Frage von FrauFriedlinde, 31

Wie lange muss man vor erneutem Krankengeld gearbeitet haben?

Folgendes fiktives Beispiel Person x ( vor ihrer Krankheit Vollzeit Berufstätig) hatte eine komplizierte Operation( Schulter links) Und zwar am 15.9.2013. Nach Beendigung der Krankengeldleistung war sie noch nicht wieder ok, da das Gelenk regelmäßig luxierte. Sie bezog ALG 1 über die Dauer von 11 Monaten, war aber nicht vermittelbar, da die Schulter halt schon sehr schmerzte. Dummerweise machte sich dann eine Hüftarthrose, die schon lange Bestand war, so viel Theater, das dieses bald unaufschiebbar operiert werden muss. Aufgrund von Komplikationen ( Vorgeschichte Dysplasie ) vermutlich recht langer Reha verlauf. Da die Schulter immer noch luxiert, soll die dann danach wieder operiert werden. Am 15.9 sind 36 Monate um. Hat aber bis dahin vermutlich nicht einen Tag gearbeitet. Hat sie trotzdem Anrecht auf Krankengeld oder muss sie erst wieder gearbeitet haben. Wenn ja, wie lange?

Antwort
von eulig, 30

wenn wegen der Schultererkrankung weiterhin eine attestierte Arbeitsunfähigkeit nach der Aussteuerung bestand und währenddessen die Hüftgeschichte hinzutritt, entsteht kein neuer Anspruch auf Krankengeld.

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Nein darauf hat Frau x verzichtet. In der Zeit des ALG Bezuges hat sie sich vermittlungsbereit gezeigt

Kommentar von eulig ,

dann entsteht auch ein neuer Krankengeldanspruch, vorausgesetzt, dass sie zum Zeitpunkt der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit auch pflichtig mit Anspruch auf Krankengeld versichert ist. dies ist der Fall, wenn sie bei der Feststellung noch ALG1 bezieht. hierbei ist aber zu beachten, dass das Arbeitsamt selbst auch zunächst 6 Wochen Fortzahlung leisten muss.

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