Meine Ex lässt unsere gemeinsame Tochter fast täglich in Ihrem Bett schlafen. Habe gehört, das sich das nicht positiv auf die Psyche auswirkt. Schadet es einem achtjährigen Menschen nicht alleine im eigenen Bett zu schlafen. Danke für eure Antworten.

Also schaden wird es der Psychische nicht wenn der Kleine noch länger im elterlichen Bett schläft.
Im Gegenteil es stärkt das Urvertrauen.
Aber ich denke es wird die Elterlichebeziehung stören.
LG Wolpertinger

Ich finds auch komisch, ist aber wohl recht verbreitet. Psychische schäden würde ich dem aber nicht zudichten. Vielmehr kann dadurch das Intimleben der Mutter stören.

8 Jahre alt!! Müsste aber dann langsam gut sein. Ihr wollt doch sicherlich auch eure Ruhe, oder?!
sehe ich auch so !
ImGampi am 14. August 2008 12:05 Frage besser lesen...:-)
he ? habe magicbird recht gegeben ! Du besser zusammenhang verstehen !!!
magicbird am 14. August 2008 12:07 ja schaden wird es der psyche in dem sinn das die kleine nirgends alleine schlafen kann und richtig "fremdln" wird wenn sie nicht langsam alleine ins bett geht und alleine schläft.

Vor allem würde es mich als Erwachsenen so langsam mal stören! Aber in spätestens zwei Jahren wird sich das bestimmt eh geben. Wenn die Kinder mal so langsam in Cliquen (Schule oder so) kommen, wäre so etwas vermutlich sehr peinlich!

sehe es auch so wie magicbird: so langsam sollte es (mit 8!!!) doch mal in seinem eigenen Bettchen schlafen. Was wolt ihr...oder die Tochter denn machen wenns dann mal auf Klassenfahrt geht, oder sie mal bei Freunden oder so übernachten will... bei einer Lehrerin oder der Mutter der Freundin schlafen?!?... Sie kann ja gaaaaaaaaaanz langsam anfangen: 1 Mal pro Woche, 2 Mal pro Woche, und Mama legt sich immer mit hin, bis sie schläft...und so'n kleines Nachtlicht für die Steckdose und Tür offenlassen hat in meiner Kindheit auch geholfen.; auch Bibi Blocksberg-Kassetten sind klasse... oder Benjamin Blümchen...
;-)
Leute, Franky spricht von seiner EX und Ihrem Bett und nicht von Ehebett und Elternschlafzimmer, d.h. da gibt es keine Elterliche Beziehung mehr die gestört werden könnte die ist futsch. Ich denke Püppi kuschelt gerne mit Mutti und Franky stört das. Laß das Kind doch mit Mutti kuscheln, oder bist Du neidisch.
bin nicht neidisch. sorge mich nur. hab halt mal gehört das die entwicklung dadurch nicht optimal gewährleistet ist. der tenor hier hat mich eines besseren belehrt. töchterchen schläft ohne probleme bei freundinnen, wollt nur mal andere meinungen hören. vielen dank für das rege interesse. gruß frankywhv

