerten arbeiten. Das kann zu Ausschuss führen. Ob das heute allerdings noch ein Problem ist, weiß ich nicht. Früher hatte ich oft Ausschuss, bis ich den CD-Typ geändert habe. Inzwischen hat man aber den Brennern beigebracht, zurückzugehen und an der richtigen Stelle wieder aufzusetzen.
Auch andere Firmen sollen Rohlinge mit dem Farbstoff Phtalocyanin herstellen. Verbatim setzt hingegen auf Azo-Farbstoff (Aufdruck AZO auf der Pachung). So kommt man doch noch zu einer teilweisen
Entwarnung: Ich habe soeben mal auf der deutschen Internetseite der Firmen Maxell (z.B. Lidl) und Verbatim nachgesehen und dort zumindest für einige CDs / DVDs folgende Angaben gefunden: Typ Maxell / Verbatim CD-R 100 Jahre / 100 Jahre Archivlebensdauer CD-RW 30 Jahre / "Sehr hohe Archivlebensdauer" DVD+-R 50 Jahre / "Sehr hohe Archivlebensdauer" DVD+-RW 30 Jahre / "Sehr hohe Archivlebensdauer" Bei Maxell sind das Jahre unter "Testbedingungen" (10° - 30°C, 30% - 50% rel. Luftfeuchte). Was Verbatim unter Archivlebensdauer versteht habe ich nicht erläutert gefunden. Damit kann man doch leben und diese Rohlinge sind nicht mal besonders teuer! Auf der Seite von BestMedia (Palatinum, Tevion (Aldi) ) habe ich keine Aussage zur Lebensdauer gefunden!
Wahrscheinlich kann man auch diese CDs / DVDs in Wochen oder gar Tagen zerstören, wenn man sie im Hochsommer auf die Ablage des Autos oder auf die Fensterbank in die volle Sonne legt. Hebt man aber eine Sicherheits-CD bei möglichst gleichbleibender Temperatur und geringer Luftfeuchte im Dunkeln auf, dann könnte die CD ein Leben lang halten. Bei wichtigen Daten kann man ja noch eine weitere Sicherheitskopie auf einen Rohling eines anderen Herstellers machen. Es lässt sich ja nicht feststellen, ob die angegebenen Daten stimmen. Selbst wenn es gelingen sollte, den Nachweis zu führen, das die CD vorzeitig versagte - was wohl nicht gerichtsfest möglich ist - ersetzt der Hersteller nur den Rohling!
Dann mal viel Spaß beim Sichern!

Es gibt viele Faktoren für die Haltbarkeit von CDs/DVDs.
Qualität des Rohlings
UV-Licht. Das UV-Licht greift die Oberfläche der Scheibe an. Und so, wie z.B. Möbel und Wäsche ausbleichen, erleidet auch die CD Schaden.
Sauerstoff. Der Sauerstoff in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit reagiert mit dem aufgedampften Metall.
Art und Qualität der Archivhülle. Archivmappen bestehen meist aus Kunststoff. Dieser Kunststoff enthält Weichmacher, die sich je nach Qualität der Hüllen auslösen und dann auch die CD/DVD angreifen!
Theoretisch wäre also ein dunkler, luftleerer Raum mit berührungsfrei gelagerten Scheiben das Optimum.