finde ich absolut nicht! gerade trennungskinder haben verlustängste und schließen sich sehr eng an den ihnen noch verblieben menschen an. eine entwöhnung sollte langsam und sehr behutsam stattfinden. diese kinder leiden unter großen ängsten! ev. ein nachtlicht brennen lassen, die türe einen spalt offen lassen etc. oder das kind nach dem einschlafen in sein bett tragen und eben nachtlicht brennen oder türe offen lassen.
mein töchterchen hat mich ja net verloren, wohnt halt getrennt. das problem liegt wahrscheinlich auch eher an ihrer mom, die sich diese nähe wünscht. hätte ja nicht gedacht, das sich hier so schnell eine rege diskussion entwickelt. dafür noch mal meinen respekt. p.s. wenn sie bei mir schläft, liegt sie auch in meinem bett, ich dafür aber auf der schlafcouch. auch ohne probleme(ausser den weckdienst um 7.00 uhr).
Der Übergang sollte nicht brutal sein. wenn das Kind nochmal nachts ins elterliche bett kommt, auch gut. Lieber mit Lob als mit Bestrafung oder Tadel arbeiten.
Ich finde es unangemessen ein so großes Kind regelmäßig im elterlichen Bett schlafen zu lassen. Wenn es krank ist,oder Kummer hat,kann man ja jederzeit Ausnahmen machen.
Ein 8-jähriges Kind hat normal nichts mehr im Elterbett verloren. Könnte sogar die Ehe belasten.
Der Übergang sollte sanft sein. Redet mit der Tochter und erklärt es ihr, dass ihr euer Bett auch mal für euch haben wollt und sie ein schönes eigenes Zimmer hat. Es wird nicht von heute auf morgen gehen und jeder muss daran arbeiten. Wenn sie Nachts aufwacht und in euer Zimmer kommt, dann bringt sie ruhig wieder zurück in ihr Bett und bleibt einige Minuten bei ihr. So fühlt sie sich nicht zu verlassen.
Also ich denke auch, daß ein 8-jähriges Kind nichts mehr im Elternschlafzimmer zu suchen hat. Aber ihr das jetzt abzugewöhnen wird mit Sicherheit sehr schwer werden.Vielleicht kann ja mal eine Freundin bei ihr übernachten, wo sie aber dann in ihrem Bett schlafen muß, oder sie schläft mal bei einer Freundin und sieht wie es da läuft. Sie sollte eigentlich verständig genug sein, dass Du als Mutter auch mal alleine schlafen möchtest.
Nein, es wird ihr nicht schaden! Du schreibst "fast täglich" - also kann sie auch ganz gut im eigenen Bett alleine schlafen.
Ich habe mal etwas sehr Kluges gelesen: Kinder schlafen am liebsten eng bei der Mutter (oder dem Vater), aber in unserer rigorosen "zivilisierten" Kultur werden schon Kleinstkinder gezwungen, alleine im eigenen Bett zu schlafen. Kaum sind die Kinder selbständig und aus dem Haus, suchen sie sich jemanden, mit dem sie in einem Bett schlafen können ...
In anderen Kulturen ist es ganz selbstverständlich, dass Kinder nicht alleine schlafen müssen!
Das Bedürfnis nach Nähe ist universell, und wenn es für Tochter und Mutter okay ist, dann ist es auch nicht schädlich.
Also mit acht Jahren gehört ein Kind ins eigene Bett und kann bei Bedarf zum Beispiel aus Angst vor einem Gewitter auch mal bei den Eltern oder Elternteil schlafen. Auf Dauer ist das keine Lösung weil das Kind dann zu anhänglich werden kann und dadurch sogar verwöhnt wird und dann später mit seinem Leben nicht mehr so richtig zurecht kommt, weil es nicht gelernt hat selbstständig zu sein, das fängt dann meistens in der Schule an und endet dann vielleicht später beim Neuro oder Psychologen. Je eher man den Kind lernt auf den eigenen Beinen stehen zu können und zu müssen desto besser ist das für seine Zukunft.
Dieses Problem hatten wir auch. Das hört aber von alleine auf! Mach Dir deshalb keine grossen Sorgen.
Hallo allerseits.
Ich bin ein sogenannter Wochenendvater, sehe meine achtjährige Tochter regelmässig alle zwei Wochen von Freitags bis Sonntags. Da ich in einer kleinen Wohnung lebe, machen wir das mit dem Schlafen so, dass ich sie abends ins Bett bringe und mich dann später dazu lege. Das Bett ist 140 cm breit und nun kommt die klagefreudige Ex ins Spiel, die notfalls per Gerichtsbeschluss verfügen will, dass wir nicht mehr zusammen in einem Bett schlafen. Da mir klar ist, dass Kinder auch in dieser Konstellation irgendwann allein schlafen sollen und ich auf keinen Fall will, dass ihr das irgendwie unangenehm ist, habe ich mit meiner Tochter geredet und ihr gesagt, es sei ganz normal, dass Kinder irgendwann allein schlafen (zuhause bei der Mutter tut sie das eh) und was sie davon halten würde. Sie meinte, das sei doch ganz normal und wollte das auch so lassen. Nun kommt die Ex sogar mit dem Jugendamt und eine übereifrige Expertin hat jetzt - offenbar unter dem absurden Verdacht des sexuellen Missbrauchs - eine Anhörung meiner Tochter zu diesem Thema verfügt. Ich bin jetzt etwas ratlos. Einerseits weiß ich nicht, wie ich das mit meiner Tochter regeln soll. Wäre es nicht normal, das Kind entscheiden zu lassen, wann sie allein schlafen will? Das hat ja bein aufs Klo gehen, Waschen und Zähne putzen auch geklappt. Zweitens würde ich gern eine behördliche Anhörung vermeiden weil meiner Tochter gegenüber etwas problematisiert wird, was ich für ganz natürlich halte. Und drittens muss ich mich jetzt gegen einen Verdacht wehren, der wirklich vollkommen haltlos ist weil ich die Intimsphäre meiner Tochter vollkommen akzeptiere.
Bin für Ratschlägen und Meinungen dankbar.
LG WEV
DH!